Wir möchten die Welt mutiger machen und dazu brauchen wir deine Hilfe! Jetzt mitmachen!

Dein Umfeld und du!

Wähle weise mit wem du dich umgibst, denn dein Umfeld bestimmt dich stärker als du glaubst. Wir übernehmen Verhaltensmuster und Denkweisen von Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen, ohne dass es uns auffällt. Zum Beispiel: 

Umgibst du dich mit Selbstzweiflern, hörst du auf, dir Dinge zuzutrauen. Umgibst du dich hingegen mit Komfort-Zonen-Killern, hast du plötzlich das Gefühl, ALLES schaffen zu können. 

Gedanken eines Selbstzweiflers: 

  • Ich kann das nicht. 
  • Das ist viel zu schwer für mich. 
  • Hoffentlich mache ich keinen Fehler. 

Gedanken eines Komfort-Zonen-Killers:

  • Ich schaffe das schon.
  • Das wird eine neue Herausforderung für mich. 
  • Aus Fehlern kann ich lernen. 

Grundsätzlich gleiche Gedanken, aber andere Blickwinkel. Auch Komfort-Zonen-Killer haben Tage, an denen sie sich nicht stark fühlen, nicht selbstbewusst sind und Angst davor haben, Fehler zu machen. Sie versuchen aber stets die Chancen darin zu sehen und stellen nicht das Problem in den Vordergrund, sondern den Wachstum und die damit verbundenen Lösungen.

Sie fallen auf die Schnauze, stehen wieder auf, schütteln sich ab und gehen weiter!

Komfort-Zonen-Killer versprühen Positivität, Energie und Tatendrang in ihrem Umfeld. Im Umgang mit ihnen wirst du lernen, deine Ängste an die Hand zu nehmen, Neues auszuprobieren und dich kraftvoll und unschlagbar zu fühlen. 

Ganz gegensätzlich verhalten sich Selbstzweifler. Ein ständiges Verlangen nach Bestätigung und die Suche nach einem Festschnallgurt für die eigene Komfortzone bestimmen das Leben von Selbstzweiflern. Ein Gefühl von Schwere und Negativität prägt den Umgang mit diesen Personen. Plötzlich machst du dich klein und überlegst dreimal so lange etwas zu tun, was eventuell schief gehen kann. Oftmals wirken solche Selbstzweifler wie Energievampire auf dich, die dir deine wertvolle Energie rauben.

Ob du willst oder nicht: Dein Umfeld prägt dich. 

Du entscheidest, ob dich dein Umfeld stärkt oder schwächt. Umgibst du dich mit Negativität, wirst du sie aufsaugen wie ein Schwamm. Anfangs kannst du dich vielleicht noch abgrenzen, aber ab einem gewissen Punkt schaffst du es nicht mehr und wirst gar nicht merken, dass dein Umfeld dich mit nach unten zieht. Umgibst du dich mit Positivität, wird sie dich wie die schönste Sonnenblume aufblühen lassen. Dein Mindset wird sich unbewusst verbessern, plötzlich kannst du unvorstellbare Herausforderungen meistern und kraftvoll durch den Alltag gehen. 

Unsere Persönlichkeit und unser Wachstum werden durch die Menschen beeinflusst, mit denen wir uns umgeben.

Napoleon Hill

Beobachte dein Umfeld genau, vielleicht kannst du es sogar, wie oben beschrieben, differenzieren. Achte darauf, wieviel Zeit du mit Komfort-Zonen-Killern verbringst und wie oft du auf Selbstzweifler triffst. Reflektiere, wie es dir danach geht und ob bzw. wie dich dieser Umgang nachhaltig prägt. Distanziere dich von allem, was dich runterzieht und überlege dir gut, welchen Menschen du deine kostbare Lebenszeit schenkst, denn schließlich sind wir alle nur einmal auf dieser wunderschönen Welt.

#highfive
euer RealTalk-Team

Mut bedeutet zu handeln!

Mut hat nichts mit abstrakten Ideen, Ideologien oder Theorien zu tun. Mut bedeutet zu handeln. Mutig zu handeln, um genau zu sein. Du darfst ruhig Angst haben, du darfst dir gerne in die Hose machen, aber du darfst dich niemals durch deine Angst unterkriegen lassen! Hier beginnt unsere gemeinsame Mut-Geschichte.

Wir alle wollen mutiger sein.

Wir erhoffen uns dadurch selbstbewusster, selbstsicherer, erfolgreicher und attraktiver zu sein. Heldinnen und Helden, die mutig sind, erscheinen uns als überaus attraktiv. Und ja, sie sind auch mutig. Doch warum sind sie es? Weil sie eine mutige Handlung nach der anderen setzen. Sie wurden nicht mutig geboren, sondern wurden durch jede Handlung ein Stück mutiger.


Manchmal sind solche Texte verständlich, doch in der Realität kann man sich nichts darunter vorstellen, deshalb hat RealTalk hier einige Beispiele der realen Welt zusammengefasst. Das nächste Mal, wenn du in einer solchen Situation bist, gibt es keine Ausreden mehr, sondern nur mutiges Handeln (auch, wenn es mit voller Hose passiert):

  • Wenn dir jemand Unrecht tut, dann schluck es nicht runter, sondern sprich es an.
  • Wenn dir jemand eine Aktivität vorschlägt, vor der du Angst hast, sagst du (auch wenn du ängstlich bist) ja und blickst deiner Angst in die Augen.
  • Dir wird an der Kasse zu wenig Wechselgeld gegeben. Sprich es an.
  • Du hast das Gefühl, dass dich dein Mechaniker, Steuerberater oder Arzt übers Ohr haut? Du sprichst ihn darauf an.
  • Jemand hält seinen Abgabetermin nicht ein? Sprich es respektvoll und höflich an und gib ihm/ihr zu verstehen, dass das nicht wieder vorkommen soll.
  • Dich belastet eine Situation in der Familie? Rufe diejenigen an, die diese Situation verursachen und sucht gemeinsam eine Lösung.
  • Du möchtest mehr Geld in deiner Firma verdienen? Rede mit deinem Boss. Mehr als “Nein” kann er nicht sagen.

Es kommt natürlich nicht auf eine perfekte Ausführung an. Nicht jedes Mal wird es dir gelingen, mutig zu sein. Die Wiederholung von mutigen Handlungen wird dich zu einem mutigen Menschen machen!

Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.

John Wayne

PS: Falls dir dieser Blogartikel gefallen hat, dann wird dir ganz bestimmt unsere Mutbox gefallen! Darin findest du die 52 besten Mutaufgaben, die wir finden konnten! Schließe dich den über 450 Mutbox-Besitzern an und werde zu deinem eigenen Helden! Hier gehts zur Mutbox: https://mutbox.realtalk.at/

#highfive
euer RealTalk-Team

Die Lösung für verzweifelte To-Do-List-Typen

Ich denke, jeder von uns möchte produktiv sein, beständig etwas weiterbringen und seinen Zielen näherkommen. Doch das sagt sich leichter als es tatsächlich umzusetzen. Immer wieder ertappen wir uns dabei, dass uns schlichtweg der Antrieb fehlt oder sonst etwas Unwichtiges dazwischen kommt. Doch all die Stimmen in unserem Kopf klingen viel mehr wie Ausreden als gute Gründe, etwas nicht zu tun.

Hierbei kann es sich um alles Mögliche handeln:

  • Die Prüfung, für die du endlich lernen solltest.
  • Dein Projekt, das du vorantreiben möchtest.
  • Der Liebesbrief, den du schon so lange verfassen willst.
  • Dein Vorschlag fürs Unternehmen, der dir Tag für Tag durch den Kopf geht.
  • Der Ernährungsplan, der deinem Körper so gut tun würde.

Na, ertappt? Naja, immerhin hast du ja auch schon eine Strategie entwickelt, all deine Vorhaben endlich anzupacken: Deine heißgeliebten To-Do-Listen (die dann irgendwo auf irgendwelchen Zetteln herumfliegen oder in deinen Notizen vergammeln)!

Mir fallen da konkret zwei Herangehensweisen ein:

Der Planer

Tag für Tag schreibst du dir auf, was zu tun ist. Manche Dinge werden erledigt, aber viele bleiben auf der Strecke und wandern von Tag zu Tag auf die nächste Liste, bis sie irgendwann als unwichtig abgetan werden. Obwohl du vorankommst hast du das Gefühl, dass sich immer mehr und mehr ansammelt, was du nicht erledigst.

Der Motivations-Schubler

Eine “Hoch-Phase” motiviert dich. Hier fällt dir alles ein, was zu tun ist. Die Erledigung dauert jedoch länger als das bloße Auflisten der To-Dos. Das demotiviert dich brutal und du bleibst wieder stehen (oder schmeißt dich mit deinem besten Freund, deinem Smartphone, auf die Couch).

Wir überschätzen immer die mögliche Veränderung der nächsten zwei Jahre und unterschätzen die mögliche Veränderung der nächsten 10 Jahre.

Bill Gates

Stell dir vor, es gäbe eine Möglichkeit, faul auf der Couch zu liegen, obwohl du weißt, dass es noch viele Dinge zu erledigen gibt, und dennoch glücklich und zufrieden zu sein. Neugierig geworden? Dann schnall dich an, hier kommt unser Vorschlag:

Bleib bei deinen To-Dos. Ja, wirklich!

Schreibe sie dir ruhig auf. Man sagt nicht umsonst: „Was man schreibt, das bleibt.“ Und wenn du wieder einmal darüber stolperst, erledigst du nach und nach doch deine dir vorgenommenen Aufgaben. Nun der Kniff des Tages: Entscheide dich unter all deinen To-Dos jeden Tag für ein Must-Do! Diese Aufgabe ist die Aufgabe des Tages. Es gibt keine Möglichkeit, dass diese Aufgabe heute nicht erledigt wird. Punkt. Erledige diese Aufgabe am besten zuallererst. Alles weitere ist Bonus. Nette Nebenwirkung: Das Erledigen dieses wichtigen Must-Dos lädt deinen “Erledigungsakku” auf und gibt dir möglicherweise einen Boost, der dich viele weitere To-Dos ebenfalls heute erledigen lässt!

Achtung: Es ist gut möglich, dass dich diese Aufgabe Überwindung kostet.

Der eine Anruf, der so entscheidend ist, oder die eine Tat, die so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass du gar nicht erst daran denken möchtest. Aber eines garantiere ich dir: Durch Aufschieben verschwindet sie nicht! Vielmehr wird sie immer größer und größer – setz dem ein jähes Ende – pack diese Aufgabe an und genieße den Motivationsschub, der deinen Körper durchströmt, nachdem du sie erledigt hast!

Versprich mir (aber noch wichtiger: dir selbst!), dass du alles dafür tust, dieses eine Must-Do zu erledigen! Wie lautet dein heutiges Must-Do? Also: Triff eine Entscheidung und mach dich an deine wichtigste Aufgabe des Tages!

#highfive
euer RealTalk-Team

Zitate zum Erholen

Gönnst du dir ausreichend Pausen und genug Erholung? Hier sind 17 Zitate für dich. Zitate, die zum Einlegen einer Pause inspirieren. Viel Erholung wünscht euch euer RealTalk-Team.

#1 Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen. – Lao-Tse

#2 Wir haben viel zu wenig Muße: Zeit, in der nichts los ist. Das ist die Zeit, in der die Einsteins, die kreativen Forscher, ihre Entdeckungen machen. Der Betrieb und die Routine sind uninteressant und kontraproduktiv. – Adolf Muschg

#3 Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann. – Marcus Tillius Cicero

#4 Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. – Thomas Jefferson

#5 Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da. – Thich Nhat Hanh

#6 Erholung ist die Würze der Arbeit. – Plutarch

#7 Gebt den Leuten mehr Schlaf und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind. – Kurt Tucholsky

#8 Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. – Oscar Wilde

#9 Die modernen Menschen werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminen geschlagen. – Telly Savalos

#10 Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer. – Ovid

#11 Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause. – Elizabeth Barrett Browning

#12 In der Hast des modernen Lebens haben viele Menschen sich zu Maschinen entwickelt, deren einziger Zweck das Geldverdienen ist. – Dalai Lama

#13 Der größte Feind der Qualität ist die Eile. – Henry Ford

#14 Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei. – George Orwell

#15 Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er. – Francesco Petrarca

#16 In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen. – Lucius Annaeus Seneca

#17 Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. – Friedrich Nietzsche


#highfive
euer RealTalk-Team

Schau auf dich!

Geben ist eines der schönsten Dinge auf dieser Welt. Für andere da zu sein kann das ertragreichste Gefühl auf Erden sein. Es ist großartig, wenn du einer dieser Menschen bist, welcher sein ganzes Umfeld mit guter Laune ansteckt und mit positiver Energie nach oben hebt. Bitte bleib genau so und mach die Welt zu einem besseren Ort. Doch, hier folgt es: Aber! Eine der wichtigsten Personen auf diesem Planeten darfst du niemals vergessen: DICH SELBST! 

Du kannst nichts ausschöpfen, wenn deine Quelle leer ist. 

Wenn du immer nur gibst und dabei vergisst, selbst zu nehmen, wirst du irgendwann beim Versuch, aus einer leeren Energiequelle zu schöpfen, scheitern. Sprich: Beim Verteilen von Eimern gefüllt mit Pep-Talks an schlechten Tagen, emotionalem Support in fordernden Lebenslagen und schmeichelnden Komplimenten zwischendurch an alle anderen, darfst du niemals vergessen, deine Quell-Reserven aufzufüllen und vor allem: Sei nicht der Anfang UND das Ende der Eimerkette. Es ist nicht deine Aufgabe, alle Brände dieser Welt allein zu löschen, auch wenn dir manche Menschen das Gefühl geben, das tun zu müssen. Hierbei sprechen wir auch gerne von Energievampiren, zum Umgang mit dieser wohl unsterblichen Spezies haben wir auch einen Leitfaden.

Eines ist sicher: Das Ausschöpfen deiner Energiequelle bis auf den letzten Tropfen wird auf Dauer nicht gut gehen und irgendwann kommt der Punkt, an dem du nicht mehr schöpfen willst, weil du nicht mehr kannst, weil du selbst nichts mehr hast. Was auch immer den Ursprung deiner Quelle fruchten lässt – tu es, um deine Energiereserven nachhaltig und laufend aufzufüllen. Für den einen heißt das eine Mütze Schlaf und für den anderen ist es eine fordernde Sporteinheit. 

Was ist der Ursprung deiner Energiequelle? Lass es uns wissen und teile es mit der RealTalk-Community. 

#highfive
euer RealTalk-Team

Was Erfolg und Geld mit dir machen

Könnte es sein, dass Erfolg und Geld dich zu einem produktiven A*loch machen? Dieser Frage gehen wir jetzt nach.

Erfolg definiert natürlich jeder anders. Versuchen wir uns einmal auf denselben Perspektiven-Standort zu stellen, dessen Name sich “Gesellschaft” nennt: „Erfolg bedeutet materiellen Wohlstand“. An sich ja nichts Verkehrtes. Jemand in einem Ferrari muss nicht unbedingt ein doppelt so großes A*loch sein wie jemand in einem Mazda. Es könnte sogar sein, dass Menschen mit viel Geld deutlich netter sind als Menschen mit weniger Geld. Wahrscheinlich stimmt die Weisheit: Geld verstärkt den Charakter. (Auf österreichisch: Bist a A*loch ohne Geld, wirst a noch größeres A*loch, wennst Geld host). 

Aber es geht ja um eine andere Frage. Um materiellen Wohlstand aufzubauen, musst du in etwas erfolgreich sein und damit viel Geld verdienen. Eine Firma aufbauen, Schauspieler, Künstler oder Sportler werden. In jedem dieser Bereiche musst du Zeit investieren. 

Und hier kommt der Haken: Deine Zeit wird kostbar

Deine Zeit ist mehr wert als die Zeit anderer. Du nimmst dich und deine Zeit wichtig. Dein Gehirn scannt genau, welcher Mensch wichtig für dein Ziel ist und welcher nicht. Du denkst nicht mehr von Mensch zu Mensch, sondern in “was-bringst-du-mir-” und “was-bring-ich-dir-Manier”. Menschen steckst du in Schubladen und je mehr dieser Mensch bringt, desto öfters öffnest du die Schublade. Erwischt? 

Keine Angst. Wir haben an einem Anti-A*loch-Guide gearbeitet. Egal, wie erfolgreich du auch sein magst:

1.) Sei dir nie zu schade mit Menschen etwas zu unternehmen, die „unter“ deinem Standard sind.

2.) Blicke auf keinen Job herab. Jeder einzelne Job hat seine Berechtigung und ist wichtig für die Gesellschaft. Dein Job ist nicht wichtiger als ein anderer. Auch wenn du das glaubst.

3.) Hab ein offenes Ohr für Menschen. Gott schenkte dir zwei Ohren und einen Mund damit du doppelt so gut zuhören als sprechen kannst.

4.) Bleib (wortwörtlich) am Boden, indem du Müll rausbringst, Wäsche machst oder den Garten umstichst.

5.) Begib dich immer wieder in unangenehme und peinliche Situationen. Umso weniger ernst du dich nimmst, desto weniger A*loch bist du.

Geld verändert die Menschen nicht – aber Geld potenziert, wer und was du bist! Bist du gut, macht Geld dich besser. Bist du ein großes A*loch, wirst du ein Riesen-A*loch!

Will Smith


Und für die produktiven A*löcher unter euch, die keine Zeit haben, um lange Texte zu lesen:

Empathie vor Produktivität!
Qualität vor Quantität!
Mensch vor Sache!


#highfive
euer RealTalk-Team

Rette dich selbst

Manche Lebenslagen sind unangenehm. Manche Beziehungen sind giftig. So manches Umfeld macht dich krank. Mancher Job verlangt dir alles ab. Kommt dir eine dieser Situationen bekannt vor und spürst du das Kribbeln, dieses Unbehagen in deinem Bauch, was rein gar nichts mit positiven Gefühlen zu tun hat?

Sehr gut – denn diese Erkenntnis ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Du hast bereits erkannt, dass für dich etwas in deinem Leben nicht stimmig ist. Dass es da etwas gibt, das verändert gehört. Und vermutlich wird es nicht einfach. Denn was Veränderungen so an sich haben ist, dass sie all deinen Mut erfordern, um vollzogen zu werden. Ja, man kann diese Erkenntnis sogar als Lehrmeister erkennen und ihr dankbar sein, was sie uns alles aufzeigt (allein diese Einstellung lässt die Angst vor Veränderung schon weniger bedrohlich wirken).

Jetzt gilt es ein paar Dinge zu hinterfragen, um der Sache auf den Grund zu gehen. 

#1 Habe ich gerade nur eine “Phase” oder liegt mir dieses oder jenes schon länger im Magen?

“Einfach so” aufgeben, weil es mal ein bisschen holpriger läuft als sonst, ist natürlich keine Option. Sollte dich dieses negative Grundgefühl doch schon länger begleiten, dann ist es an der Zeit, etwas zu verändern. 

#2 Wer oder was bringt diese Gefühle in mir hervor? 

An wen oder was hast du als erstes gedacht, als du diese Frage gelesen hast? Der/die oder das könnte Teil des Problems sein. Hinterfrage und reflektiere, was genau dich so sehr stört, dass es dich immer wieder in diese Negativität fallen lässt und dich runterzieht.

#3 Was kann ich in diesem Moment tun, damit sich nachhaltig etwas zum Positiven verändert?

Ein ehrliches Gespräch kann deine Beziehungen verbessern. Ein bisschen Abstand lässt dich Dinge wieder anders wertschätzen. Ein sparsamerer Lebensstil kann dich finanziell unabhängiger machen. Was es auch immer ist, tu es und beobachte, ob es dich glücklicher macht. 

Das wichtigste ist aber: Tu etwas und warte nicht, bis jemand kommt und dich rettet. Niemand weiß besser was gut für dich ist, als du selbst. Nimm dein Leben selbst in die Hand und warte nicht darauf, dass jemand Entscheidungen für dich trifft, weil er/sie glaubt zu wissen, wie dir geholfen werden kann. Worauf wartest du noch – sei dein/e eigene/r Held/in!

#highfive
euer RealTalk-Team

Halt den Mund!

Blablabla. Gerede um Gerede. Bei manchen Menschen scheint es so, als wäre ihnen der Fake-Ruhm lieber als der Ruhm selbst. Sie belügen ihre Mitmenschen lieber als ihre Errungenschaften mit Ergebnissen zu zeigen.

Es ist so viel leichter zu reden als du handeln. Handeln ist am Anfang schwer und bringt keine sofortigen Glücksgefühle mit sich. Im Gegensatz zum Reden. Es bringt sofortige Glücksgefühle, es ist einfach und geht leicht von der Hand. Reden und Handeln darfst du nicht als die beiden Seiten einer Münze sehen.

Du musst durch eigene Bildung, durch eigenes Handeln versuchen, dein Leben zu gestalten, sonst wirst du gestaltet.

Wolfgang Clement

Die Rückseite der Redens-Münze: langfristig bringt es dir keine Erfüllung. Menschen durchschauen dein Blabla. Es wird immer schwieriger, weil du mit Reden alleine nicht vorwärts kommst.

Schauen wir uns die andere Seite der Medaille, das Handeln,  genauer an. Ja, am Anfang ist es schwieriger und mühsamer aber langfristig betrachtet bringt es enorm viele Vorteile. Du kannst auf ein  kraftvolles Fundament bauen. Du hast Erfahrungen in vielen Bereichen. Du bist selbstsicherer, selbstbewusster und selbstbestimmter. Vielleicht kannst du sogar schon Früchte ernten, die du vor Jahren gesät hast? 

Vergleichen wir Reden mit einer Sportsendung. Ja, du siehst Sportler, die sich bewegen. Du kannst dir neues Wissen aneignen, du wirst motiviert und du siehst die Ergebnisse der Sportler. Doch hat sich dein Körper bewegt? Außer der Fingermuskulatur die den Lauter-Leiser-Regler bedient hat, hat sich nichts bewegt. Wir glauben wir haben etwas mit Sport zu tun gehabt, dabei haben wir in unserem Kopf nur geredet (gedacht). 

Ganz ähnlich ist es mit dem Reden. Wenn du über deine Ideen redest, hast du das Gefühl etwas umzusetzen und deinem Ziel ein wenig näher zu kommen. Dabei hast du nur deine Fingermuskulatur bemüht.

Deshalb: SCHLUSS MIT REDEN – besänftige deine wunderschöne Stimme und lass deine Taten und Handlungen für sich sprechen.

Erzähle nicht von deiner Idee, setze sie um. Erzähle nicht von deiner Diät, zieh sie durch. Erzähle nicht von deinen Fortschritten, mach sie! Wir sehen uns bei den Ergebnissen.

#highfive
euer RealTalk-Team

Mach’ mal ne Pause!

Wir haben keine Zeit, weil wir uns die Zeit nicht nehmen. Ich war in letzter Zeit viel beschäftigt, hatte wenige Minuten für freie Gedanken, Fantasien und Tagträume. Warum? Weil ich dachte, meine Zeit ist zu kostbar, um sie zu „vergeuden“. Also arbeitete ich weiter und versuchte jede verfügbare Minute mit irgendetwas „Sinnvollem“ zu stopfen. 

Als ich für sechs Tage in Velden bei einem Seminar war, spürte ich die Kraft der „vergeudeten“ Zeit. Nach den Seminareinheiten mussten wir Zeit frei gestalten. Ich machte Sport, schlenderte am Wörthersee herum und ging in den Wellness-Bereich. Ich konnte aus der Alltagsblase aussteigen und bemerkte, dass man in der Blase kaum auf neue Ideen kommt. Ganz anders sieht es aus, wenn du dir ein paar Tage frei nimmst, wo anders hin fährst oder dir zuhause einige Stunden des „Nichts-Tuns“ gönnst. Da schießen dir die neuen Ideen nur so durch den Kopf! Doch nicht nur das:

Du bekommst einen unglaublichen Scanner-Blick und erkennst, was wichtig und was unwichtig ist! Also mach’ mal ne Pause!

Einige Vorteile des Pausemachens gliedere ich für dich hier auf:
  • Du bekommst neue, frische Energie.  
  • Du siehst ganz klar, was wichtig und was unwichtig ist. 
  • Du siehst deine Gewohnheiten (meistens die schlechten) und kannst sie dadurch bearbeiten. 
  • Du kannst klarer und besser arbeiten. 
  • Langeweile, die in Pausen entsteht, bringt dir Kreativität.
Nun gut. Aber wie geht “Pause machen” eigentlich? Unsere 10 Top-RealTalk-Tipps:

1.) Plane deine Pausen genau so, wie du deine Arbeitszeit planst! Kennst du die Pomodoro-Technik bereits?

2.) Schalte dein Handy in den Pausen aus, um den Effekt der Pause optimal zu spüren.

3.) Grenze dich von deiner Arbeit mit einer bestimmten Uhrzeit ab. Beispiel: Ab 17 Uhr ist die Arbeit beendet und ich denke auch nicht mehr daran.

4.) Pausen müssen nicht immer passiv sein. Mach’ doch einen Spaziergang als Pause, ein paar Dehnungsübungen oder sogar ein Workout.

5.) Du hast gar keine Zeit für eine Pause? Ab zum Fenster, Lungenflügel öffnen und 20 Sekunden tief durchatmen. Vergiss das Lächeln dabei nicht.

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

Elizabeth Barrett Browning

6.) Mach’ mal Pause in der Natur. Bei Vergleichen von Spaziergängen in der Stadt und im Wald reagierten die Körper von Testpersonen positiv auf die Natur: Blutdruck, Herzfrequenz und Stress sanken.

7.) Wenn du ein paar freie Minuten hast, dann greif nicht sofort zum Handy, um durch Social Media zu scrollen. Das ist keine Pause, sondern lässt dein Hirn weiterarbeiten – dein Puls kann sich nicht erholen.

8.) Du kannst schon während der Arbeit etwas für deine Pause machen. Bzw. nicht machen. Multitasking: „Es dauert 25 bis 40 Prozent länger als die Dinge einzeln zu tun. Plus, Multitasking überfordert unser Hirn, das nämlich gar nicht multitasken kann, sondern einfach nur die ganze Zeit hektisch hin und her schaltet. Das stresst und ermüdet, mindert die Konzentrationsfähigkeit und die Frustrationstoleranz und macht so auf die Dauer geradezu dumm.“ Das schrieb Ulrich Hoffmann in seinem Buch “Pause”.

9.) Lerne, “Nein” zu sagen. Vieles unserer Überforderung liegt daran, dass wir uns zu viel Arbeit auferlegen und zusätzlich noch mehr dazukommt, weil wir uns nicht trauen, “Nein” zu sagen. Übe es im kleinen Setting, um für die große Bühne vorbereitet zu sein.

10.) Lass’ dein Wochenende ungeplant und überlasse dich deiner Kreativität. Du wirst intuitiv die Dinge tun, die deinem Körper, deiner Seele und deinem Geist wirklich gut tun.

Viel Spaß beim Umsetzen der Tipps und falls du Interesse an weiteren Ideen, Inputs und Mehrwert hast, dann schau doch auf unserem Podcast vorbei:

Apple Podcasts: https://apple.co/36ISDHr
Spotify Podcasts: https://spoti.fi/3nmR086
Google Podcasts: https://bit.ly/2GPWBn4


#highfive
euer RealTalk-Team

Der zweite Lockdown – was tun?

Der zweite harte Lockdown ist in Österreich seit Dienstag in Kraft gesetzt worden. Noch zwei Wochen Ausgangssperre und harte Maßnahmen stehen jetzt auf der Tagesordnung. Doch ist das ein Grund, unglücklich zu sein? Ja und Nein. Es kommt drauf an, auf was wir unseren Fokus legen. Legen wir unseren Fokus auf all jene Dinge, die wir in diesen zwei Wochen erreichen wollen, und was wir alles Nützliches mit unserer Zeit anfangen können, dann ist es unwahrscheinlich, dass wir unglücklich werden. Falls wir unseren Fokus auf die blöde Regierung, die unausstehlichen Maßnahmen und alle Idioten, die genau dann einkaufen gehen, wenn die Hoheit selbst einkaufen geht, richten, dann ist es sehr wahrscheinlich.

Wende dein Gesicht der Sonne zu und du lässt den Schatten hinter dir.

Afrikanisches Sprichwort

Haben wir also die Wahl? Ja, die haben wir. Unser Ziel mit diesem Blogbeitrag ist es, dir Aktivitäten zu bieten, die deinen Fokus auf das Positive richten und dich ins Handeln bringen. Denn wenn du mehr handelst, kannst du weniger grübeln 😉

Das Wichtigste zu allererst

Stelle dir diese Frage bevor du dich ins Handeln stürzt: Welches Ziel verfolgst du in diesen zwei Wochen? Wo möchtest du hin? Wie lautet dein Zielort? Nur wer sein Ziel kennt, kann dort auch ankommen. Schreib’ dir auf, was du in diesen zwei Wochen erreichen möchtest!

Wir haben uns Gedanken für Private sowie für Unternehmer und Selbstständige (oder die, die es noch werden wollen) gemacht. Zusätzlich haben wir für euch einige Challenges parat. (Check dafür auch unser Story Highlight auf Instagram @realtalkaustria).

Privat:

– Fotobücher von Urlauben, die schon ewig her sind, gestalten (Alte Erinnerungen wieder hochleben lassen.)
– Dokumentenmappe sortieren/digitalisieren (Die perfekte Zeit, um Dinge zu sortieren. Dies kann dir dann im “normalen” Alltag wieder enorm helfen!)
– „Frühjahrsputz“ im Winter (Entledige dich zusätzlich von Dingen, die du nicht mehr brauchst oder die du nicht liebst.)
–  RealTalk Podcasts hören (Jetzt hast du Zeit, alle inspirierenden Podcasts nachzuhören, die du verpasst hast. Vielleicht sogar bei einem schönen Spaziergang?)
– Kreuzworträtsel lösen (Hatte dein Hirn eine lange Pause? Aktiviere es wieder!)
– Kühlschrank und Eisfach reinigen
– Neue Ziele definieren (Deine Wohnung kann viel Staub ansammeln. Auch deine Ziele können bereits eine Staubschicht tragen. Zeit für einen Neustart.)
– Fokus auf das Positive richten (Erstelle eine Liste mit deinen Antworten der folgenden Fragen: Welche “positiven” Seiten hat der Lockdown? Welche neuen Möglichkeiten ergibt diese Situation? Wie stärkt mich diese Pandemie?)
– Sich sinnvolle Weihnachtsgeschenke überlegen (Dieses Jahr können wir mehr Zeit in unsere Geschenk-Ideen investieren. Nutze sie!)
– Melde dich bei Menschen, die schon lange nichts mehr von dir gehört haben
– Handyzeit limitieren (Nimm dir mehr Zeit für dich. Beispiele: Baden, Kerzen anzünden, Maske auftragen, spazieren, Film/Serie schauen, etwas für eine andere Person erledigen, lesen, gesund kochen.)
– Sport machen (Was wollte ich immer erreichen? Egal ob schlanker/stärker/mehr Klimmzüge oder was auch immer – setze dir ein Ziel und setze es um! Zwei Wochen sind lange genug, um dich zu verändern.)
RealTalk Blogbeiträge lesen (Wir haben einige spannende Blogbeiträge zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.)
– Kaufe dir einen Online-Kurs (es gibt unzählige Kurse zu allen möglichen Themen.)

Unternehmer & Selbstständige:

– Mail-Vorlagen vorbereiten
– Bilder und Content bearbeiten und aufnehmen
– Versuche deine Meetings trotz Ausgangssperre mit Werkzeugen wie Online-Meetings und Telefonkonferenzen durchzuführen
– Sortiere deine Dokumente und überlege dir, sie zu digitalisieren
– Probiere neue digitale Tools aus wie zum Beispiel: Zoom, Slack, Joinpoints, Google Drive oder Canva
– Dokumente ausmisten (Altes loswerden)
– Neue Ideen umsetzen
(Es gibt eine Idee, die du aus Zeitmangel nicht umsetzen konntest? Dann ist diese Zeit genau richtig.)
– Brainstorm-Spaziergänge machen
(Seit einigen Jahren pflegt Cal Newport seinen Problem-Spaziergang. Wenn er ein Problem hat, das er schwer lösen kann, geht er spazieren und denkt über das Problem und neue Lösungen nach.)
– Home-Office einrichten
– Förderungen und Hilfsgelder anfordern
– Oder einfach mal Zeit für sich selbst nehmen (siehe “Privat”)

Challenges, um dich zu verbessern:

– Keine-Presse-Challenge: 3 Wochen keine Zeitung und keine Nachrichten lesen. Du kannst ja Freunde anrufen, was auf der Welt alles so passiert. Dann hast du zusätzlich eine soziale Komponente dabei. Du wirst einen großen Unterschied in deinem Wohlbefinden spüren, wenn du einen Presse-Entzug machst. Probiere es einfach aus.

– Sport-Challenge: Jeden Tag zur gleichen Uhrzeit machst du 5-minütiges Sportprogramm. Das könnte folgendermaßen aussehen: 10 Liegestütze – 10 Kniebeugen – 10 Sek. Schwimmer – 20 Sek. Hampelmann. 3x wiederholen.

– Jammer-Sperrzone-Challenge: Für eine Woche jammerst du kein einziges Mal. Zieh deinen Partner mit ein und sag ihm, dass er dich immer aufmerksam machen soll, falls du jammerst.

– New-Skill-Challenge: Lerne jede Woche eine neue Tätigkeit. Das kann jonglieren, Video schneiden, stricken oder bügeln (ja, richtig gelesen, ich kann noch immer nicht bügeln. Dauernd bügle ich Streifen in meine T-Shirts) sein.


PS: Falls es dir wirklich schlecht geht, such dir bitte professionelle Hilfe.

#highfive

euer RealTalk-Team