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Die Lösung für verzweifelte To-Do-List-Typen

30. Januar 2021 // Lesezeit: 3 Minuten

Ich denke, jeder von uns möchte produktiv sein, beständig etwas weiterbringen und seinen Zielen näherkommen. Doch das sagt sich leichter als es tatsächlich umzusetzen. Immer wieder ertappen wir uns dabei, dass uns schlichtweg der Antrieb fehlt oder sonst etwas Unwichtiges dazwischen kommt. Doch all die Stimmen in unserem Kopf klingen viel mehr wie Ausreden als gute Gründe, etwas nicht zu tun.

Hierbei kann es sich um alles Mögliche handeln:

  • Die Prüfung, für die du endlich lernen solltest.
  • Dein Projekt, das du vorantreiben möchtest.
  • Der Liebesbrief, den du schon so lange verfassen willst.
  • Dein Vorschlag fürs Unternehmen, der dir Tag für Tag durch den Kopf geht.
  • Der Ernährungsplan, der deinem Körper so gut tun würde.

Na, ertappt? Naja, immerhin hast du ja auch schon eine Strategie entwickelt, all deine Vorhaben endlich anzupacken: Deine heißgeliebten To-Do-Listen (die dann irgendwo auf irgendwelchen Zetteln herumfliegen oder in deinen Notizen vergammeln)!

Mir fallen da konkret zwei Herangehensweisen ein:

Der Planer

Tag für Tag schreibst du dir auf, was zu tun ist. Manche Dinge werden erledigt, aber viele bleiben auf der Strecke und wandern von Tag zu Tag auf die nächste Liste, bis sie irgendwann als unwichtig abgetan werden. Obwohl du vorankommst hast du das Gefühl, dass sich immer mehr und mehr ansammelt, was du nicht erledigst.

Der Motivations-Schubler

Eine “Hoch-Phase” motiviert dich. Hier fällt dir alles ein, was zu tun ist. Die Erledigung dauert jedoch länger als das bloße Auflisten der To-Dos. Das demotiviert dich brutal und du bleibst wieder stehen (oder schmeißt dich mit deinem besten Freund, deinem Smartphone, auf die Couch).

Wir überschätzen immer die mögliche Veränderung der nächsten zwei Jahre und unterschätzen die mögliche Veränderung der nächsten 10 Jahre.

Bill Gates

Stell dir vor, es gäbe eine Möglichkeit, faul auf der Couch zu liegen, obwohl du weißt, dass es noch viele Dinge zu erledigen gibt, und dennoch glücklich und zufrieden zu sein. Neugierig geworden? Dann schnall dich an, hier kommt unser Vorschlag:

Bleib bei deinen To-Dos. Ja, wirklich!

Schreibe sie dir ruhig auf. Man sagt nicht umsonst: „Was man schreibt, das bleibt.“ Und wenn du wieder einmal darüber stolperst, erledigst du nach und nach doch deine dir vorgenommenen Aufgaben. Nun der Kniff des Tages: Entscheide dich unter all deinen To-Dos jeden Tag für ein Must-Do! Diese Aufgabe ist die Aufgabe des Tages. Es gibt keine Möglichkeit, dass diese Aufgabe heute nicht erledigt wird. Punkt. Erledige diese Aufgabe am besten zuallererst. Alles weitere ist Bonus. Nette Nebenwirkung: Das Erledigen dieses wichtigen Must-Dos lädt deinen “Erledigungsakku” auf und gibt dir möglicherweise einen Boost, der dich viele weitere To-Dos ebenfalls heute erledigen lässt!

Achtung: Es ist gut möglich, dass dich diese Aufgabe Überwindung kostet.

Der eine Anruf, der so entscheidend ist, oder die eine Tat, die so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass du gar nicht erst daran denken möchtest. Aber eines garantiere ich dir: Durch Aufschieben verschwindet sie nicht! Vielmehr wird sie immer größer und größer – setz dem ein jähes Ende – pack diese Aufgabe an und genieße den Motivationsschub, der deinen Körper durchströmt, nachdem du sie erledigt hast!

Versprich mir (aber noch wichtiger: dir selbst!), dass du alles dafür tust, dieses eine Must-Do zu erledigen! Wie lautet dein heutiges Must-Do? Also: Triff eine Entscheidung und mach dich an deine wichtigste Aufgabe des Tages!

#highfive
euer RealTalk-Team