Zitate zum Erholen

Gönnst du dir ausreichend Pausen und genug Erholung? Hier sind 17 Zitate für dich. Zitate, die zum Einlegen einer Pause inspirieren. Viel Erholung wünscht euch euer RealTalk-Team.

#1 Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen. – Lao-Tse

#2 Wir haben viel zu wenig Muße: Zeit, in der nichts los ist. Das ist die Zeit, in der die Einsteins, die kreativen Forscher, ihre Entdeckungen machen. Der Betrieb und die Routine sind uninteressant und kontraproduktiv. – Adolf Muschg

#3 Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann. – Marcus Tillius Cicero

#4 Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. – Thomas Jefferson

#5 Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da. – Thich Nhat Hanh

#6 Erholung ist die Würze der Arbeit. – Plutarch

#7 Gebt den Leuten mehr Schlaf und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind. – Kurt Tucholsky

#8 Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. – Oscar Wilde

#9 Die modernen Menschen werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminen geschlagen. – Telly Savalos

#10 Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer. – Ovid

#11 Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause. – Elizabeth Barrett Browning

#12 In der Hast des modernen Lebens haben viele Menschen sich zu Maschinen entwickelt, deren einziger Zweck das Geldverdienen ist. – Dalai Lama

#13 Der größte Feind der Qualität ist die Eile. – Henry Ford

#14 Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei. – George Orwell

#15 Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er. – Francesco Petrarca

#16 In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen. – Lucius Annaeus Seneca

#17 Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. – Friedrich Nietzsche


#highfive
euer RealTalk-Team

Schau auf dich!

Geben ist eines der schönsten Dinge auf dieser Welt. Für andere da zu sein kann das ertragreichste Gefühl auf Erden sein. Es ist großartig, wenn du einer dieser Menschen bist, welcher sein ganzes Umfeld mit guter Laune ansteckt und mit positiver Energie nach oben hebt. Bitte bleib genau so und mach die Welt zu einem besseren Ort. Doch, hier folgt es: Aber! Eine der wichtigsten Personen auf diesem Planeten darfst du niemals vergessen: DICH SELBST! 

Du kannst nichts ausschöpfen, wenn deine Quelle leer ist. 

Wenn du immer nur gibst und dabei vergisst, selbst zu nehmen, wirst du irgendwann beim Versuch, aus einer leeren Energiequelle zu schöpfen, scheitern. Sprich: Beim Verteilen von Eimern gefüllt mit Pep-Talks an schlechten Tagen, emotionalem Support in fordernden Lebenslagen und schmeichelnden Komplimenten zwischendurch an alle anderen, darfst du niemals vergessen, deine Quell-Reserven aufzufüllen und vor allem: Sei nicht der Anfang UND das Ende der Eimerkette. Es ist nicht deine Aufgabe, alle Brände dieser Welt allein zu löschen, auch wenn dir manche Menschen das Gefühl geben, das tun zu müssen. Hierbei sprechen wir auch gerne von Energievampiren, zum Umgang mit dieser wohl unsterblichen Spezies haben wir auch einen Leitfaden.

Eines ist sicher: Das Ausschöpfen deiner Energiequelle bis auf den letzten Tropfen wird auf Dauer nicht gut gehen und irgendwann kommt der Punkt, an dem du nicht mehr schöpfen willst, weil du nicht mehr kannst, weil du selbst nichts mehr hast. Was auch immer den Ursprung deiner Quelle fruchten lässt – tu es, um deine Energiereserven nachhaltig und laufend aufzufüllen. Für den einen heißt das eine Mütze Schlaf und für den anderen ist es eine fordernde Sporteinheit. 

Was ist der Ursprung deiner Energiequelle? Lass es uns wissen und teile es mit der RealTalk-Community. 

#highfive
euer RealTalk-Team

Was Erfolg und Geld mit dir machen

Könnte es sein, dass Erfolg und Geld dich zu einem produktiven A*loch machen? Dieser Frage gehen wir jetzt nach.

Erfolg definiert natürlich jeder anders. Versuchen wir uns einmal auf denselben Perspektiven-Standort zu stellen, dessen Name sich “Gesellschaft” nennt: „Erfolg bedeutet materiellen Wohlstand“. An sich ja nichts Verkehrtes. Jemand in einem Ferrari muss nicht unbedingt ein doppelt so großes A*loch sein wie jemand in einem Mazda. Es könnte sogar sein, dass Menschen mit viel Geld deutlich netter sind als Menschen mit weniger Geld. Wahrscheinlich stimmt die Weisheit: Geld verstärkt den Charakter. (Auf österreichisch: Bist a A*loch ohne Geld, wirst a noch größeres A*loch, wennst Geld host). 

Aber es geht ja um eine andere Frage. Um materiellen Wohlstand aufzubauen, musst du in etwas erfolgreich sein und damit viel Geld verdienen. Eine Firma aufbauen, Schauspieler, Künstler oder Sportler werden. In jedem dieser Bereiche musst du Zeit investieren. 

Und hier kommt der Haken: Deine Zeit wird kostbar

Deine Zeit ist mehr wert als die Zeit anderer. Du nimmst dich und deine Zeit wichtig. Dein Gehirn scannt genau, welcher Mensch wichtig für dein Ziel ist und welcher nicht. Du denkst nicht mehr von Mensch zu Mensch, sondern in “was-bringst-du-mir-” und “was-bring-ich-dir-Manier”. Menschen steckst du in Schubladen und je mehr dieser Mensch bringt, desto öfters öffnest du die Schublade. Erwischt? 

Keine Angst. Wir haben an einem Anti-A*loch-Guide gearbeitet. Egal, wie erfolgreich du auch sein magst:

1.) Sei dir nie zu schade mit Menschen etwas zu unternehmen, die „unter“ deinem Standard sind.

2.) Blicke auf keinen Job herab. Jeder einzelne Job hat seine Berechtigung und ist wichtig für die Gesellschaft. Dein Job ist nicht wichtiger als ein anderer. Auch wenn du das glaubst.

3.) Hab ein offenes Ohr für Menschen. Gott schenkte dir zwei Ohren und einen Mund damit du doppelt so gut zuhören als sprechen kannst.

4.) Bleib (wortwörtlich) am Boden, indem du Müll rausbringst, Wäsche machst oder den Garten umstichst.

5.) Begib dich immer wieder in unangenehme und peinliche Situationen. Umso weniger ernst du dich nimmst, desto weniger A*loch bist du.

Geld verändert die Menschen nicht – aber Geld potenziert, wer und was du bist! Bist du gut, macht Geld dich besser. Bist du ein großes A*loch, wirst du ein Riesen-A*loch!

Will Smith


Und für die produktiven A*löcher unter euch, die keine Zeit haben, um lange Texte zu lesen:

Empathie vor Produktivität!
Qualität vor Quantität!
Mensch vor Sache!


#highfive
euer RealTalk-Team

Rette dich selbst

Manche Lebenslagen sind unangenehm. Manche Beziehungen sind giftig. So manches Umfeld macht dich krank. Mancher Job verlangt dir alles ab. Kommt dir eine dieser Situationen bekannt vor und spürst du das Kribbeln, dieses Unbehagen in deinem Bauch, was rein gar nichts mit positiven Gefühlen zu tun hat?

Sehr gut – denn diese Erkenntnis ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Du hast bereits erkannt, dass für dich etwas in deinem Leben nicht stimmig ist. Dass es da etwas gibt, das verändert gehört. Und vermutlich wird es nicht einfach. Denn was Veränderungen so an sich haben ist, dass sie all deinen Mut erfordern, um vollzogen zu werden. Ja, man kann diese Erkenntnis sogar als Lehrmeister erkennen und ihr dankbar sein, was sie uns alles aufzeigt (allein diese Einstellung lässt die Angst vor Veränderung schon weniger bedrohlich wirken).

Jetzt gilt es ein paar Dinge zu hinterfragen, um der Sache auf den Grund zu gehen. 

#1 Habe ich gerade nur eine “Phase” oder liegt mir dieses oder jenes schon länger im Magen?

“Einfach so” aufgeben, weil es mal ein bisschen holpriger läuft als sonst, ist natürlich keine Option. Sollte dich dieses negative Grundgefühl doch schon länger begleiten, dann ist es an der Zeit, etwas zu verändern. 

#2 Wer oder was bringt diese Gefühle in mir hervor? 

An wen oder was hast du als erstes gedacht, als du diese Frage gelesen hast? Der/die oder das könnte Teil des Problems sein. Hinterfrage und reflektiere, was genau dich so sehr stört, dass es dich immer wieder in diese Negativität fallen lässt und dich runterzieht.

#3 Was kann ich in diesem Moment tun, damit sich nachhaltig etwas zum Positiven verändert?

Ein ehrliches Gespräch kann deine Beziehungen verbessern. Ein bisschen Abstand lässt dich Dinge wieder anders wertschätzen. Ein sparsamerer Lebensstil kann dich finanziell unabhängiger machen. Was es auch immer ist, tu es und beobachte, ob es dich glücklicher macht. 

Das wichtigste ist aber: Tu etwas und warte nicht, bis jemand kommt und dich rettet. Niemand weiß besser was gut für dich ist, als du selbst. Nimm dein Leben selbst in die Hand und warte nicht darauf, dass jemand Entscheidungen für dich trifft, weil er/sie glaubt zu wissen, wie dir geholfen werden kann. Worauf wartest du noch – sei dein/e eigene/r Held/in!

#highfive
euer RealTalk-Team

Halt den Mund!

Blablabla. Gerede um Gerede. Bei manchen Menschen scheint es so, als wäre ihnen der Fake-Ruhm lieber als der Ruhm selbst. Sie belügen ihre Mitmenschen lieber als ihre Errungenschaften mit Ergebnissen zu zeigen.

Es ist so viel leichter zu reden als du handeln. Handeln ist am Anfang schwer und bringt keine sofortigen Glücksgefühle mit sich. Im Gegensatz zum Reden. Es bringt sofortige Glücksgefühle, es ist einfach und geht leicht von der Hand. Reden und Handeln darfst du nicht als die beiden Seiten einer Münze sehen.

Du musst durch eigene Bildung, durch eigenes Handeln versuchen, dein Leben zu gestalten, sonst wirst du gestaltet.

Wolfgang Clement

Die Rückseite der Redens-Münze: langfristig bringt es dir keine Erfüllung. Menschen durchschauen dein Blabla. Es wird immer schwieriger, weil du mit Reden alleine nicht vorwärts kommst.

Schauen wir uns die andere Seite der Medaille, das Handeln,  genauer an. Ja, am Anfang ist es schwieriger und mühsamer aber langfristig betrachtet bringt es enorm viele Vorteile. Du kannst auf ein  kraftvolles Fundament bauen. Du hast Erfahrungen in vielen Bereichen. Du bist selbstsicherer, selbstbewusster und selbstbestimmter. Vielleicht kannst du sogar schon Früchte ernten, die du vor Jahren gesät hast? 

Vergleichen wir Reden mit einer Sportsendung. Ja, du siehst Sportler, die sich bewegen. Du kannst dir neues Wissen aneignen, du wirst motiviert und du siehst die Ergebnisse der Sportler. Doch hat sich dein Körper bewegt? Außer der Fingermuskulatur die den Lauter-Leiser-Regler bedient hat, hat sich nichts bewegt. Wir glauben wir haben etwas mit Sport zu tun gehabt, dabei haben wir in unserem Kopf nur geredet (gedacht). 

Ganz ähnlich ist es mit dem Reden. Wenn du über deine Ideen redest, hast du das Gefühl etwas umzusetzen und deinem Ziel ein wenig näher zu kommen. Dabei hast du nur deine Fingermuskulatur bemüht.

Deshalb: SCHLUSS MIT REDEN – besänftige deine wunderschöne Stimme und lass deine Taten und Handlungen für sich sprechen.

Erzähle nicht von deiner Idee, setze sie um. Erzähle nicht von deiner Diät, zieh sie durch. Erzähle nicht von deinen Fortschritten, mach sie! Wir sehen uns bei den Ergebnissen.

#highfive
euer RealTalk-Team

Mach’ mal ne Pause!

Wir haben keine Zeit, weil wir uns die Zeit nicht nehmen. Ich war in letzter Zeit viel beschäftigt, hatte wenige Minuten für freie Gedanken, Fantasien und Tagträume. Warum? Weil ich dachte, meine Zeit ist zu kostbar, um sie zu „vergeuden“. Also arbeitete ich weiter und versuchte jede verfügbare Minute mit irgendetwas „Sinnvollem“ zu stopfen. 

Als ich für sechs Tage in Velden bei einem Seminar war, spürte ich die Kraft der „vergeudeten“ Zeit. Nach den Seminareinheiten mussten wir Zeit frei gestalten. Ich machte Sport, schlenderte am Wörthersee herum und ging in den Wellness-Bereich. Ich konnte aus der Alltagsblase aussteigen und bemerkte, dass man in der Blase kaum auf neue Ideen kommt. Ganz anders sieht es aus, wenn du dir ein paar Tage frei nimmst, wo anders hin fährst oder dir zuhause einige Stunden des „Nichts-Tuns“ gönnst. Da schießen dir die neuen Ideen nur so durch den Kopf! Doch nicht nur das:

Du bekommst einen unglaublichen Scanner-Blick und erkennst, was wichtig und was unwichtig ist! Also mach’ mal ne Pause!

Einige Vorteile des Pausemachens gliedere ich für dich hier auf:
  • Du bekommst neue, frische Energie.  
  • Du siehst ganz klar, was wichtig und was unwichtig ist. 
  • Du siehst deine Gewohnheiten (meistens die schlechten) und kannst sie dadurch bearbeiten. 
  • Du kannst klarer und besser arbeiten. 
  • Langeweile, die in Pausen entsteht, bringt dir Kreativität.
Nun gut. Aber wie geht “Pause machen” eigentlich? Unsere 10 Top-RealTalk-Tipps:

1.) Plane deine Pausen genau so, wie du deine Arbeitszeit planst! Kennst du die Pomodoro-Technik bereits?

2.) Schalte dein Handy in den Pausen aus, um den Effekt der Pause optimal zu spüren.

3.) Grenze dich von deiner Arbeit mit einer bestimmten Uhrzeit ab. Beispiel: Ab 17 Uhr ist die Arbeit beendet und ich denke auch nicht mehr daran.

4.) Pausen müssen nicht immer passiv sein. Mach’ doch einen Spaziergang als Pause, ein paar Dehnungsübungen oder sogar ein Workout.

5.) Du hast gar keine Zeit für eine Pause? Ab zum Fenster, Lungenflügel öffnen und 20 Sekunden tief durchatmen. Vergiss das Lächeln dabei nicht.

Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause.

Elizabeth Barrett Browning

6.) Mach’ mal Pause in der Natur. Bei Vergleichen von Spaziergängen in der Stadt und im Wald reagierten die Körper von Testpersonen positiv auf die Natur: Blutdruck, Herzfrequenz und Stress sanken.

7.) Wenn du ein paar freie Minuten hast, dann greif nicht sofort zum Handy, um durch Social Media zu scrollen. Das ist keine Pause, sondern lässt dein Hirn weiterarbeiten – dein Puls kann sich nicht erholen.

8.) Du kannst schon während der Arbeit etwas für deine Pause machen. Bzw. nicht machen. Multitasking: „Es dauert 25 bis 40 Prozent länger als die Dinge einzeln zu tun. Plus, Multitasking überfordert unser Hirn, das nämlich gar nicht multitasken kann, sondern einfach nur die ganze Zeit hektisch hin und her schaltet. Das stresst und ermüdet, mindert die Konzentrationsfähigkeit und die Frustrationstoleranz und macht so auf die Dauer geradezu dumm.“ Das schrieb Ulrich Hoffmann in seinem Buch “Pause”.

9.) Lerne, “Nein” zu sagen. Vieles unserer Überforderung liegt daran, dass wir uns zu viel Arbeit auferlegen und zusätzlich noch mehr dazukommt, weil wir uns nicht trauen, “Nein” zu sagen. Übe es im kleinen Setting, um für die große Bühne vorbereitet zu sein.

10.) Lass’ dein Wochenende ungeplant und überlasse dich deiner Kreativität. Du wirst intuitiv die Dinge tun, die deinem Körper, deiner Seele und deinem Geist wirklich gut tun.

Viel Spaß beim Umsetzen der Tipps und falls du Interesse an weiteren Ideen, Inputs und Mehrwert hast, dann schau doch auf unserem Podcast vorbei:

Apple Podcasts: https://apple.co/36ISDHr
Spotify Podcasts: https://spoti.fi/3nmR086
Google Podcasts: https://bit.ly/2GPWBn4


#highfive
euer RealTalk-Team

Der zweite Lockdown – was tun?

Der zweite harte Lockdown ist in Österreich seit Dienstag in Kraft gesetzt worden. Noch zwei Wochen Ausgangssperre und harte Maßnahmen stehen jetzt auf der Tagesordnung. Doch ist das ein Grund, unglücklich zu sein? Ja und Nein. Es kommt drauf an, auf was wir unseren Fokus legen. Legen wir unseren Fokus auf all jene Dinge, die wir in diesen zwei Wochen erreichen wollen, und was wir alles Nützliches mit unserer Zeit anfangen können, dann ist es unwahrscheinlich, dass wir unglücklich werden. Falls wir unseren Fokus auf die blöde Regierung, die unausstehlichen Maßnahmen und alle Idioten, die genau dann einkaufen gehen, wenn die Hoheit selbst einkaufen geht, richten, dann ist es sehr wahrscheinlich.

Wende dein Gesicht der Sonne zu und du lässt den Schatten hinter dir.

Afrikanisches Sprichwort

Haben wir also die Wahl? Ja, die haben wir. Unser Ziel mit diesem Blogbeitrag ist es, dir Aktivitäten zu bieten, die deinen Fokus auf das Positive richten und dich ins Handeln bringen. Denn wenn du mehr handelst, kannst du weniger grübeln 😉

Das Wichtigste zu allererst

Stelle dir diese Frage bevor du dich ins Handeln stürzt: Welches Ziel verfolgst du in diesen zwei Wochen? Wo möchtest du hin? Wie lautet dein Zielort? Nur wer sein Ziel kennt, kann dort auch ankommen. Schreib’ dir auf, was du in diesen zwei Wochen erreichen möchtest!

Wir haben uns Gedanken für Private sowie für Unternehmer und Selbstständige (oder die, die es noch werden wollen) gemacht. Zusätzlich haben wir für euch einige Challenges parat. (Check dafür auch unser Story Highlight auf Instagram @realtalkaustria).

Privat:

– Fotobücher von Urlauben, die schon ewig her sind, gestalten (Alte Erinnerungen wieder hochleben lassen.)
– Dokumentenmappe sortieren/digitalisieren (Die perfekte Zeit, um Dinge zu sortieren. Dies kann dir dann im “normalen” Alltag wieder enorm helfen!)
– „Frühjahrsputz“ im Winter (Entledige dich zusätzlich von Dingen, die du nicht mehr brauchst oder die du nicht liebst.)
–  RealTalk Podcasts hören (Jetzt hast du Zeit, alle inspirierenden Podcasts nachzuhören, die du verpasst hast. Vielleicht sogar bei einem schönen Spaziergang?)
– Kreuzworträtsel lösen (Hatte dein Hirn eine lange Pause? Aktiviere es wieder!)
– Kühlschrank und Eisfach reinigen
– Neue Ziele definieren (Deine Wohnung kann viel Staub ansammeln. Auch deine Ziele können bereits eine Staubschicht tragen. Zeit für einen Neustart.)
– Fokus auf das Positive richten (Erstelle eine Liste mit deinen Antworten der folgenden Fragen: Welche “positiven” Seiten hat der Lockdown? Welche neuen Möglichkeiten ergibt diese Situation? Wie stärkt mich diese Pandemie?)
– Sich sinnvolle Weihnachtsgeschenke überlegen (Dieses Jahr können wir mehr Zeit in unsere Geschenk-Ideen investieren. Nutze sie!)
– Melde dich bei Menschen, die schon lange nichts mehr von dir gehört haben
– Handyzeit limitieren (Nimm dir mehr Zeit für dich. Beispiele: Baden, Kerzen anzünden, Maske auftragen, spazieren, Film/Serie schauen, etwas für eine andere Person erledigen, lesen, gesund kochen.)
– Sport machen (Was wollte ich immer erreichen? Egal ob schlanker/stärker/mehr Klimmzüge oder was auch immer – setze dir ein Ziel und setze es um! Zwei Wochen sind lange genug, um dich zu verändern.)
RealTalk Blogbeiträge lesen (Wir haben einige spannende Blogbeiträge zum Thema Persönlichkeitsentwicklung.)
– Kaufe dir einen Online-Kurs (es gibt unzählige Kurse zu allen möglichen Themen.)

Unternehmer & Selbstständige:

– Mail-Vorlagen vorbereiten
– Bilder und Content bearbeiten und aufnehmen
– Versuche deine Meetings trotz Ausgangssperre mit Werkzeugen wie Online-Meetings und Telefonkonferenzen durchzuführen
– Sortiere deine Dokumente und überlege dir, sie zu digitalisieren
– Probiere neue digitale Tools aus wie zum Beispiel: Zoom, Slack, Joinpoints, Google Drive oder Canva
– Dokumente ausmisten (Altes loswerden)
– Neue Ideen umsetzen
(Es gibt eine Idee, die du aus Zeitmangel nicht umsetzen konntest? Dann ist diese Zeit genau richtig.)
– Brainstorm-Spaziergänge machen
(Seit einigen Jahren pflegt Cal Newport seinen Problem-Spaziergang. Wenn er ein Problem hat, das er schwer lösen kann, geht er spazieren und denkt über das Problem und neue Lösungen nach.)
– Home-Office einrichten
– Förderungen und Hilfsgelder anfordern
– Oder einfach mal Zeit für sich selbst nehmen (siehe “Privat”)

Challenges, um dich zu verbessern:

– Keine-Presse-Challenge: 3 Wochen keine Zeitung und keine Nachrichten lesen. Du kannst ja Freunde anrufen, was auf der Welt alles so passiert. Dann hast du zusätzlich eine soziale Komponente dabei. Du wirst einen großen Unterschied in deinem Wohlbefinden spüren, wenn du einen Presse-Entzug machst. Probiere es einfach aus.

– Sport-Challenge: Jeden Tag zur gleichen Uhrzeit machst du 5-minütiges Sportprogramm. Das könnte folgendermaßen aussehen: 10 Liegestütze – 10 Kniebeugen – 10 Sek. Schwimmer – 20 Sek. Hampelmann. 3x wiederholen.

– Jammer-Sperrzone-Challenge: Für eine Woche jammerst du kein einziges Mal. Zieh deinen Partner mit ein und sag ihm, dass er dich immer aufmerksam machen soll, falls du jammerst.

– New-Skill-Challenge: Lerne jede Woche eine neue Tätigkeit. Das kann jonglieren, Video schneiden, stricken oder bügeln (ja, richtig gelesen, ich kann noch immer nicht bügeln. Dauernd bügle ich Streifen in meine T-Shirts) sein.


PS: Falls es dir wirklich schlecht geht, such dir bitte professionelle Hilfe.

#highfive

euer RealTalk-Team

Der richtige Zeitpunkt = JETZT!

Wir warten auf den richtigen Zeitpunkt, um uns unsere Wünsche zu erfüllen. Wir warten auf den perfekten Zeitpunkt, um Dinge zu erledigen, die uns vielleicht unangenehm sind, wie zum Beispiel, sich bei einer Person zu entschuldigen. Irgendwann mach’ ich das schon. 

„Irgendwann werde ich nach Hawaii reisen und dort wandern.“
„Später mal werde ich Person X schreiben.“
„Irgendwann einmal möchte ich einen eigenen Gemüsegarten haben.“

Irgendwann. Was hält dich davon ab, es jetzt zu tun? 

Vielleicht gehörst du zu jenen Menschen (wie ich), die manchmal gewisse Dinge aufschieben. Ist doch viel leichter als dieses Vorhaben wirklich durchzuziehen, nicht wahr? Viel bequemer. Unangenehme Tätigkeiten oder Wünsche, die uns schon lange verfolgen, – wir verschieben sie einfach auf später. Das schlechte Gewissen stillen wir in der Zwischenzeit mit Sätzen wie etwa “Die Zeit ist noch nicht reif.”, “Vorher muss ich noch dies und das.” oder “Ich fühle mich noch nicht bereit dazu.”

Kurzzeitig fühlen wir uns besser, denn wir haben einen kleinen Deal mit uns selbst ausgehandelt. Wir haben die Sache einfach auf den Moment, in dem wir uns denken, bereit dazu zu sein, verschoben. Und der wird ja wohl bald kommen, oder?

Doch dieser kurzzeitige Moment der Zufriedenheit verfliegt und das schlechte Gewissen erinnert dich früher oder später daran, dass du wieder nichts gemacht hast. Ich muss dich daher enttäuschen, so etwas wie den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Aber das gute an Enttäuschungen ist, dass du enttäuscht bist und der Wahrheit ins Auge blicken kannst.

Wir warten. Wir verschieben. Das Leben holt uns ein und bringt Überraschungen mit sich. Wir bereuen und fühlen uns nicht gut.

Angst und Zeit, das sind zwei Faktoren, die unser Denken und Handeln beeinflussen. Viele Menschen leben, als hätten sie ewig Zeit. Sie glauben, dass später noch genug Zeit dafür ist, sich diesen einen Wunsch zu erfüllen. „Dieses Jahr schaff’ ich es nicht, dafür ganz bestimmt nächstes Jahr.“ Ich kann es ehrlich gesagt auch niemandem verübeln, es fühlt sich manchmal ja auch tatsächlich so an, als hätten wir ewig Zeit. Es deshalb auf einen anderen Tag, Monat oder sogar ein anderes Jahr zu verschieben wirkt mit so einer Denkweise nicht furchteinflößend.

Das Leben ist allerdings unvorhersehbar. Wir wissen nicht, was morgen passiert. Wir wissen nicht, was in der nächsten Minute passiert. Dein Leben kann sich von heute auf morgen schlagartig verändern – sowohl positiv als auch negativ.

Das Problem ist, du glaubst, du hast Zeit.

Buddha

Das Leben steckt voller Überraschungen und Veränderungen und kann unseren Tagesablauf von heute auf morgen auf den Kopf stellen. Du kannst die vergangene Zeit nicht aufholen und du weißt nicht, wie viel Zeit dir noch bleibt, um all deine Vorhaben umzusetzen. Schieb’ daher deine Vorhaben nicht mehr auf!

Wir alle haben Angst unsere Komfortzone zu verlassen und uns auf Unbekanntes einzulassen. Stell’ dir nun selbst die Frage: Gehörst du zu jenen Menschen, die ihr gewohntes Umfeld verlassen, etwas riskieren und das Leben leibhaftig spüren? Oder gehörst du zu jenen, die später sagen „hätte ich es doch lieber gemacht?”

Entscheide dich glasklar, ob du dich lieber von deiner Angst kontrollieren lässt und es später bereuen könntest, oder ob du der Angst ins Auge siehst, es trotzdem wagst und dafür im Anschluss stolz auf dich sein darfst.

Frage dich gnadenlos ehrlich: „Was ist das Schlimmste, das passieren kann, wenn ich es wage?“. Viel zu oft lassen wir uns Chancen entgehen, weil wir diesen einen Schritt nicht wagen wollen. Zu oft lassen wir uns von anderen und von unseren eigenen Gedanken beeinflussen, oder gar von unserem Vorhaben abhalten.

Aller Anfang ist schwer, deshalb habe ich hier ein paar Möglichkeiten zusammengestellt, die dich dabei unterstützen:

Bucket-List

Schnapp’ dir ein Blatt Papier, ein paar Stifte und los geht’s. Nimm’ dir Zeit und fokussiere dich auf deine Wünsche und Träume. Was möchtest du in deinem Leben erleben? Ist das ein Bungee-Jump, eine Woche in einem Kloster, das Lernen einer Sprache oder eines Instruments? Mache dir deine persönlichen Gedanken dazu und schreibe sie anschließend auf eine Liste. Deinen Träumen sind hier keine Grenzen gesetzt! 

Schritt für Schritt

Du musst jetzt nicht sofort alles hinschmeißen und deinen Träumen hinterherjagen. Sieh’ dir deine Bucket-List an und beginne nach und nach Dinge abzuhaken. 

Du willst dich schon lange bei einer Person melden? Schreib’ auf, was du dieser Person sagen möchtest. Warum willst du dich bei ihr melden? Was liegt dir am Herzen? Formuliere dein Anliegen in deinen eigenen Worten. Somit hast du einen Anhaltspunkt, an dem du dich zu Beginn halten kannst, sollten dir die Worte fehlen.

Eat the frog first

Unangenehme Tätigkeiten, die du schon seit längerem hinauszögerst, wie zum Beispiel dich bei einer Person zu entschuldigen, erledige gleich zu Beginn deines Tages. Trage es dir in den Kalender ein, sodass du keine Ausrede mehr finden kannst.

Visionboard

Dies ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, dir deine Träume und Wünsche vor Augen zu halten. Druck’ diese in Bildern aus und klebe sie anschließend auf ein Blatt Papier. Du kannst das Ganze natürlich auch in gezeichneter Form machen oder auf eine Pinnwand heften. Anschließend hängst du das Bild gut sichtbar in deinen eigenen vier Wänden auf, sodass du stets an deine Träume erinnert wirst.

Warte nicht auf morgen, nächste Woche, nächstes Monat oder sogar nächstes Jahr. Tu es. Irgendwann ist es zu spät. Irgendwann ist es vielleicht nicht mehr möglich. Und dann? Lieber aus seiner Komfortzone treten, als am Ende zu bereuen, es nicht getan zu haben. 

Betrachte die Zeit, die du zur Verfügung hast, bitte nicht als selbstverständlich. Nutze diese Zeit, die dir geschenkt wird, und warte nicht! Du wirst es nicht bereuen. Neue Türen werden sich öffnen und “unangenehme Tätigkeiten” werden im Endeffekt halb so beängstigend sein, wie zuvor gedacht. Merke dir, dass das Leben einfach zu kostbar ist, um deine Zeit nicht zu nutzen.

Hier ein Buch, welches ich dir sehr empfehlen kann: „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.“ von Bronnie Ware.  Das Buch hat mich emotional sehr berührt und mir die Augen geöffnet, wie kostbar unsere Zeit hier auf Erden ist.

#highfive

euer RealTalk-Team

Eine kleine Geste, die bewegt

Mein Großvater väterlicherseits starb als mein Vater elf Jahre alt war. Seine Mutter war mit 34 Witwe, und er – ein Einzelkind – trug einen Großteil seiner Trauer allein. Gemäß dem traditionellen jüdischen Brauch ging er danach täglich frühmorgens zur Synagoge, um für seinen Vater zu beten, wie man es nach dem Tod eines Elternteils ein Jahr lang tun soll. Nach einer Woche fiel ihm auf, dass der Vorsteher der Synagoge, Mr. Einstein, immer genau dann an unserem Haus vorbeikam, wenn er vor die Tür trat. Mr. Einstein, nicht mehr der Jüngste, erklärte: 

„Du wohnst ja auf meinem Weg zur Synagoge, und ich dachte mir, es wäre vielleicht nett, ein bisschen Gesellschaft zu haben. So muss ich den Weg nicht alleine machen.” 

Ein Jahr lang gingen mein Vater und Mr. Einstein durch die Jahreszeiten Neuenglands, durch den schwülen Sommer und den schneereichen Winter, und sprachen über das Leben und den Tod, und eine Zeit lang war mein Vater nicht so allein. Nachdem meine Eltern geheiratet hatten und mein älterer Bruder auf die Welt gekommen war, rief mein Vater Mr. Einstein an, der jetzt weit über 90 war, und lud ihn ein, seine neue Frau und das Kind kennenzulernen. Mr. Einstein freute sich, bat aber meinen Vater, sie zu ihm zu bringen, weil er jetzt doch schon recht alt sei. 

Tue soviel Gutes, wie du kannst, und mache so wenig Gerede wie nur möglich darüber.

Charles Dickens

Mein Vater schreibt: “Es war ein langer und komplizierter Weg bis zu ihm, ich brauchte volle 20 Minuten mit dem Auto. Mir standen während der Fahrt die Tränen in den Augen, als mir klar wurde, was er für mich getan hatte. Er war jeden Morgen nur deshalb eine ganze Stunde lang gelaufen, damit ich nicht so alleine auf meinem Weg war …”

Durch diese Geste, diesen Akt der Fürsorge, hat er sich eines verängstigten Kindes angenommen und es mit Vertrauen und Glauben zurück ins Leben geführt.”


#highfive
euer RealTalk-Team

Trainiere deinen Entscheidungsmuskel

Jeden Tag müssen wir gefühlt tausende Entscheidungen treffen. Manche fallen uns leichter als andere und dennoch sind wir oft unsicher, ob es denn die richtige Entscheidung war. Unser Georg hat vor einiger Zeit ein Interview mit Talto geführt, in dem er sich intensiv mit der Entscheidungs-Thematik beschäftigt und interessante Fragen beantwortet hat. Unter anderem, ob man es lernen kann, Entscheidungen zu treffen. 

Die Antwort ist ein klares “Ja”!

Fange mit kleinen Dingen an. Wenn du in einem Restaurant bist, entscheide dich für das erste Essen, das dir gefällt. Wenn du in einer Gruppe unterwegs bist, entscheide wo ihr hingeht oder was ihr macht. Wenn du dir zwischen zwei Entscheidungen unsicher bist, entscheide dich einfach für eine und handle in diese Richtung. Wir müssen unseren „Entscheidungsmuskel“ trainieren. Denn je mehr er bei kleinen Entscheidungen trainiert wird, desto leichter tun wir uns bei schwierigen Entscheidungen in der Zukunft.

Es braucht keine Methoden, um Entscheidungen zu treffen. Es braucht Übung, Übung und nochmal Übung, um Entscheidungen zu treffen. Wenn du jeden Tag bewusst Entscheidungen triffst, baust du ein innerliches Vertrauen in dich und deine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, auf. Irgendwann merkst du den Unterschied zwischen kleinen und großen Entscheidungen gar nicht mehr.

Das gesamte Interview findest du unter diesem Link. Außerdem erzählt Georg, wie er mit Fehlentscheidungen umgeht und wie er es geschafft hat, sich trotz allen Einflüssen von außen für seinen Lebensweg zu entscheiden. 

#highfive
euer RealTalk-Team