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Wie du mit deiner Angst umgehen kannst

“Angst ist ein wundervoller Diener, aber ein schrecklicher Herrscher.”

Dan Millman

Was ist Angst eigentlich?

Angst ist die körperliche Reaktion auf eine unmittelbare Gefahr. Jeder kennt das Beispiel mit dem Säbelzahntiger. Angst ist dafür da uns zu schützen und uns zu warnen, aber wenn ich ständig in einem Zustand von Angst lebe, setze ich meinen Körper und meine Psyche einer enormen Belastung aus. Angst ist Teil unseres Lebens und Angst lässt sich nicht besiegen. Wir werden keine Erfolge feiern wenn wir gegen unsere Ängste ankämpfen. Der Weg der sich im Umgang mit Ängsten am meisten bewährt hat, ist die Angst zu akzeptieren und sie als Freund zu sehen. Als Freund der dich vor Gefahren warnt, den du aber auch wegschicken darfst, wenn gerade keine unmittelbare Gefahr herrscht. Die zwei üblichen Reaktionen im Umgang mit Angst sind entweder der Verfall in eine Schockstarre, oder der Drang aus der Situation zu flüchten. Wir möchten dir eine andere Perspektive zeigen, wie du mit Angst umgehen kannst. 

Georg beim RealTalk

Wege aus der Angst die uns und anderen geholfen haben

Oft kann es hilfreich sein, sich bewusst den Situationen auszusetzen die einem Angst bereiten und so durch dieses Gefühl hindurch zu tauchen. Das befreit dich nicht nur sehr wahrscheinlich von deiner Angst, sondern macht dich zusätzlich viel mutiger, wodurch du in Zukunft besser mit ähnlichen Szenarien umgehen kannst. Wenn du handelst anstatt in eine Form des Stillstands zu verfallen, kann dir das im Umgang mit der Angst helfen, da du das Gefühl hast etwas tun zu können und der Situation nicht ausgeliefert zu sein. Auch ein Gespräch darüber was dir Angst bereitet mit jemandem dem du vertraust, kann zur Heilung beitragen.

Seinen Ängsten in kreativen Bereichen wie Kunst, Tanz oder Schreiben Ausdruck zu verleihen, ist auch ein gutes Ventil für bedrückende Gefühle. Die Tatsache, dass man diese Gefühl der Angst gerade spürt, zu akzeptieren, verändert im Körper meist schon so viel, dass sich die Angst von selbst legt. Und wenn du das Gefühl hast, dass dich die Angst überkommt, atme einfach mal bewusst ein und aus. So lenkst du deinen Geist ab und gibst dem Körper die Möglichkeit sich von den tiefliegenden Reaktionen auf die Angst, zu erholen. Wenn du eher ein realistisch veranlagter Mensch bist, kann es auch hilfreich sein, deine Gedanken einem Realitätscheck zu unterziehen und so zu prüfen wie real deine Angst und deine Sorgen tatsächlich gerade sind. 

Wie dir Mut hilft weniger Angst zu haben

Mut ist eines der wirksamsten Mittel gegen Angst. Du fragst dich warum? Angst ist eine Gewohnheit die immer wieder in ähnlichen Mustern auftritt. Mut hilft dir nicht nur dabei diese Muster zu durchbrechen, weil du mutiger bist dich der Angst zu stellen, sondern weil du dich selbst wenn du mutig bist, regelmäßig außerhalb deiner Komfortzone bewegst. Du bekommst immer wieder die Bestätigung, dass es sich gut anfühlt Dinge zu tun vor denen du anfangs vielleicht ein bisschen Angst hattest. Die perfekte Lösung um mutiger zu werden und somit zu lernen besser mit seiner Angst umzugehen, ist sich regelmäßig Aufgaben zu stellen die dich aus deiner Komfortzone locken. Genau das schaffst du mit unserer Mutbox, die 52 Aufgaben beinhaltet und du somit spielerisch über dich hinauswachsen kannst. Nimm die Angst an der Hand und lerne sie zu deinem Vorteil zu nutzen.

#highfive

euer RealTalk-Team

Wie du endlich aufhörst Fehler zu vermeiden

Fehler sind großartig. Wir lieben sie! Wir lernen einfach so viel daraus und müssen sie kein zweites Mal machen. Wenn du einmal auf die Herdplatte greifst, greifst du höchst wahrscheinlich kein zweites Mal mehr drauf. Doch unsere Gesellschaft hat es uns doch so verkauft: „Fehler sind schlecht. Fehler gilt es zu vermeiden. Fehler sind negativ. Sei ja brav und artig. Mach nichts unanständiges. Tanze ja nicht aus der Reihe.”

Wenn wir über den Atlantik gucken, sehen wir eine ganz andere Kultur. Die USA. Fehler werden dort gefeiert. Wenn du eine Firma in den Sand setzt, gratulieren dir die erfolgreichen Menschen, weil sie wissen, dass Fehler ‘Part of the Game’ sind!

“Nichts bringt dich schneller zum Erfolg als viele Fehler in kurzer Zeit zu machen.”

Damit meinen wir nicht, dass du das Gesetzt brichst und ein Feind unserer Gesellschaft wirst. Wir meinen damit, dass du Normen und Regeln über unsere Fehlerkultur brichst. Wir müssen es einfach akzeptieren, dass Fehler zum Erfolg dazu gehört.

“Fehler gehören nicht zum Lernprozess, sie sind der Lernprozess!”

Das klingt ja jetzt alles so nett und nach einem romantischen Liebesfilm, wo du am Ende doch noch die Fehler heiratest und ihr bis ans Ende eurer Tage glücklich lebt. Doch wir bei RealTalk werden immer konkret und haben praktische Tipps!

RealTalk in Graz

3 Wege, Fehler leichter zu akzeptieren

1.) Siehe Fehler als Lernprozess und nicht als Scheitern an.

Wenn wir aus lauter Angst Fehler zu machen, nichts anfangen, kann unser Leben niemals besser werden, sondern umgekehrt sogar schlechter! Lies Biografien von erfolgreichen Menschen die oft gescheitert sind! Schau dir Videos von Menschen an, die über Fehler positiv sprechen. Rede mit Menschen die oft scheitern! Tu einfach alles in deiner Macht stehende um Fehler in ein anderes, besseres Licht zu rücken.

2.) Mache Dinge absichtlich falsch.


Etwa sowas:  Bleibe bei der frisch geschalteten grünen Ampel solange stehen, bis der hintere dich anhubt. Zieh zwei unterschiedliche Schuhe an. Rede in der Bibliothek sehr laut. Mach Liegestütze am Gehweg. Rufe eine falsche Nummer an und entschuldige dich seine Zeit gestohlen zu haben. Parke auf zwei Parkplätzen. Egal was es ist – es geht einfach darum ein Gefühl zu entwickeln, das Fehler dich nicht umbringen! Ja sie sind unangenehm, aber ein eiskalte Cola schnell zu trinken, ist auch unangenehm.

3.) Hol dir einen Fehler-Buddy, mit dem du ausmachst, jeden Tag gemeinsam einen Fehler zu machen

Zu zweit ist einfach alles auf der Welt leichter! Hol dir einen Buddy der verrückt genug ist, mit dir die Fehler-Welt zu entdecken. Als Mensch lernen wir einfach am Besten, indem wir andere beobachten. Beobachte wie dein Fehler-Buddy Fehler macht und du tust dir automatisch leichter, auch Fehler zu machen!

Wir hoffen sehr, dass wir es geschafft haben, Fehler in ein anderes Licht zu rücken und jetzt hört auf Fehler zu vermeiden und beginnt sie zu machen!

PS: Hör dir unbedingt den Podcast mit Markus Kuntke (Innovationsmanager bei REWE) an, der Fehler einfach zu lieben gelernt hat.

#highfive

euer RealTalk-Team

Achte auf deine Worte

Philipp Puregger - Achte auf deine Sprache

Worte sind kraftvoll. Dieser Blogartikel soll dich darauf aufmerksam machen, was du sagst und was das über dich aussagt. Oftmals sprechen wir Dinge aus, über die wir zuvor nicht nachgedacht haben. Und das ist auch gut so. Dennoch lohnt es sich, diesen Worten ein besonderes Augenmerk zu widmen.

Verbindlichkeit

Der Versuch, sich gegen die gute, alte Verbindlichkeit auszusprechen zeigt sich immer wieder in unseren Gesprächen. Oftmals ist es leichter, ein nettes „schau ma mal“ auszusprechen, anstatt „Nein“ zu sagen. Meistens weiß unser Gegenüber jedoch ganz genau, was „schau ma mal“ bedeutet, nämlich Nein.

Wem ein „Nein“ nur schwer über die Lippen kommt und momentan zeitlich eingespannt ist, kann sich des Öfteren damit helfen, weiter in die Zukunft zu blicken. Auf die Frage: „Kannst du mir bitte bei meinem Projekt helfen?“ kann man auch gerne mit „Ja gerne, ich kann in drei Wochen“ antworten. Oftmals ist man da noch nicht verplant und manchmal wird dein „Ja“ zu einem „Nein“ des Gegenübers, weil es dann nicht mehr notwendig ist.

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.

Mark Twain

Vielleicht. Grundsätzlich. Eigentlich. Schau ma mal.

Eine spannende Dynamik entsteht auch, wenn du mit jemandem zu tun hast, der gerne Worte wie „grundsätzlich“ oder „vielleicht“ verwendet. Versuche bei der nächsten Gelegenheit näher darauf einzugehen und frage nach, was denn dieses „vielleicht“ zu bedeuten hat. So kannst du besser planen und weißt, wie es um die Dinge steht. Oftmals ist Gewissheit besser als Hoffnung, vor allem dann, wenn du von jemanden abhängig bist.

Hinweis: Freya Schumann hat hierzu einen überragendes Interview im RealTalk-Podcast gegeben. Am besten direkt reinhören.

„Dürfen und Wollen“ statt zu „Müssen“

Oftmals messen wir den Dingen zu große Wichtigkeit bei. Ich selbst erwisch mich immer wieder dabei, dieses zu „müssen“ bevor ich jenes machen kann. Durch den Switch auf andere Worte wird der lästigen Tätigkeit die Schärfe genommen. „Bevor wir schwimmen gehen will ich noch eine halbe Stunde Mathematik lernen“. „Ich darf noch einige Seiten meines Buches lesen, bevor wir unsere Eltern besuchen fahren“. Gefühlt verändert sich die innere Haltung gegenüber der ungeliebten Tätigkeit und es geht einem leichter von der Hand. Ersetze das Wort „muss“ durch „darf“ oder „will“ und es wird sich eine neue Welt auftun.

Kille den Konjunktiv

Ich sollte, ich könnte, ich würde. Diese Zugänge bringen dich nicht weiter. Sei konkret und bleib drauf. Zeig deine Verbindlichkeit und sag anstelle von „ich glaube, ich sollte heute am Abend lernen“ lieber „heute Abend mach ich mich ran und lerne“.

Noch nicht

Beeindruckend, wie ein kleines Wort so viel Power in sich tragen kann. Wahnsinn. Es ist erschreckend, wie oft wir etwas nicht können oder wissen. Meist resultiert das in vermindertem Selbstvertrauen und macht handlungsunfähig. Die Ergänzung eines kleinen Wortes, des Wortes „noch“, lässt einen proaktiv an die Situation herangehen und stärkt. Ich kann „noch“ nicht jonglieren. Ich weiß „noch“ nicht, wie das funktioniert. Durch diese kleine Änderung nimmst du es gedanklich vorweg, dass du es irgendwann können/wissen wirst. Nur, weil du heute „noch“ nicht dort bist, heißt nicht, dass es nie so sein wird.

Viel Erfolg dabei, dich selbst besser kennen zu lernen und deinem eigenen Sprachgebrauch ein sauberes Update zu verleihen. Grundsätzlich sollte das schon klappen.

#highfive
euer RealTalk-Team

3 Schritte, um deinen Workflow zu verbessern

Georg beim RealTalk im Dom im Berg

Mit der richtigen Arbeitsorganisation verbesserst du die Vorgänge, baust Stress ab und erleichterst dir die Arbeit. Wir haben 3 Schritte zusammengefasst, wie du deinen Workflow verbessern und dadurch effizienter arbeiten kannst.

Schritt 1

Finde eine Methode, um dich zu fokussieren. Eine Möglichkeit, die wir dir aufzeigen möchten, ist die sogenannte Pomodoro-Technik:

Die Technik besteht aus fünf Schritten:

  1. die Aufgabe schriftlich formulieren.
  2. den Kurzzeitwecker auf 25 Minuten stellen.
  3. die Aufgabe bearbeiten, bis der Wecker klingelt, mit einem X markieren.
  4. kurze Pause machen (5 Minuten)
  5. nach jeweils vier pomodori eine längere Pause machen (15–20 Minuten)

Trotzdem behalte immer im Kopf: Wenn du arbeitest, arbeite. Wenn du fertig bist, sei fertig!

Schritt 2

Eliminiere alle Ablenkungen. Wenn du dich mit einer konkreten Aufgabe beschäftigst, schreibe währenddessen keine E-Mails, benutze nicht dein Handy und es gibt auch kein Browsing! Nimm Ablenkungen bewusst wahr und versuche diese zu vermeiden. Verzichte auf ständige Erreichbarkeit. Auch sehr hilfreich könnte die Nutzung von To-do-Listen sein.

Schritt 3

Allerdings! Wenn man hart arbeitet, braucht man auch Pausen – nach dem Motto: work hard/rest hard! Gönn‘ dir zwischendurch eine Pause und halte dich auch daran! Tu nichts arbeitsrelevantes dabei!

Wichtig ist auch die Pausendauer und Bewegung
Kurze Pause: Spätestens alle 30 – 90 Minuten solltest du eine kurze Pause (mindestens 3 – 5 Minuten) nehmen, in der du aufstehst und dich bewegst. Längere Pause: Alle 2 – 3 Stunden solltest du eine länger Pause einlegen (mindestens 10 Minuten), in der du dich bewusst einer anderen Tätigkeit widmest.

Philipp beim RealTalk

Außerdem ist es wichtig sein Arbeitsumfeld sauber zu halten. Ein unaufgeräumter Schreibtisch kann einem nicht nur die Freude an der Arbeit, sondern auch den ganzen Tag ruinieren. Man findet nichts mehr und fühlt sich darüber hinaus überfordert. Das sollte nicht so sein, denn es verhindert effizientes Arbeiten. Nur wer Freude an seiner Arbeit hat, der ist auch effizient.

Wenn du dich an diese Schritte hältst, wirst du eine deutliche Verbesserung spüren. Wir wünschen dir viel Erfolg beim Austesten dieser Tipps um deinen Workflow zu verbessern!

#highfive

euer RealTalk-Team

Was wir von Josef Zotter gelernt haben

Josef Zotter hat uns während seines Realtalks dazu eingeladen, mit ihm in seine Welt einzutauchen. Eine Welt in der anders sein genau richtig ist, in der das Scheitern eines Menschen gleich angesehen ist wie sein Erfolg und in der Begeisterung für das was man tagtäglich macht, so viel mehr wert ist, als darin Experte zu sein. 

Man merkt sofort welch unglaubliche Lebenserfahrung aus diesem Mann strömt und das vollkommen unabhängig von seinem Alter. Die Lebenserfahrung kommt daher, dass Josef Zotter es sich erlaubt Fehler zu machen und auch stolz auf diese Fehler ist, denn er sieht einzig allein den Nutzen den er daraus gewinnt. Das unterschreicht er mit dem Satz “Wir brauchen eine Kultur des Scheiterns!” und geht mit seinem hauseigenen Ideenfriedhof mit gutem Beispiel voran. 

Josef Zotter auf der RealTalk-Bühne

Mit seiner einzigartigen Schokolade, hat er schon vor vielen Jahrzehnten eine absolute Weltneuheit erschaffen. Er hat ein Produkt das es schon in unendlich vielen verschiedenen Formen gibt, für sich selbst vollkommen neu erfunden und ist damit durch die Decke gegangen. Sein Talent ist es, dass er nicht nur ein unglaublich gutes Gefühl für Geschmack hat, sondern Geschmack denken kann. Somit ist es ihm möglich neue Geschmackspaare zu kreieren, ohne sie jemals zuvor geschmeckt zu haben. Und das ist nur eines von vielen Talenten, die Josef Zotter ausmachen. Er zeigt wie man aus einer einfachen Idee und dem Bedürfnis sein Anderssein auszuleben, etwas erschafft das trotz vielen Rückschlägen nicht nur Bestand hat, sondern unglaubliche Erfolge verzeichnet. 

Hab‘ eine Idee und fang einfach an…

Auch beim Thema Nachhaltigkeit merkt man, dass Josef Zotter mit seinem Herzen voll und ganz dahinter steht. Seine Führungsmethoden sind einzigartig und auch in diesem Bereich ist er motiviert sich immer noch weiter zu verbessern um nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitarbeiter das bestmögliche rauszuholen. Seine Worte waren auch: “Ihr brauchts keinen Businessplan – habts eine Idee und fangts einfach an! Erkenne dein Talent und dann wird die Arbeit keine Belastung mehr sein.” 

Das was von seinen Minuten auf der Bühne vielen mit Sicherheit am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist dass man mit einem sympathischen Auftreten und dem starken Willen etwas in der Welt zu verändern, schon den wesentlichen Grundstein für Erfolg legt. Vielen Dank für diesen außergewöhnlichen Input und die positive Energie. In diesem Sinne, trau dich anders zu sein, sei stolz auf deine Fehler und lass dich niemals von deinem Weg abbringen. 

#highfive

euer RealTalk-Team

So steuerst du deine Emotionen

Gastbeitrag von Dali Ostojic

Das Fundament des menschlichen Antriebs sind Emotionen. Hass und Wut erschafft Kriege, Liebe und Mitgefühl erschafft Frieden. Wollen wir Weltfrieden? Wollen wir unsere Gefängnisse leeren? So müssen wir Menschen hervorbringen die glücklich, liebevoll und voller Freude sind. Menschen welche Freude im Körper tragen, begehen keine Verbrechen. Volle Gefängnisse sind das Ergebnis einer emotional verwirrten Gesellschaft… leider!

„Wer Erfolg haben will, muss klug mit Gefühlen umgehen.“

Daniel Goleman

Leider haben wir Menschen, keinen Plan und keine Kontrolle über das was uns antreibt. Unsere Emotionen arbeiten die meiste Zeit gegen uns statt für uns. Wir fühlen uns ständig müde, ausgelaugt, frustriert, ängstlich oder voller Sorgen. Es liegt an uns die Prozesse und Systeme kennenzulernen, wenn wir diese Prozesse nicht kennen, dann werden die gegen uns arbeiten und wir werden es nicht mal wahrnehmen.

Wir müssen EMOTIONAL INTELLIGENTER werden!

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle zutreffend zu erkennen, zu verstehen und verantwortungsvoll und konstruktiv zu beeinflussen. Grob ausgedrückt – positive Gefühle zu verstärken und negative Gefühle abzuschwächen.

Personen mit höheren „EQ“ sind besser in der Lage, ihre Emotionen zu managen und dadurch meistern sie besser persönlichen Herausforderungen.

Die folgenden Tipps helfen dir damit auch du eine emotional Intelligente Person wirst:

Mehr beobachten, weniger bewerten

In der Welt der Bewertung vergebe ich einen Wert für das was ich sehe, basierend auf meinen Erinnerungen und Erfahrungen. Jede Bewertung füllt ein neutrales Bild mit den verschiedensten Gedanken, welche in uns verschiedenste Emotionen erzeugen – das Endprodukt von all dem ist „Verwirrung“.

In der Welt der Beobachtung sehe ich nur, was ich mit meinen Sinneskanälen wahrnehmen kann. Darin sind sich auch alle einig welche beobachten, hier gibt es keinen Platz für einen Wert oder eine Interpretation, somit entsteht auch kein Platz für Diskussionen, weder mit mir selbst noch mit allen anderen. Es kehrt Ruhe in den Kopf und Körper ein und ich gewinne wieder Klarheit.

Übe dich in Akzeptanz statt in Ignoranz

Der Psychologe Albert Ellis sagte, wenn wir uns nicht bedingungslos akzeptieren, entstehen Gefühle von Scham, Demütigung, Unzulänglichkeit, Angst, Schuld, Depression, Selbstkritik, Übererfüllung, Unwürdigkeit sowie mangelndem Selbstvertrauen.

In Akzeptanz zu leben bedeutet, dass das Leben, was uns geschieht, wie wir sind, wie andere sind und wie sie sich verhalten, uns nicht immer gefallen mag, ich aber statt Widerstände zu diesen Personen oder Situationen zu erzeugen, welche mich dann wieder belasten, ich stattdessen einfach OK sage. Ich gebe mir, den Situationen und den Menschen die Freiheit, zu sein wie sie sind. Das bedeutet sie dürfen fühlen, sich verhalten und erleben, wie sie möchten. Akzeptanz bedeutet nicht aber dabei untätig zu sein, sich alles gefallen zu lassen oder sich mit Sachen „einfach“ zufrieden zu geben. Es bedeutet ich akzeptiere es wie es ist, auf resiliente und handlungsorientierte Weise damit ich schnell in meine Ruhe und Klarheit komme, um aus dem Zustand kreative Lösungen für mich zu finden.

Bleibe bei deinen Angelegenheiten

Sich auf die eigenen Angelegenheiten zu besinnen hilft und schafft neue Freiräume und Selbstwirksamkeit. Denn in jeder Situation gibt es Aspekte, die trotzdem in meinem Einflussbereich liegen: meine Gefühle und Gedanken. Wir können lernen zu trennen, wo wir etwas (gedanklich) ändern können und wo nicht. So gelangen wir an einen Punkt zurück, an dem wir eigene Handlungsfreiheit zurückgewinnen – Ganz nach dem Grundsatz: 

  • Love it (ich lerne es zu lieben/anzunehmen)
  • Change it (ich ändere die Situation/das Problem oder die Gedanken zur Situation), Leave it (Ich verlasse die Situation/das Problem).

euer Dali Ostojic

Wenn du mehr von Dali erfahren möchtest – hier klicken!

Diabetes Typ 1! Und weiter?

Gastbeitrag von Markus Sauer

Seit 2015 habe ich Diabetes Typ 1. Genauer gesagt seit 17.06.2015 so ca. gegen 10:30 vormittags, erfuhr ich bei einer Untersuchung bei meinem Hausarzt, dass ich Diabetes habe und ins Krankenhaus muss. Tja, da stellt sich die Welt schon mal kurz auf den Kopf. Allerdings auch nicht besonders lange muss ich gestehen. Immerhin musste ich das Dienstrad zurück in die Firma bringen und noch bei der 40er-Feier meines Kollegen anständig futtern. Ich wusste zu dem Zeitpunkt ja nicht genau was noch alles auf mich zukommen wird. Es gab aber keine großen Überraschungen. Ich musste ins Krankenhaus, wurde behandelt und geschult.

Zwei Wochen Krankenstand mit einem „Crash-Kurs“ in Diabetes für Dummies und wie man lernt alles richtig zu machen ohne dauernd Unterzucker (Hypoglykämie, kurz Hypo) oder zu viel Zucker (Hyperglykämie) zu bekommen. Im Idealfall bewegt man sich in einem Zielbereich, der für jeden individuell sein kann, im Regelfall aber zwischen 70-180 mg/dl liegt. Natürlich wird vielen von euch das jetzt nicht viel sagen.

Stellt es euch wie bei einem Auto mit dem Tank vor, unter 70 fährt man auf Reserve und zittert zur nächsten Tankstelle. In dem Fall zur Naschlade oder sonstigem Süßen. Über 180 testet man gerade ob der Überlauf an der Tankstelle funktioniert und der zu viel getankte Sprit auch wirklich abrinnt. In diesem Fall ist das der Versuch des Körpers den Blutzucker selbst über Ausscheidungen durch die Nieren, Atemluft etc. zu regulieren.

Bei gesunden Menschen hilft hier die Bauchspeicheldrüse wunderbar aus und gibt eine kräftige Portion Insulin ab, damit so etwas gar nicht erst passieren kann. In meinem Fall und dem meiner Diabeteskollegen mit Typ 1 müssen wir das extern über Insulinpumpen oder Insulinspritzen regulieren. Wenn man im idealen „Tankbereich“ unterwegs ist, sind Folgeschäden, das reicht von Amputation der Füße bis hin zur Erblindung, um nur ein paar zu nennen, eher unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen. Ich könnte mich jetzt ein Leben lang darauf vorbereiten was alles passieren kann oder ich mache einfach das Beste daraus, akzeptiere die Krankheit als Teil von mir und mache einfach das was ich am besten kann. Nämlich weiter im Leben und das auf einem neuen Schwierigkeitslevel. 

Warum ich? 

Eine Frage die ich oft gehört habe. Hast du sie dir nie gestellt, wurde ich unzählige Male gefragt. Ich muss ehrlich sagen, NEIN das habe ich nicht. Meine Einstellung zum Leben ist, dass alles eine Chance sein kann, wenn ich das Richtige daraus mache. Ihr fragt euch nun bestimmt, wie kann Diabetes eine Chance sein und wofür überhaupt? Das ist eine gute Frage! Hätte ich diese bei der Diagnose gestellt bekommen, hätte ich sie nicht beantworten können. Nun sind einige Tage ins Land gezogen und ich kann sie beantworten.

Hätte ich Diabetes nicht bekommen, wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin. Ich habe einen guten Job der mich zu 99% glücklich nach Hause gehen lässt. Bin sportlicher und fitter als ich es mir jemals nur im Ansatz hätte vorstellen können. Ich stecke sogar einige gesunde Athleten ganz locker in die Tasche. Meine Einstellung einfach nicht änderbare Dinge anzunehmen und die Tatsache, dass ich gewisse Eigenschaften, Dinge usw. loslassen muss um weiter voranzukommen, konnte ich vertiefen. Ich habe mich selbst besser und die Signale die mein Körper sendet, wie Hypos oder Hypers, besser verstehen gelernt. Gehe positiver eingestellt durch den Alltag. Und das sind nur ein paar Dinge, die dieses süße Mitbringsel mir gelernt und weiter ausbauen geholfen haben. 

Unheilbar chronisch krank! Na und!

Aktuell gibt es für Diabetes noch keine Heilung, sondern nur Therapiemöglichkeiten und Medikamente die mir und allen Menschen mit Diabetes, egal welcher Typ, helfen die dauerhafte gesundheitliche Begleiterscheinung in den Griff zu bekommen. Wir könnten jetzt alle eine Selbstmitleidsgruppe bilden und uns gegenseitig bemitleiden, aber das bringt niemanden von uns weiter. Im Gegenteil es zieht uns eher runter und macht uns nur noch mehr krank. Ich habe losgelassen so gesund zu sein wie jemand ohne Diabetes. Mir geht es gut damit und ich erreiche meine Ziele die ich mir setze. Ich gehe sogar so weit, dass wenn ich gefragt werde, müsstest du eine Krankheit aussuchen die dich ein Leben lang begleitet, welche wäre das? Würde ich Diabetes wählen und antworten. Immerhin ein süßer Weggefährte. 

Ich habe der Krankheit auch einen Namen gegeben. Auf die Idee hat mich eine APP (mySugr) mit dem Diabetesmonster gebracht. Für mich ist es kein Monster. Eher ein treuer Weggefährte der mich bis zum Schluss begleiten wird. Ein Kumpel, wenn es gut läuft, ein blöder Sack, wenn es nicht so läuft. Letzten Endes ist es immer, dass was ich mit meiner Selbstbehandlung gemacht habe. Und zum Namen von meinem Kumpel, ich habe es Mauzi (Spoiler, ein Pokemon heißt gleich) getauft. Den Spitznamen habe ich selbst mal bekommen und nachdem der Kumpel ja ich selbst bin, kann es auch den gleichen Spitznamen haben. Das klingt jetzt bei weitem nicht mehr so schlimm oder? Seht ihr, unheilbar krank! Na und? 

Eine Krankheit die Grenzen setzt oder so…

Falsch. Fast zur Gänze Falsch. Die Grenzen setzt man sich selbst nur mit fortschreitendem Alter und durch mögliche Folgeerkrankungen werden sie dann schon von Diabetes selbst gesetzt. Erstmal möchte ich zu Grenzen sagen, dass ich sie mir selbst setze. Wenn ich damit zufrieden bin, ist alles gut. Dann darf ich aber auch nicht jammern, wenn ich nicht über meine Grenzen gehen kann. Wenn ich sie verschieben möchte, muss ich daran arbeiten und mich erstmal langsam herantasten. Ich bin sehr sportlich und laufe Marathons und wenn es mich überkommt auch Ultramarathons (die sind dann weiter als 42,195 km). Das ist für einen gesunden Menschen ohne Training schon ganz herausfordernd.

Markus Sauer beim Grazathlon

Jetzt versetzt euch in meine Lage und multipliziert es mit einem Faktor der euch gefällt. Es ist völlig egal wie hoch der ausfällt. Während der Belastung, egal ob Wettkampf oder im Training, muss ich ständig meinen Blutzucker überwachen und darauf reagieren. Das muss ich ja sowieso dauerhaft machen. Also 24/7, 365 Tage im Jahr, manchmal, so ca. alle 4 Jahre, sogar 366. Je länger ich trainiert habe und mich damit auseinander setzten durfte, desto besser konnte ich mein Training und meine Wettkämpfe absolvieren. Ich bin meine längste Distanz über 75 km und 2500 Höhenmeter gelaufen. Einen Marathon am Berg über 44 km mit knapp 3200 Höhenmeter habe ich gemacht und ich bin in jedem Bundesland in Österreich innerhalb eines Jahres einen Marathon gelaufen.

Beim Grazathlon habe ich die Ultradistanz absolviert. Das bedeutet so viele Runden zu laufen bis der letzte Startblock gestartet ist. Insgesamt waren das dann 34 km und 78 Hindernisse. Ihr seht also schon, ich kenne sportlichen gesehen kaum Grenzen. Ich möchte allen zeigen, dass Diabetes zwar nicht das ist was man sich in seinem Leben unbedingt wünscht, aber dennoch nicht das Ende der Welt geschweige denn, das Ende meines oder eures Lebens bedeutet. Also kümmert euch um euch selbst, achtet auf euch und eure Gesundheit und nehmt die Hilfe von Ärzten, Diabetelogen, Ernährungsberatern, usw. an. Ihr werdet sehen, auch euch sind kaum Grenzen damit gesetzt. 

Diabetesparty

Was auch zu sagen ist, feiern geht trotzdem. Ich habe seit meiner Diagnose viele Partys gemacht. Und auch einiges getrunken. Es ist natürlich nicht das Gesündeste, das ist es aber für niemanden. Man kann sich gerne ordentlich feiern lassen und sich anständig die Rüstung verzinken und am nächsten Tag Shit-Faced auf der Couch liegen und langsam wieder zum Leben erwachen. ES IST MÖGLICH! ALLES IST MÖGLICH! Mit Vorsicht und Bedacht. Es gilt dabei immer aufzupassen.

Auch hier stellt mich Diabetes vor eine Herausforderung auf die ich achten musst. Alkohol hemmt die Leber den Zucker im Blut zu verstoffwechseln, weil sie mit entgiften beschäftigt ist. Hier muss ich extrem aufpassen, dass ich nicht zu viel von alkoholischen Getränke erwische und gleichzeitig zu viel Insulin spritze. Dann kann es ganz schnell gehen und aus einer lustigen Partynacht wird der Horror. Man erwacht, sofern es nicht zu heftig ist, im Krankenhaus und muss mühsam wiedereingestellt werden und sich zurückkämpfen.

Mir ist das noch nicht passiert und bleibt mir hoffentlich erspart. Hier versuche ich nicht meine Grenzen zu verschieben. Ich kenne sie und weiß, dass das äußert dumm ist. Ich möchte nur sagen, dass es trotzdem möglich ist mitzufeiern und auch einmal über den Durst zu trinken erlaubt ist. Wie man sieht, das Leben ist, dass was ich daraus mache. Und ich finde das mein Leben mit Diabetes schön ist. 

Punkte für ein besseres Leben (mit Diabetes, aber auch generell anwendbar) 

  • Akzeptiere was du nicht ändern kannst und lass los, dass es vielleicht irgendwann mal möglich sein wird. Wenn dem so ist, dann kommt es sowieso auch wenn ich nicht darauf warte.
  • Achte auf dich selbst und versuche deinen Körper und die Signale zu verstehen, die er dir sendet. Wir sind keine Maschinen mit Warnleuchten, die uns signalisieren wann Schluss ist. Das muss jeder für sich selbst finden und merken. 
  • Gib deinen Problemen oder Aufgaben einen Namen und schau was du für, gegen oder mit ihnen machen kannst damit du sie löst.
  • Lerne deine Grenzen kennen und nimm sie fürs erste an. Wenn du sie kennst kannst du selbst entscheiden, ob du sie verschieben oder belassen möchtest wo sie sind. Es ist was du daraus machst. Mach niemand anderen für deine Grenzen verantwortlich, du alleine bist dafür verantwortlich. 
  • Bewegung ist gesund und hilft dir bei allem. Finde was dir Spaß macht und dann „Go for it!“
  • Wenn es mal gar nicht läuft, dann ist das auch nicht schlimm. Es gibt so Tage. Einfach abhaken und weitermachen. Es wird wieder. 
  • Wenn du etwas wirklich willst und du nur hörst das geht nicht oder anderes Blabla, dann scheiß drauf und mach einfach. Das schlimmste was passieren kann ist zu scheitern. Das ist kein Verlust, du gewinnst nämlich immer noch an Erfahrung dabei und lernst etwas. Wenn du hinterher hörst, ich habs dir ja gesagt, dann haben die anderen wenigstens Recht gehabt. Dir kann es egal sein, du weißt, du hast es versucht und kannst dir keine Vorwürfe machen. 
  • Und last but not least. A little party never killed nobody. Feiern ist erlaubt und soll auch sein. 

Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht, das zu lesen und ich konnte euch ein paar Einblicke und vielleicht auch Tipps geben. Falls ihr Fragen habt oder etwas genauer über mein Diabetesmanagement wissen wollt könnt ihr euch gerne über RealTalk, Instagram oder Facebook melden. 

Süße Grüße Markus
und sein Diabetes Mauzi

Das war der 11. RealTalk!

Nach langer Pause geht RealTalk in die nächste Runde – ein Abend voller Motivation, Inspiration und Liebe. Es war ein Abend, der uns allen neue Blickwinkel und Perspektiven gegeben hat. Es war unglaublich diese Energie, die an diesem Abend von jedem einzelnen ausgestrahlt wurde, mit euch zu teilen. Nun wollen wir mit euch allen die Worte, die uns an diesem Abend inspiriert haben, teilen. 

Hans Lercher hat uns an diesem Abend eine Frage gestellt: „Was macht innovative Leute aus?“

Zu dieser Frage bekamen wir alle schnell eine Antwort: 

  1. Bereits Vorhandenes neu definieren und neu erfinden 
  2. Immer wieder und wieder hinterfragen! 
  3. Seine Umwelt genau beobachten – nach Dingen suchen, die nicht hineinpassen 
  4. Teste viel- am besten schnell und billig 
  5. Mit Leuten vernetzen, die nicht so sind wie ihr  – dadurch bekommt ihr andere Meinungen, andere Blickwinkel und andere Hintergründe

Ein Leitsatz, den er uns bei diesem RealTalk unter anderem mitgegeben hat: „Trau dich! Sei mutig, es kann nicht viel passieren!“ Und damit hat er im Grunde doch recht, nicht wahr? Aller Anfang ist schwer und oft ist es die Angst, die uns davon abhält etwas zu erschaffen. „Es ist leichter um Verzeihung zu bitten, als um Erlaubnis.“ Geh mit offenen Augen durch die Welt und lass dich von allem inspirieren. Wage es den ersten Schritt zu machen, um deine Idee ins Leben zu rufen. Lass dich nicht von den Meinungen anderer unterkriegen. Geh den ersten Schritt, wage es und zieh dein Ding durch. Hör nicht auf negative Meinungen. 

Denn im Grunde ist es doch so „Entweder du gewinnst oder du lernst- es gibt kein scheitern!“ 

Wir alle haben Höhen und Tiefen, wie wäre es wenn du das nächste Mal einen Schritt zurück gehst und das Ganze aus der Ferne betrachtest? Nimm dich zurück und betrachte es aus einer anderen Perspektive. 

Wenn du für etwas brennst, dann wirst du stets dafür Motivation finden

Lizz Görgl ist eine Powerfrau und das hat sie uns bei diesem RealTalk durch ihre mitreißenden Geschichten spüren lassen. Bereits als junges Mädchen hat Lizz gewusst, dass sie mit Skifahren erfolgreich werden will, denn das war von Beginn an eine ihrer größten Leidenschaften. Sie hat stets ihr bestes gegeben, trotz einiger Rückschläge. Während ihrer Zeit als Profi-Skifahrerin hat sie sich einmal nach einem Unfall kurz gefragt: Ist es wirklich das Richtige für mich? Diese Frage konnte sie mit einem klaren Ja beantworten. Nach ihren Unfällen hat sie sich mit intensiver Selbstreflexion auseinandergesetzt. 

Unser Umfeld spielt eine große Rolle, wenn es um das Entfalten unserer Potentiale und erreichen unserer Ziele geht. Hinterfrage daher dein Umfeld und halte dir stets deine Vision vor Augen, waren Worte, die uns Lizz bereits am Anfang ihres Vortrags mitgegeben hat. Vor wichtigen Rennen, hat Lizz stets versucht ihre Energie bei sich zu behalten indem sie 5-10 Minuten meditiert und sich auf das konzentriert hat, was an diesem Tag wichtig war. 

„Es liegt an uns, dass wir unser Leben so gestalten, wie wir es wollen.“– ein Satz, mit dem sie uns inspiriert hat. Denn so ist es doch, oder? Wenn du etwas mit Leidenschaft machst, mit deinem Herzen dafür brennst, in ihrem Fall „mit dem Herzen fährst“, dann wirst du sehen, wie schön und einfach es sein kann, dein Potential zu entfalten. 

Lizz hat ihr persönliches Erfolgskonzept erwähnt, welches sie anwendet um ihr Potential bestmöglich auszuleben und dies möchten wir mit euch teilen:

  1. Ziel
  2. Struktur + Umfeld 
  3. Disziplin + Vorbereitung 
  4. Zentrierung
  5. Bereitschaft + Freude
Georg auf der RealTalk-Bühne

„Folge deinem Herzen, dein Verstand hilft dir beim Umsetzen – dann schaffst du es dein Potential umzusetzen.“ 

In der heutigen Zeit haben viele von uns unendliche Möglichkeiten, da ist es nicht leicht, seine persönliche Leidenschaft zu finden und mehrere davon gegebenenfalls auszuleben. Daher gibt uns Lizz etwas auf unserem Weg mit: Nimm dir Zeit für dich, sei offen, probier aus und hör in dich hinein – was macht dir Freude?

Die Frage „Wie setzt du Prioritäten am Tag?“ aus dem Publikum beantwortet Lizz mit folgendem Rat: Du kannst nicht alles gleichzeitig machen, das ist leider unmöglich. Frage dich selbst, wo dein Fokus hingeht, wonach sich dein Herz am Ende des Tages sehnt. 

Clemens Doppler stand in seinem Leben schon vor einigen großen wie auch kleinen Entscheidungen. Dazwischen zu stehen lässt nicht nur ihn, sondern auch viele von uns unwohl fühlen. Deshalb stellt er uns die Frage: „Gibt es falsche Entscheidungen?“ Viele von uns würden mit einem klaren Ja antworten, denn in unserem Kopf scheint es oftmals so, wenn wir vor Entscheidungen stehen. Im Grunde gibt es falsche Entscheidungen, doch sehr oft gibt es aber einfach nur die Entscheidung und deren Konsequenzen. Erst im Nachhinein lernen wir die Konsequenzen zu verstehen. Es geht darum, dass wir für uns selbst ein System schaffen, sodass wir am Ende gut mit diesem arbeiten können. 

Im Leben gibt es ein inneres und ein äußeres Spiel. Wenn wir das äußere Spiel gewinnen wollen, müssen wir erstmals im inneren aufräumen. Unser inneres Spiel braucht ein Ziel, welches größer ist als ein Problem.

 „Verliebe dich in den Weg und nicht in das Ziel.“ Ein Satz, der vielen in Erinnerung bleiben wird.

Hinter jedem Ziel steckt ein weiteres Ziel, was meist nicht greifbar ist. Hier geht es meist um Gefühle – welches Gefühl will ich spüren, sobald ich das Ziel erreicht habe? Setz dir Miniziele, um dein großes Ziel zu erreichen und freue dich, dass du eines deiner Miniziele erreicht hast. Sei stolz auf dich!

Clemens stellt dem RealTalk Publikum eine Frage „Wer von euch hatte schon einmal mit Selbstzweifel zu kämpfen?“ Und so ziemlich jeder hat hier seine Hand gehoben. Denn Selbstzweifel sind normal, jeder von uns hat sie. Es gibt keine Selbstzweifel ohne Angst! Deshalb sei mutig und geh den ersten Schritt. Warte nicht darauf, bis der Moment perfekt ist, denn da wirst du lange warten.

„Wenn wir lange warten, wird das kalte Wasser nicht warm.“ Wie wahr! Finde das was in dir schlummert und finde anschließend dein WARUM und WOFÜR. Das Warum wird oftmals mit der Vergangenheit verbunden. Deshalb frage dich selbst auch nach deinem persönlichen wofür. Denn dieser Grund hält uns am Laufen und lässt uns an unserem Ziel ankommen. 

Ein weiterer Tipp von Clemens Doppler: Sieh Probleme so an, als hättest du sie dir selbst ausgesucht. So ändert sich deine Perspektive und du wirst anders mit der Lösungssuche umgehen. 

„Angst beginnt im Kopf, Mut genauso.“

#highfive

euer RealTalk-Team

Was wir von Philipp Maderthaner gelernt haben

Philipp Maderthaner hat seine Minuten auf der Bühne bei Realtalk gleich mal mit einer Aufforderung begonnen, die nicht klarer hätte sein können. “Geht all in! Haut alles raus!” waren seine Worte und diese Botschaft kam an. Er hat nicht nur klar gemacht, dass Erfolg zu haben für ihn bedeutet sich mit seiner ganzen Energie seiner Leidenschaft zu widmen, sondern dass man selbst als vermeintlich erfolgreicher Mensch, auch seine unsicheren und verletzlichen Seiten haben kann. 

Schenke der Stimme in deinem Kopf nicht zu viel Beachtung

Kaum jemand war auf der RealTalk-Bühne bisher so authentisch und ehrlich im Bezug auf seine Gefühle und darauf was wirklich in ihm vorgeht. Ihm zufolge ist das wichtigste was man lernen muss, sich selbst auszuhalten und einen Weg zu finden der Stimme im Kopf, die meist nicht die nettesten Worte über einen selbst verliert, nicht zu viel Beachtung zu schenken und sich nicht mit ihr zu identifizieren. 

Philipp Maderthaner betont, dass kaum jemand mit uns so schlecht redet wie wir selbst und wenn doch, dass derjenige bestimmt kein Teil unseres Lebens mehr wäre. Deshalb liegt die Kunst für ihn darin, diese Stimme oft einfach reden zu lassen und und seine Selbstzweifel nicht in den Vordergrund treten zu lassen. Philipp Maderthaner gibt offen und ehrlich zu, dass er selbst auch oft mal schlechte Tage hat, an denen kaum etwas Spaß macht und man am liebsten keinen Schritt aus dem Bett wagen möchte. 

Philipp Maderthaner auf der RealTalk-Bühne

Er zeigt, dass es darauf ankommt sich dessen bewusst zu sein was man gut kann und seine ganze Energie dafür zu verwenden, in genau diesem Bereich etwas aufzubauen. Philipp Maderthaner sagt, dass sein Talent darin liegt, Kampagnen zu machen und aus diesem Grund hat er sein Unternehmen genau auf dieses Talent aufgebaut. Er ist fest davon überzeugt, dass wenn man sich am Durchschnitt orientiert, dass man nie über den Durchschnitt hinaus kommt. Deshalb hat er sich zum Ziel gemacht jeden Tag exzellent zu sein und nicht perfekt zu sein, denn wenn man darauf wartet bis alles perfekt ist, kommt man nie ins Handeln. 

Positiver Einfluss auf andere

Wir sollten seiner Meinung nach unsere Ziele nach dem Grundsatz definieren, was wir uns wünschen würden, wenn wir einen Wunsch frei hätten. Dein größter Vorteil allen anderen gegenüber liegt darin, dass es niemand genau so wie du macht. Deshalb sei einfach du selbst und genau das reicht vollkommen aus, deinen einzigartigen Weg zu gehen. Philipp Maderthaner zufolge ist die Energie mit der du vor dein Gegenüber trittst entscheidend, ob du das Leben des anderen positiv beeinflusst oder nicht. Das was du deinem Gegenüber schenkst, bekommst du doppelt zurück.

Wenn du mehr von Philipp Maderthaner hören willst, dann nutze die Chance und sei am 10.03.2022 bei seinem Online-Event „Unternehmerisch erfolgreich in einer neuen Zeit“ dabei! Mit dem Code „REALTALK“ gibt es -25% auf den Ticket-Preis!

#highfive

euer RealTalk-Team

Tipps eines 105-Jährigen

Warum ein positives Mindset wichtig ist

Japanischer Arzt, 105 Jahre alt und seine Tipps für ein glückliches Leben:

1. Glücksgefühle sind nützlicher als Schlaf und Essen.

Dr. Hinohara schreibt dazu: „Der Mensch gewinnt seine Energie nicht durch Essen oder Schlafen, sondern durch Spaß. Erinnern Sie sich daran, dass wir als Kinder, wenn wir Spaß hatten, vergaßen zu essen und keinen Schlaf brauchten. Das ist bei Erwachsenen nicht anders.“ Das Geheimnis der japanischen Langlebigkeit ist der maßvolle Verzehr von Lebensmitteln. Der Verzehr von Fleisch sollte begrenzt werden, zweimal pro Woche für 100 Gramm ist genug, sagt der Arzt.

2. Plane im Voraus.

Fülle dein Notizbuch mit Plänen für die Zukunft. Gedanken sind materiell – wenn du an die Zukunft denkst, hast du keine Zeit, auf deine Vergangenheit zurückzublicken und über deine Probleme zu trauern.

3. Verbreite das Wissen.

Shigeaki Hinohara hielt mindestens 150 Vorträge pro Jahr. Jeder Vortrag dauerte bis zu anderthalb Stunden, und er verbrachte die gesamte Zeit im Stehen.

4. Schone dich nicht!

Körperliche Aktivität muss nicht unbedingt im Fitnessstudio stattfinden. Zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, die Treppe statt den Aufzug nehmen – das ist viel besser als nichts. Die Couch ist der schlimmste Feind, man muss sich aktiv ausruhen.

Paulo Coelho – Der Alchimist

5. Lesen!

Lass dich von deinem eigenen Buch inspirieren. Es soll dir helfen, deinen Lebenszweck zu definieren.

6. Werte neu bewerten.

Im Streben nach materiellem Reichtum vergisst der Mensch das Wesentliche – Liebe, Fürsorge, Barmherzigkeit. Ein weiser Mann sagte zu diesem Thema: „Denkt daran: Keiner weiß, wann seine Stunde schlägt. Man kann nicht alles mitnehmen“.

7. Finde einen Lehrer.

Such dir ein Vorbild. Versuche mit aller Kraft, ihn zu übertreffen. Ein langes Leben ist wunderbar! Genieße das Leben in jeder Minute, in jedem Augenblick. Möge der neue Tag besser sein als der vorherige. Denk daran und hilf allen, so gut du kannst. Es ist nicht nötig, eine Gegenleistung zu verlangen. Am Leben zu sein ist die ultimative Bezahlung!

#highfive

euer RealTalk-Team

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