Die beinharte Wahrheit über deine Komfortzone

10. April 2021 // Lesezeit: 2 Minuten

Wir kennen es doch alle: „Du musst aus deiner Komfortzone raus.“ Wir alle wissen auch, dass es stimmt – viele verlassen sie jedoch nie. Die Komfortzone ist ja auch nichts Schlechtes. Hätten wir keine Komfortzonen, dann wäre unser Leben alles andere als schön. Doch befinden wir uns ausschließlich innerhalb unserer Komfortzone, dann werden wir langsam aber sicher darin sterben [mental].

Der Schatz, von dem so viele träumen, finden wir wirklich erst außerhalb dieser Zone, doch muss es gleich das Kündigen des Jobs oder das Gründen einer Firma sein? Muss es gleich der Fallschirm-Sprung sein? Oft verlassen wir unsere Komfortzone nur nicht, weil wir glauben, wir müssten gleich in den Urwald, um mit Tarzan und Tiger-John zu kämpfen – doch so ist es nicht.

Es sind die kleinen Akte, die uns das größte Selbstbewusstsein geben.

Der Anruf an Mama, wie lieb ich sie hab. Etwas zu sagen, wenn jemand Unrecht tut. Die Wahrheit auszusprechen, wenn es leichter wäre zu lügen. Das Hobby auszuprobieren, auch wenn man weiß, man ist Anfänger. Es sind die vielen kleinen Ausbrüche aus der Komfortzone, die uns das Selbstbewusstsein für den großen Sprung geben.

Hier ein Umsetzungstipp für dich:

Schreibe dir eine Liste von 15 Dingen auf, vor denen du ein wenig Angst hast bzw. Dinge, die dir unangenehm sind und überwinde jeden Tag eine davon. Diese Liste könnte folgendermaßen aussehen:

  • Ich fürchte mich ein wenig davor, eine falsche Nummer anzurufen.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, in der Unterhose durch meinen Garten zu gehen, da meine Nachbarn mich sehen könnten.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, bei einer Ampel nicht gleich loszufahren, wenn diese auf Grün schaltet.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, bei meinen Whatsapp-Nachrichten später zurück zu schreiben.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, jemanden um einen Gefallen zu bitten.

Wie du siehst können es ganz belanglose Dinge sein, die aber am Ende Großes bewirken.

Nach Fertigstellung deiner Liste, kannst du dir jeden Tag eine Furcht vornehmen. Du kannst auch zwei oder drei Tage hintereinander die gleiche Furcht in Angriff nehmen.

Wichtig ist, jeden Tag eine Sache zu tun. 

So signalisierst du deinem Gehirn, dass es keine Furcht vor deinen Ängsten haben muss. So wird es zur Gewohnheit, dich immer wieder aus der Komfortzone zu begeben. 

Welchen Akt, welchen Anruf wirst du nach dem Lesen dieses Beitrages tun? [Das ist, was zählt!]

#highfive
euer RealTalk-Team

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