Die Auswertung der großen Mut-Umfrage: Ergebnisse

4 gute Gründe, Fehler zu machen

Fehler machen: Manche zucken schon zusammen, wenn sie nur daran denken, einen Fehler zu machen. Auch ich hasse es, Fehler zu machen, und ich habe eigentlich Angst davor. Aber warum ist das so? Ist es wirklich so schlimm, einen Fehler zu machen? Geht meine Welt unter, wenn ich einen Fehler mache? Es fühlt sich für die meisten tatsächlich so an – das RealTalk-Team geht dieser Thematik auf den Grund. 

Wir beginnen beim Ursprung des “Problems”: Unser ganzes Schulsystem ist darauf ausgerichtet, Fehler zu vermeiden. Es wird analysiert, welche Fehler wir machen. 

Doch als Kinder kennen wir uns noch nicht aus. Unsere Realität ist noch nicht unsere eigene, sondern die Realität die wir von anderen (Lehrpersonen, Eltern / Großeltern usw.) mitbekommen haben und noch mitbekommen werden. Wir lernen, keine Fehler zu machen. Wir lernen, alles richtig zu machen. Wir lernen, bewertet zu werden, ob wir etwas falsch oder richtig machen. Und da fängt der ganze Schmarren an, den wir bis ins Erwachsenenalter mitschleppen.

Wir Erwachsene müssen es unbedingt wieder VERlernen, dass Fehler schlecht sind.

Das ist auch eine große Mission von RealTalk, denn wir glauben, dass eine Fehlerkultur unabdingbar und notwendig für unsere zukünftigen Probleme und Herausforderungen in dieser Welt ist.

Schauen wir uns die konkrete Frage, ob etwas falsch zu machen wirklich so falsch ist, an. Der Mensch lernt oft durch Belohnung oder Schmerz. Wir würden behaupten, dass Schmerz wesentlich schneller lehrt, weil wir immer von Schmerz weg gehen beziehungsweise weglaufen wollen. Und wenn wir Fehler machen heißt es nicht, dass wir in eine Sackgasse ankommen – sondern dass wir einen Weg gefunden haben, wie es eben nicht funktioniert. Thomas Edison mag gesagt haben, dass er bei den 1000 Versuchen, die Glühbirne zu erfinden, keine Misserfolge, sondern jedes Mal einen Erfolg hatte, denn er wusste, welchen Weg er nicht gehen kann. D.h. wir können die Perspektive verändern, wie wir Fehler sehen

Verändern wir die Perspektive, verändern wir auch oft unser Verhalten.

Und genau das sollten wir bei Fehlern tun, denn aus den größten Fehlern sind oft unglaubliche Lösungsvorschläge hervorgekommen. Hätte Steve Jobs Fehler gefürchtet, hätten wir jetzt niemals das iPhone in der Hand. Hätte Elon Musk immer Fehler vermieden, würde niemand einen Tesla fahren. Hätte Michael Jordan Angst vor Fehlpässen gehabt, hätten wir nicht den besten Basketballer aller Zeiten erlebt.

4 Gründe, unbedingt Fehler zu machen

1.) Fehler machen dich besser
Ein Mann soll einmal gesagt haben: Fehler gehören nicht zum Lernprozess, Fehler SIND der Lernprozess. Fehler lernen uns so viel mehr als wir denken. Fehler lehren uns, wie wir in unangenehmen Situationen reagieren. Sie lehren uns, nachzudenken, zu analysieren und wie wir es in Zukunft besser machen können. Sie bringen uns auf Wege, die wir ohne sie niemals entdeckt hätten. Fehler formen und stählen unseren Charakter, weil wir dadurch die Hürden, Probleme und Herausforderungen aus dem Weg räumen müssen. Fehler machen dich stärker und besser als du es zuvor warst.

2.) Fehler bringen Würze in dein fades Leben
Stell dir vor du hättest keine Makel, keine Fehler und eckst niemals bei jemandem an. Irgendwie klingt das toll. Ich hab’ mir gerade das gleiche gedacht. Jetzt kommt das Aber: Könntest du dir 10 Jahre vorstellen, in welchen du keinen Streit hast, keinen Fehler begehen wirst, keine Entschuldigungen aussprechen musst und daraus resultierend auch keinen Versöhnungssex haben kannst? Das mit dem Streit, den Fehlern und den Entschuldigungen könnten wir uns vorstellen, aber kein Versöhnungssex? Niemals! 😀 

Wäre unser Leben so perfekt und ohne Makel, würden wir uns wahrscheinlich nach einem Jahr schon so fadisieren, dass wir uns einen anderen Kick suchen würden. Warum nicht Fehler als die Würze unseres Lebens sehen? Fehler machen uns lebendig, sie lassen Adrenalin durch unsere Nieren schießen und lassen uns das Leben spüren.

3.) Du hast einen Weg gefunden, wie es nicht funktioniert
Wir können Fehler als Sackgasse, negativ und dumm sehen, oder wir sehen es wie Thomas Edison, dass Fehler positiv und ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolgs sind. Durch Fehler wissen wir nun, dass dieser Weg nichts für uns ist. Wir können uns voll und ganz einem neuen Weg widmen, weil wir uns sicher sind, dass der jetzige nicht funktioniert. Durch nachdenken erzielt man nicht das gleiche Ergebnis, man muss die Fehler begehen, um daraus zu lernen!

4.) Fehler machen dich empathisch und menschlich

Menschen, die immer Fehler vermeiden, wirken oft so perfekt. Insgeheim aber wissen wir alle, dass es keine perfekten Menschen gibt. Doch unser bewusstes Ich kann das nicht immer differenzieren und signalisiert uns, dass wir bei diesen sogenannten perfekten Menschen keine Fehler zeigen und machen dürfen, da wir sonst verurteilt werden und wir fühlen uns deshalb unwohl in deren Umgebung. 

Du kennst aber auch den anderen Typ Mensch, der viele Fehler hat, diese zeigt und ok damit ist. Meistens fühlen wir uns in seiner Umgebung am wohlsten, denn er erlaubt uns auch, Fehler zu machen. Wenn wir selbst perfekt sind bzw. sein wollen, verlangen wir das auch unbewusst von unserem Umfeld. Lieben wir uns selbst, auch mit Fehlern, akzeptieren wir auch die Fehler rund um uns und lieben die Menschen einfach für das, was sie sind. Dann sind wir empathisch und vor allem menschlich!

#highfive

euer RealTalk-Team

Selbstwert steigern für Anfänger

SPOILER: Selbstwert steigern kann man lernen 

Niemand kommt mit viel oder wenig Selbstwert auf die Welt. Selbstwert ist nicht angeboren oder wird gentechnisch vererbt. Selbstwert muss man sich erst aneignen – in welchem Ausmaß das geschieht, ist meistens abhängig von den verschiedensten Faktoren wie z.B.: Erfahrungen, Erkenntnisse, eigene Glaubenssätze, Kindheit, Umfeld usw.

Am Ende des Tages entscheidest trotzdem du selbst, was du über dich denkst, wenn du in den Spiegel schaust.

Du zeigst dir tagtäglich mit deinen Gedanken, deinen Handlungen und deinen dominierenden Gefühlen, wie du zu dir selbst stehst. Das heißt du behandelst dich selbst unbewusst hinsichtlich deines eigenen Selbstwerts. Und wie du von dir behandelt wirst, wirkt sich auf dein Erscheinungsbild aus. Und das wiederum bestimmt den Wert, den andere in dir sehen. Doch andere Personen sind jetzt nicht relevant. Es ist auch egal, was sie denken oder sehen. Du erhältst lediglich ein Feedback. 

Hier deine ersten 3 Aufgaben, um deinen Selbstwert zu steigern – einfach und effektiv!  

Aufgabe 1: Wer bist du? 

Wenn du weißt wer du bist, verhältst du dich automatisch authentisch und fühlst dich dabei gut. Du wirst dich (un)bewusst von Menschen abgrenzen, die dir das Gefühl geben, dass es nicht gut sei so wie du bist. Die Entfernung aus einem solchen Umfeld ist unumgänglich, um deinen Selbstwert zu steigern. Du konzentrierst dich dann zwar auf dich, aber der Blickwinkel ist ein falscher, weil er auf das negative gerichtet ist. Damit du das tust, musst du erkennen wer du bist. 

Liste zehn Charaktereigenschaften auf, welche du an dir magst. Danach liste zehn Werte auf, welche für dich wichtig sind bzw. welche du von deinem Gegenüber erwartest, um gut auszukommen. Finde zu dir selbst und definiere deine inneren Werte. 

Aufgabe 2: Was kannst du?

Jeder Mensch kann irgendetwas gut. Egal, ob es Skifahren, einen Kuchen backen, ein Team führen oder Kreuzworträtsel zu lösen ist. Finde heraus, wo deine Talente liegen und gehe diesen regelmäßig nach. Dinge, die man gerne tut, gehen einem bekanntlich sehr leicht von der Hand, führen zu Erfolgserlebnissen und machen obendrein noch Spaß. “Können” fühlt sich gut an und steigert dein Selbstbewusstsein. 

Denk an dein letztes Erfolgserlebnis. Denk an dein vorletztes Erfolgserlebnis. Denk an dein vorvorletztes Erfolgserlebnis. Na? Fühlt sich gut an, oder? 🙂  

Aufgabe 3: Worauf bist du stolz?

In deinem bisherigen Leben hast du bestimmt schon vieles geschafft. Eine schwere Ausbildung abgeschlossen, einen anspruchsvollen Berggipfel erklommen, einen großen Auftrag an Land gezogen und so weiter und so fort. Bestimmt bist du bereits durch sehr herausfordernde Lebensphasen gegangen und hast diese gemeistert. Vielleicht hast du dich aus einer toxischen Beziehung gelöst, deinen gut bezahlten Job gegen eine Arbeit eingetauscht, die dir mehr Spaß macht, oder einen Neuanfang im Ausland gewagt. Auch hier gilt: Erfolgserlebnisse geben uns Selbstbewusstsein und dieses führt wiederum zu mehr Selbstwert. 

Erzähle deiner/deinem besten Freund/in von deinem stolzesten Moment deines bisherigen Lebens! Redet auch darüber, warum du stolz auf dich bist. Im besten Fall kann deine Freundin / dein Freund sogar den eigenen Blickwinkel der Story wiedergeben und dich in deinem Gefühl nur bestätigen – Pep Talk ist nie schlecht für deinen Selbstwert! 

GESCHAFFT! 

Das waren die ersten 3 Aufgaben für Anfänger, um den eigenen Selbstwert zu steigern. Der Grundstein für einen gesunden Selbstwert ist gelegt. Jetzt bist du fit für die “Selbstwert steigern für Fortgeschrittene”-Aufgaben. Dazu mehr in einem der nächsten Blogartikel und btw: DU BIST WERTVOLL!!!

#highfive

euer RealTalk-Team

Die beinharte Wahrheit über deine Komfortzone

Wir kennen es doch alle: „Du musst aus deiner Komfortzone raus.“ Wir alle wissen auch, dass es stimmt – viele verlassen sie jedoch nie. Die Komfortzone ist ja auch nichts Schlechtes. Hätten wir keine Komfortzonen, dann wäre unser Leben alles andere als schön. Doch befinden wir uns ausschließlich innerhalb unserer Komfortzone, dann werden wir langsam aber sicher darin sterben [mental].

Der Schatz, von dem so viele träumen, finden wir wirklich erst außerhalb dieser Zone, doch muss es gleich das Kündigen des Jobs oder das Gründen einer Firma sein? Muss es gleich der Fallschirm-Sprung sein? Oft verlassen wir unsere Komfortzone nur nicht, weil wir glauben, wir müssten gleich in den Urwald, um mit Tarzan und Tiger-John zu kämpfen – doch so ist es nicht.

Es sind die kleinen Akte, die uns das größte Selbstbewusstsein geben.

Der Anruf an Mama, wie lieb ich sie hab. Etwas zu sagen, wenn jemand Unrecht tut. Die Wahrheit auszusprechen, wenn es leichter wäre zu lügen. Das Hobby auszuprobieren, auch wenn man weiß, man ist Anfänger. Es sind die vielen kleinen Ausbrüche aus der Komfortzone, die uns das Selbstbewusstsein für den großen Sprung geben.

Hier ein Umsetzungstipp für dich:

Schreibe dir eine Liste von 15 Dingen auf, vor denen du ein wenig Angst hast bzw. Dinge, die dir unangenehm sind und überwinde jeden Tag eine davon. Diese Liste könnte folgendermaßen aussehen:

  • Ich fürchte mich ein wenig davor, eine falsche Nummer anzurufen.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, in der Unterhose durch meinen Garten zu gehen, da meine Nachbarn mich sehen könnten.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, bei einer Ampel nicht gleich loszufahren, wenn diese auf Grün schaltet.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, bei meinen Whatsapp-Nachrichten später zurück zu schreiben.
  • Ich fürchte mich ein wenig davor, jemanden um einen Gefallen zu bitten.

Wie du siehst können es ganz belanglose Dinge sein, die aber am Ende Großes bewirken.

Nach Fertigstellung deiner Liste, kannst du dir jeden Tag eine Furcht vornehmen. Du kannst auch zwei oder drei Tage hintereinander die gleiche Furcht in Angriff nehmen.

Wichtig ist, jeden Tag eine Sache zu tun. 

So signalisierst du deinem Gehirn, dass es keine Furcht vor deinen Ängsten haben muss. So wird es zur Gewohnheit, dich immer wieder aus der Komfortzone zu begeben. 

Welchen Akt, welchen Anruf wirst du nach dem Lesen dieses Beitrages tun? [Das ist, was zählt!]

#highfive
euer RealTalk-Team

Gescheit oder Erfolgreich

Willst du gescheit sein oder erfolgreich?

Ich kann sie nicht mehr hören, nicht sehen und nicht mal mehr riechen. Diese Super-Gescheiten, die Super-Möchtegern-Genies oder diejenigen, die Bundestrainer, Virologen und Nobelpreisträger in Physik zugleich sind. Sie haben zu allem eine Meinung. Sie wissen es meistens besser und drücken dir deine Meinung auf, obwohl du sie nicht mal danach gefragt hast. Doch Stopp! Du bist ja nicht hier, um unser Gejammer zu lesen, nicht wahr?

Diese Menschen können und wollen wir nicht ändern. Was wir aber tun können, ist, selbst kein Gescheiter zu sein. Lege deinen falschen Stolz beiseite und konzentrier dich auf das Erfolgreich-sein.

Menschen, die Dinge umsetzen, sich nicht selbst auf’s hohe Podest stellen und ihre Taten sprechen lassen, oh ja, diese Menschen bewundern wir zutiefst. Sie sind genau das Gegenteil von den Bundestrainern und Möchtegern-Nobelpreis-Trägern. Sie entziehen uns nicht unsere Lebensenergie, wenn wir in ihrer Nähe sind, sondern wirken wie ein Wärmestrahler im Winter, der uns Wärme und Energie gibt. 

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.

Johann Wolfgang von Goethe
Sie beflügeln uns dazu, selbst zu fliegen. 

Sie lassen uns nicht schlecht fühlen, indem sie uns ihre Meinung aufdrücken, denn sie sind zu sehr damit beschäftigt, ihre eigenen Ideen umzusetzen, als dass sie dich zuschwätzen könnten. Sei erfolgreich, nicht gescheit, denn umgekehrt könntest du viele Möglichkeiten im Leben verpassen!

5 Tipps und Tricks aus Omas Trickkiste:
  • Rede weniger von deinen Erfolgen, sondern zeig sie. Zum Beispiel: Mache kontinuierlich Bewegung anstatt von irgendwelchen Abnehm-Tricks zu reden.
  • Wenn dich jemand zu einem Thema befragt, von dem du keinen Tau hast, dann sag ehrlich, dass du keinen blassen Schimmer davon hast. Side-Effect: Es macht dich sogar sympathisch.
  • Wenn du in einem gewissen Bereich besser werden möchtest, frage eine Person, die bereits dort ist, wie sie es geschafft hat und ob sie dir helfen kann. Setze die empfohlenen Punkte um, ohne ihm oder ihr deine Gescheitheit aufzuschwätzen.
  • Bevor du ein Buch über ein Hobby liest, stürz dich in’s kalte Wasser und probiere es einfach aus. Lies später drüber. Dann kannst du das Buch mit deiner Erfahrung lesen. Anstatt von den Vorteilen des Kältebeckens zu lesen, hüpf doch in den See oder dusche kalt.
  • Halte manchmal deine Meinung in einem Gespräch zurück, auch wenn du die vermeintliche Lösung kennst. So trainierst du dir selbst an, nicht immer zu reden und merkst, dass sich die Welt auch ohne deine Meinungsäußerung weiterdreht.
Mein Fazit als „Halb-Gscheiter“

Anstatt gescheit zu sein, versuche ich mein Gehirn ab und an auszuschalten und einfach meine Sachen zu machen. Erfahrung wirkt vielleicht am Anfang nicht kompetenter als theoretisches Wissen, aber mit der Zeit ist die erlebte Erfahrung zu 120 % besser und kompetenter als das erlernte Wissen.

Der Tipp zum Schluss: Glaube einem LKW-Fahrer, der seit 30 Jahren LKW fährt, mehr über LKWs, als einem “LKW-Experten”, der noch nie in einem LKW saß. 

#highfive
euer RealTalk-Team

Zitate, die Mut machen

Wir sollten viel häufiger Mutausbrüche haben, nicht wahr? Hier haben wir 15 kraftvolle Zitate für dich gesammelt, die dich dazu inspirieren, deine Komfortzone zu verlassen, dich deinen Ängsten zu stellen und dein persönliches Wachstum voranzutreiben.

#1 Es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind es zu sehen. Es gibt immer Licht, wenn wir nur mutig genug sind es zu sein. – Amanda Gorman

#2 Sie dürfen niemals Angst vor dem haben, was Sie tun, wenn es richtig ist. – Rosa Parks

#3 Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst. – Nelson Mandela

#4 Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch. – William Shakespeare

#5 In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt. – Paul McCartney 

#6 Der Wille gestaltet den Menschen, zum Erfolg braucht er jedoch Mut und Ausdauer. – Bruce Lee 

#7 Habe den Mut unperfekt zu sein. – Brene Brown

#8 Man muss das unmögliche versuchen, um das mögliche zu erreichen. – Hermann Hesse 

#9 Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. – Henry Ford

#10 Der Sprung ins kalte Wasser wird nicht wärmer, wenn man lange wartet. – Susanne Hoffmann

#11 Wir dürfen uns nicht durch die begrenzten Vorstellungen anderer Leute definieren lassen. – Virginia Satir 

#12 Alles um dich herum was du Leben nennst, wurde von Menschen erfunden, die nicht klüger sind als du. – Steve Jobs

#13 Tue das, was du für richtig hälst. Es wird immer jemanden geben, der anders denkt. – Michelle Obama 

#14 Wir sollten heute das tun, von dem wir uns morgen wünschen es gestern getan zu haben. – Jürgen Steidle

#15 Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. – Franz Kafka 

Wenn du nach mehr Motivation suchst, um dein persönliches Wachstum voranzutreiben, wird dir unsere Mutbox gefallen. Nähere Infos dazu findest du hier.

#highfive
euer RealTalk-Team

Dein Gehirn und seine Tricks

Bitte stelle dir Folgendes vor: Du siehst nach vielen Wochen eine langjährige Freundin von dir wieder und sie erzählt dir von einem Typen. Der Kerl ist häufig gedankenverloren, hat grandiose Design-Ideen, liebt das Abstrakte und kann mit Farben spielerisch leicht umgehen. Er hört gerne klassische Musik und liebt seine schrillen Outfits.

Nun möchte deine Freundin von dir wissen, was du über seine Berufswahl denkst. Bist du der Meinung, dass er eher Künstler oder Verkäufer ist?

Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich für Ersteres entschieden hast, ist hoch. Du denkst dir, er erfülle doch alle Anzeichen, die auf einen Künstler hindeuten. Demnach trifft er exakt den Stereotypen unserer Gesellschaft, der auf einen solchen hindeutet.

Welchen Streich dir dein Gehirn dabei spielt

Dein Gehirn ist dem auf den Leim gegangen. Es lässt völlig außer Acht, wie viele Künstler und wie viele Verkäufer in Österreich leben!

So gibt es in Österreich ca. 14.500 Künstler und rund 375.000 Verkäufer, was bedeutet, dass auf einen Künstler knapp 26 Verkäufer kommen. Somit gibt es eine 26-fache (!) Wahrscheinlichkeit, dass der Typ ein Verkäufer ist.

Unser Gehirn spielt uns in diesem Zusammenhang immer wieder einen Streich. Diesen Effekt nennt man „Framing“. Man misst den verfügbaren Umständen einen höheren Wert bei, als all den rationalen Tatsachen, die wir außer Acht lassen.

Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit als ein ungeübter Körper.

George Bernard Shaw

Achte in den kommenden Tagen auf deine Einschätzungen. Sind sie wahrheitsgetreu, wahrscheinlich und hast du alle Umstände beachtet, oder hat dir deine Wahrnehmung ein Schnippchen geschlagen?

Anmerkung: Keine Sorge, die besten und bekanntesten Wirtschaftspsychologen der Welt sind vor diesen Fehleinschätzungen nicht gefeit. Das „Framing“ macht es uns Menschen wirklich schwer, alle Umstände in Betracht zu ziehen.

Was du daraus lernen kannst
  • Glaube nicht alles, was dein Gehirn denkt
  • Wir wollen Problemstellungen mit wenig Aufwand lösen
    • Hier gibt’s jedoch immer wieder Fallen (… die du nun kennst)
  • Bestimmte Perspektiven werden hervorgehoben, andere in den Hintergrund gedrängt
    • Versuche, die Umstände aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten
    • Höchstwahrscheinlich gilt es mehrere Faktoren in Betracht zu ziehen, als du es gerade tust
  • „Framing“ wird auch bewusst eingesetzt
    • Achte darauf, welche Worte mit welchen Absichten benutzt werden

PS: Kennst du ähnliche Umstände und Situationen, in denen uns der Framing-Effekt einen Strich durch die Rechnung macht?

PPS: Ja, der Typ von deiner Freundin ist tatsächlich Verkäufer, denn der Einstieg beruht auf einer wahren Begebenheit.

Wenn du es liebst, dir zu solchen Themen Gedanken zu machen und du dein Gehirn besser verstehen möchtest, haben wir abschließend zwei Buchtipps für dich:

Rolf Dobelli – Die Kunst des klaren Denkens

Daniel Kahnemann – Schnelles Denken. Langsames Denken.

#highfive
euer RealTalk-Team

Wie dein persönliches Umfeld dich prägt

Wähle weise mit wem du dich umgibst, denn dein Umfeld bestimmt dich stärker als du glaubst. Wir übernehmen Verhaltensmuster und Denkweisen von Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen, ohne dass es uns auffällt. Zum Beispiel: 

Umgibst du dich mit Selbstzweiflern, hörst du auf, dir Dinge zuzutrauen. Umgibst du dich hingegen mit Komfort-Zonen-Killern, hast du plötzlich das Gefühl, ALLES schaffen zu können. 

Gedanken eines Selbstzweiflers: 

  • Ich kann das nicht. 
  • Das ist viel zu schwer für mich. 
  • Hoffentlich mache ich keinen Fehler. 

Gedanken eines Komfort-Zonen-Killers:

  • Ich schaffe das schon.
  • Das wird eine neue Herausforderung für mich. 
  • Aus Fehlern kann ich lernen. 

Grundsätzlich gleiche Gedanken, aber andere Blickwinkel. Auch Komfort-Zonen-Killer haben Tage, an denen sie sich nicht stark fühlen, nicht selbstbewusst sind und Angst davor haben, Fehler zu machen. Sie versuchen aber stets die Chancen darin zu sehen und stellen nicht das Problem in den Vordergrund, sondern den Wachstum und die damit verbundenen Lösungen.

Sie fallen auf die Schnauze, stehen wieder auf, schütteln sich ab und gehen weiter!

Komfort-Zonen-Killer versprühen Positivität, Energie und Tatendrang in ihrem Umfeld. Im Umgang mit ihnen wirst du lernen, deine Ängste an die Hand zu nehmen, Neues auszuprobieren und dich kraftvoll und unschlagbar zu fühlen. 

Ganz gegensätzlich verhalten sich Selbstzweifler. Ein ständiges Verlangen nach Bestätigung und die Suche nach einem Festschnallgurt für die eigene Komfortzone bestimmen das Leben von Selbstzweiflern. Ein Gefühl von Schwere und Negativität prägt den Umgang mit diesen Personen. Plötzlich machst du dich klein und überlegst dreimal so lange etwas zu tun, was eventuell schief gehen kann. Oftmals wirken solche Selbstzweifler wie Energievampire auf dich, die dir deine wertvolle Energie rauben.

Ob du willst oder nicht: Dein Umfeld prägt dich. 

Du entscheidest, ob dich dein Umfeld stärkt oder schwächt. Umgibst du dich mit Negativität, wirst du sie aufsaugen wie ein Schwamm. Anfangs kannst du dich vielleicht noch abgrenzen, aber ab einem gewissen Punkt schaffst du es nicht mehr und wirst gar nicht merken, dass dein Umfeld dich mit nach unten zieht. Umgibst du dich mit Positivität, wird sie dich wie die schönste Sonnenblume aufblühen lassen. Dein Mindset wird sich unbewusst verbessern, plötzlich kannst du unvorstellbare Herausforderungen meistern und kraftvoll durch den Alltag gehen. 

Unsere Persönlichkeit und unser Wachstum werden durch die Menschen beeinflusst, mit denen wir uns umgeben.

Napoleon Hill

Beobachte dein Umfeld genau, vielleicht kannst du es sogar, wie oben beschrieben, differenzieren. Achte darauf, wieviel Zeit du mit Komfort-Zonen-Killern verbringst und wie oft du auf Selbstzweifler triffst. Reflektiere, wie es dir danach geht und ob bzw. wie dich dieser Umgang nachhaltig prägt. Distanziere dich von allem, was dich runterzieht und überlege dir gut, welchen Menschen du deine kostbare Lebenszeit schenkst, denn schließlich sind wir alle nur einmal auf dieser wunderschönen Welt.

#highfive
euer RealTalk-Team

Mut bedeutet zu handeln!

Mut hat nichts mit abstrakten Ideen, Ideologien oder Theorien zu tun. Mut bedeutet zu handeln. Mutig zu handeln, um genau zu sein. Du darfst ruhig Angst haben, du darfst dir gerne in die Hose machen, aber du darfst dich niemals durch deine Angst unterkriegen lassen! Hier beginnt unsere gemeinsame Mut-Geschichte.

Wir alle wollen mutiger sein.

Wir erhoffen uns dadurch selbstbewusster, selbstsicherer, erfolgreicher und attraktiver zu sein. Heldinnen und Helden, die mutig sind, erscheinen uns als überaus attraktiv. Und ja, sie sind auch mutig. Doch warum sind sie es? Weil sie eine mutige Handlung nach der anderen setzen. Sie wurden nicht mutig geboren, sondern wurden durch jede Handlung ein Stück mutiger.


Manchmal sind solche Texte verständlich, doch in der Realität kann man sich nichts darunter vorstellen, deshalb hat RealTalk hier einige Beispiele der realen Welt zusammengefasst. Das nächste Mal, wenn du in einer solchen Situation bist, gibt es keine Ausreden mehr, sondern nur mutiges Handeln (auch, wenn es mit voller Hose passiert):

  • Wenn dir jemand Unrecht tut, dann schluck es nicht runter, sondern sprich es an.
  • Wenn dir jemand eine Aktivität vorschlägt, vor der du Angst hast, sagst du (auch wenn du ängstlich bist) ja und blickst deiner Angst in die Augen.
  • Dir wird an der Kasse zu wenig Wechselgeld gegeben. Sprich es an.
  • Du hast das Gefühl, dass dich dein Mechaniker, Steuerberater oder Arzt übers Ohr haut? Du sprichst ihn darauf an.
  • Jemand hält seinen Abgabetermin nicht ein? Sprich es respektvoll und höflich an und gib ihm/ihr zu verstehen, dass das nicht wieder vorkommen soll.
  • Dich belastet eine Situation in der Familie? Rufe diejenigen an, die diese Situation verursachen und sucht gemeinsam eine Lösung.
  • Du möchtest mehr Geld in deiner Firma verdienen? Rede mit deinem Boss. Mehr als “Nein” kann er nicht sagen.

Es kommt natürlich nicht auf eine perfekte Ausführung an. Nicht jedes Mal wird es dir gelingen, mutig zu sein. Die Wiederholung von mutigen Handlungen wird dich zu einem mutigen Menschen machen!

Mut ist, wenn man Todesangst hat, aber sich trotzdem in den Sattel schwingt.

John Wayne

PS: Falls dir dieser Blogartikel gefallen hat, dann wird dir ganz bestimmt unsere Mutbox gefallen! Darin findest du die 52 besten Mutaufgaben, die wir finden konnten! Schließe dich den hunderten Mutbox-Besitzern an und werde zu deinem eigenen Helden! Hier gehts zur Mutbox: https://mutbox.realtalk.at/

#highfive
euer RealTalk-Team

Die Lösung für verzweifelte To-Do-List-Typen

Ich denke, jeder von uns möchte produktiv sein, beständig etwas weiterbringen und seinen Zielen näherkommen. Doch das sagt sich leichter als es tatsächlich umzusetzen. Immer wieder ertappen wir uns dabei, dass uns schlichtweg der Antrieb fehlt oder sonst etwas Unwichtiges dazwischen kommt. Doch all die Stimmen in unserem Kopf klingen viel mehr wie Ausreden als gute Gründe, etwas nicht zu tun.

Hierbei kann es sich um alles Mögliche handeln:

  • Die Prüfung, für die du endlich lernen solltest.
  • Dein Projekt, das du vorantreiben möchtest.
  • Der Liebesbrief, den du schon so lange verfassen willst.
  • Dein Vorschlag fürs Unternehmen, der dir Tag für Tag durch den Kopf geht.
  • Der Ernährungsplan, der deinem Körper so gut tun würde.

Na, ertappt? Naja, immerhin hast du ja auch schon eine Strategie entwickelt, all deine Vorhaben endlich anzupacken: Deine heißgeliebten To-Do-Listen (die dann irgendwo auf irgendwelchen Zetteln herumfliegen oder in deinen Notizen vergammeln)!

Mir fallen da konkret zwei Herangehensweisen ein:

Der Planer

Tag für Tag schreibst du dir auf, was zu tun ist. Manche Dinge werden erledigt, aber viele bleiben auf der Strecke und wandern von Tag zu Tag auf die nächste Liste, bis sie irgendwann als unwichtig abgetan werden. Obwohl du vorankommst hast du das Gefühl, dass sich immer mehr und mehr ansammelt, was du nicht erledigst.

Der Motivations-Schubler

Eine “Hoch-Phase” motiviert dich. Hier fällt dir alles ein, was zu tun ist. Die Erledigung dauert jedoch länger als das bloße Auflisten der To-Dos. Das demotiviert dich brutal und du bleibst wieder stehen (oder schmeißt dich mit deinem besten Freund, deinem Smartphone, auf die Couch).

Wir überschätzen immer die mögliche Veränderung der nächsten zwei Jahre und unterschätzen die mögliche Veränderung der nächsten 10 Jahre.

Bill Gates

Stell dir vor, es gäbe eine Möglichkeit, faul auf der Couch zu liegen, obwohl du weißt, dass es noch viele Dinge zu erledigen gibt, und dennoch glücklich und zufrieden zu sein. Neugierig geworden? Dann schnall dich an, hier kommt unser Vorschlag:

Bleib bei deinen To-Dos. Ja, wirklich!

Schreibe sie dir ruhig auf. Man sagt nicht umsonst: „Was man schreibt, das bleibt.“ Und wenn du wieder einmal darüber stolperst, erledigst du nach und nach doch deine dir vorgenommenen Aufgaben. Nun der Kniff des Tages: Entscheide dich unter all deinen To-Dos jeden Tag für ein Must-Do! Diese Aufgabe ist die Aufgabe des Tages. Es gibt keine Möglichkeit, dass diese Aufgabe heute nicht erledigt wird. Punkt. Erledige diese Aufgabe am besten zuallererst. Alles weitere ist Bonus. Nette Nebenwirkung: Das Erledigen dieses wichtigen Must-Dos lädt deinen “Erledigungsakku” auf und gibt dir möglicherweise einen Boost, der dich viele weitere To-Dos ebenfalls heute erledigen lässt!

Achtung: Es ist gut möglich, dass dich diese Aufgabe Überwindung kostet.

Der eine Anruf, der so entscheidend ist, oder die eine Tat, die so viel Zeit in Anspruch nimmt, dass du gar nicht erst daran denken möchtest. Aber eines garantiere ich dir: Durch Aufschieben verschwindet sie nicht! Vielmehr wird sie immer größer und größer – setz dem ein jähes Ende – pack diese Aufgabe an und genieße den Motivationsschub, der deinen Körper durchströmt, nachdem du sie erledigt hast!

Versprich mir (aber noch wichtiger: dir selbst!), dass du alles dafür tust, dieses eine Must-Do zu erledigen! Wie lautet dein heutiges Must-Do? Also: Triff eine Entscheidung und mach dich an deine wichtigste Aufgabe des Tages!

#highfive
euer RealTalk-Team

Zitate zum Erholen

Gönnst du dir ausreichend Pausen und genug Erholung? Hier sind 17 Zitate für dich. Zitate, die zum Einlegen einer Pause inspirieren. Viel Erholung wünscht euch euer RealTalk-Team.

#1 Nichtstun ist besser als mit vieler Mühe nichts schaffen. – Lao-Tse

#2 Wir haben viel zu wenig Muße: Zeit, in der nichts los ist. Das ist die Zeit, in der die Einsteins, die kreativen Forscher, ihre Entdeckungen machen. Der Betrieb und die Routine sind uninteressant und kontraproduktiv. – Adolf Muschg

#3 Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann. – Marcus Tillius Cicero

#4 Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu bleiben. – Thomas Jefferson

#5 Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da – tu irgendetwas, sollten wir das Gegenteil fordern: Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da. – Thich Nhat Hanh

#6 Erholung ist die Würze der Arbeit. – Plutarch

#7 Gebt den Leuten mehr Schlaf und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind. – Kurt Tucholsky

#8 Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt. – Oscar Wilde

#9 Die modernen Menschen werden nicht mit der Peitsche, sondern mit Terminen geschlagen. – Telly Savalos

#10 Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer. – Ovid

#11 Nichts bringt uns auf unserem Weg besser voran als eine Pause. – Elizabeth Barrett Browning

#12 In der Hast des modernen Lebens haben viele Menschen sich zu Maschinen entwickelt, deren einziger Zweck das Geldverdienen ist. – Dalai Lama

#13 Der größte Feind der Qualität ist die Eile. – Henry Ford

#14 Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei. – George Orwell

#15 Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er. – Francesco Petrarca

#16 In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen. – Lucius Annaeus Seneca

#17 Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave. – Friedrich Nietzsche


#highfive
euer RealTalk-Team