Tage, an denen wir sterben wollen

26. September 2020 // Lesezeit: 2 Minuten

Es gibt Tage, Wochen und manchmal auch Monate, an denen man am liebsten untertauchen möchte. Jeder hat solche Abschnitte bereits erlebt – vielleicht erlebst du gerade heute diesen Tag. Dieser Text ist für dich.

Es scheint, als ob jeder seine Berufung gefunden hat. Es scheint, als hätte jeder einen Zweitwohnsitz in Thailand. Es scheint, als hätten alle anderen Millionen am Konto. Nur ich nicht. Warum lebt jeder dieses fantastische Leben und ich sitze in diesem verflixten Büro und muss zugucken, wie jeder Zweite auf Instagram eine vegane Kokosnuss auf einer Privatinsel schlürft? That sucks! Vor allem, wenn du glaubst du wärst der einzige. Das Gefühl, alleine zu sein und niemanden um sich zu haben, macht uns Menschen am meisten zu schaffen, aber:

Du bist nicht alleine!

Die Depressionsrate steigt zum Himmel. Das „Anxiety“-Level ist in den letzten 25 Jahren bei Jugendlichen um nahezu 70% gestiegen und die Burnout-Rate nimmt von Jahr zu Jahr drastisch zu. Wir haben da als Gesellschaft einiges schief gehen lassen. Ich jammere nicht. Ich handle und gebe mein Bestes. Das sind einfach nur Fakten. Fakten, die beweisen sollen: Du bist nicht der einzige, dem es gerade schlecht geht!

Was mir an diesen Tagen hilft (manchmal hilft es, manchmal nicht):

Freunde: Freunde sind Engel auf Erden. Du hast nicht mehr als fünf wahre Freunde – kümmere dich gut um sie, denn sie sind da, wenn an diesen Tagen (scheinbar) alles den Bach runtergeht

Sport: Laufe dir Wut, Trauer und Angst aus der Seele.

Reden: Wir verheimlichen unsere negativen Gefühle, um stark zu wirken. Stark ist jedoch der, der sich verletzbar zeigt und zu seinen Gefühle steht. Und wenn du dich öffnest, gibst du anderen unbewusst die Erlaubnis, sich auch öffnen zu dürfen. No fake, no bullshit – human being!

Mediation: Beobachte diesen Affenkönig in deinem Kopf, der die ganze Zeit negative Filme erfindet. Setze dich für zehn Minuten hin und beobachte, was in dir abgeht. Es hilft.

Wenn es schlechte Tage im Leben gibt, dann gibt es auch gute.

Tobias Ellerbrok

Ich könnte noch weitere Dinge aufzählen, aber ich bin kein Guru, der weiß, was dir fehlt. Du bist dein eigener Guru. Achte darauf, was dir gut tut, experimentiere und sei dir bewusst: Du bist nicht alleine.

Ein Schlussgedanke

Manchmal hilft nichts. Kein Yoga, kein Alkohol, kein Reden. Manchmal fühlen wir uns einfach schlecht. Jedem geht es manchmal so – und das ist vollkommen ok. Wichtig ist nur, dass du dich nicht in dieser Negativität verlierst und glaubst, das Leben wäre schlecht. Nein, die Phase, in der du dich befindest, fühlt sich einfach nur schlecht an und das darf auch so sein. Sei nicht zu hart zu dir. Wir alle haben unsere Fehler und deshalb sind wir so viel schöner als jeder Roboter es jemals sein könnte.

#highfive
euer RealTalk-Team

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