Warum deine Idee für den Müll ist, wenn du sie nicht in 2 Minuten erklären kannst

Der wohl kürzeste Gastbeitrag der Welt –  Head of trend- and innovation der REWE international AG Markus Kuntke, erklärt uns in 40 Sekunden warum deine Idee für den Müll ist, wenn du sie nicht in 2 Minuten erklären kannst! Er ist außerdem bekannt aus der Puls-4-Fernsehshow 2-Minuten-2-Millionen. 

An sich lässt sich das super einfach erklären. 

Besonders wenn es sich um Ideen für den Retail dreht, sind zu komplizierte Produktvorstellungen ein absolutes No-Go. Denn auch der Endkunde hat weder Zeit noch Lust, sich zu lange mit dem Produkt auseinander zu setzen, um den USP bzw. den Mehrwert zu erkennen. Außerdem ist es natürlich für die Entscheider nicht sonderlich spannend, ewige Geschichten zu hören. 

Nur wenn der Funke und die Begeisterung in kürzester Zeit überspringen, hat die Idee und das Produkt eine realistische Chance. 

Das heißt natürlich nicht, dass man nicht aufgeregt sein darf, sowas versteht jeder. Aber unvorbereitete und langatmige Vorträge führen sicher zum schnellen Ende.

#highfive

euer Markus Kuntke

To-Do-Listen abhaken

Selbstmanagement rocks – das ist das Motto von Thomas Mangold. Der Zeitmanagement-Experte war nicht nur in unserem RealTalk-Podcast zu Gast, er hat auch einen Blog-Beitrag zum Thema “To-Do-Listen abhaken” für euch verfasst. Die besten Inhalte, für die beste Community – für euch! Viel Spaß beim Lesen!

Vielleicht kennst du die folgende Situation: Anstatt am Ende des Tages den letzten Punkt auf deiner To-Do-Liste abzuhaken und glücklich in den Feierabend zu gehen, musst du viele Aufgaben auf den nächsten Tag verschieben.

Dasselbe wiederholt sich täglich, sodass deine To-Do-Liste immer unübersichtlicher wird. Sie wächst, wächst und wächst, bis sie sich deiner Kontrolle entzieht. Spätestens dann wird es problematisch und es gibt Handlungsbedarf.

5 Gründe, wieso deine To-Do-Liste immer länger wird

1. Du arbeitest ohne Fokuszeiten

Fokuszeiten sind Zeiten, in denen du hochfokussiert arbeitest – das bedeutet ohne Ablenkungen, seien es Anrufe, Pop-Ups, E-Mails oder Termine. Dein Geist kann so voll auf eine Aufgabe fokussiert sein, ohne ständig mit ablenkenden Gedanken um die Ecke zu kommen. Diese Fokuszeiten haben leider die wenigsten Menschen in ihren Arbeitsalltag integriert, obwohl in dieser vermutlich 2 bis 3 Mal so viele To-Dos abgehakt werden können.

2. Du hast zu viel Kommunikationszeit

Ich coache regelmäßig Unternehmer und Führungskräfte. Dabei schaue ich mir immer deren Terminkalender an. Wenn der Terminkalender einer Person von morgens bis abends voller Termine ist, dann wird sofort sichtbar, dass keine freie Zeit zur Verfügung steht, in der To-Dos erledigt werden können. Alle unnötigen Meetings, Konferenzen usw. müssen eliminiert werden. Im nächsten Schritt kann überlegt werden, welche Aufgaben und Termine automatisiert werden können – das ist auch bei Kommunikationsaufgaben möglich. Und natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, die restlichen Aufgaben zu delegieren.

Die übrigen To-Dos müssen von dir umgesetzt werden, jedoch solltest du dir genau überlegen, wie du das machst:

  • Braucht es tatsächlich ein Meeting oder kann die Aufgabe auch durch eine kurze Sprachnachricht kommuniziert werden?
  • Welche Art und Weise der Kommunikation macht am meisten Sinn?
3. Du hast keine Pufferzeit eingeplant

Eine Pufferzeit gibt allen unvorhersehbaren Aufgaben einen Zeitrahmen. Du kennst es vermutlich, dass du deinen Tag gut geplant hast und plötzlich kommt der Chef oder ein Kunde mit einer dringenden Aufgabe um die Ecke oder ein unerwartetes Problem muss gelöst werden. Die neu auftauchenden To-Dos brauchen Zeit, doch du hast keinen Platz mehr in deinem Terminkalender, weil du von morgens bis abends alles verplant hast.

 4. Zu viel und zu optimistische Planung

Optimismus ist grundsätzlich gut. Doch zahlreiche Studien zeigen, dass viele Führungskräfte bei ihrer Planung zu optimistisch sind. So werden zum Beispiel bereits für den Montag mehr Aufgaben auf die To-Do-Liste gepackt als in der gesamten Woche zu schaffen sind. Überlege, ob deine Planung zu optimistisch ist. Du erkennst das daran, ob am Ende des Tages immer wieder To-Dos auf deiner Liste übrigbleiben.

 5. Kein Plan, in welcher Reihenfolge die Aufgaben abgearbeitet werden

Wenn du keinen Plan hast und wild auf deiner To-Do-Liste hin- und herspringst, dann wirst du vermutlich zuerst die kleinen und einfachen Aufgaben erledigen. Das macht Spaß und ist einfach.

Dann ist der Arbeitstag plötzlich vorbei und die wirklich wichtigen To-Dos müssen auf den nächsten Tag verschoben werden. Das kann keine zielführende Strategie sein. Wann willst du welche Aufgaben erledigen? Und in welcher Reihenfolge?

Die Praxis: Was kannst du tun, um deine To-Do-Liste im Griff zu haben?

Lass uns nun Lösungen für die 5 genannten Probleme finden, sodass deine To-Do-Liste nicht immer weiter wächst, sondern diese täglich abgearbeitet werden kann.

1. Wie lassen sich Fokuszeiten implementieren?

Wenn du selbstständig bist, kannst du deine Zeit freier einteilen und meine Erfahrung zeigt, dass es meist beschränkende Glaubenssätze sind, die uns davon abhalten, Fokuszeiten zu implementieren.

Der Klassiker: „Ich muss für meine Kunden immer erreichbar sein.“ Das stimmt nicht – niemand muss ständig erreichbar sein. Aus meiner Sicht gibt es diesbezüglich keinerlei Ausreden. Es gibt immer Möglichkeiten, deine Zeit besser einzuteilen und für Fokuszeiten zu sorgen.

Wenn du angestellt bist, ist es sinnvoll, dein Vorhaben mit deinem Vorgesetzten zu kommunizieren. Beginne mit dem Ziel, eine Stunde pro Tag mit vollem Fokus arbeiten zu können. Frage nach, ob es möglich ist, für diese Zeit das Smartphone auszuschalten und ohne jegliche Ablenkungen arbeiten zu können. Bisher habe ich keinen einzigen Fall erlebt, bei dem dieses Vorhaben von Vorgesetzten nicht akzeptiert worden wäre.

Wichtig ist, die Fokuszeiten und deren Vorteile klar darzustellen. Infolgedessen macht es zusätzlich Sinn, die erzielten Ergebnisse zu kommunizieren: „Lieber Chef, ich habe in der Fokuszeit das 3-fache geschafft, als in den regulären Arbeitszeiten.“

2. Kommunikationszeiten verringern

Es gilt, Aufgaben zu eliminieren, zu automatisieren und zu delegieren. Die To-Dos, die übrig bleiben, möchten von dir überlegt abgearbeitet werden:

Überprüfe deinen Terminkalender in Hinblick auf Aufgaben, die auf eine andere und smartere Weise kommuniziert werden können. Braucht es ein Meeting? Reicht ein kurzer Anruf oder eine Sprachnachricht aus? Muss es ein 1:1 Gespräch sein oder wäre ein E-Mail sinnvoller?

Als Angestellter solltest du diese Vorhaben natürlich mit deinen Vorgesetzten abstimmen. Zeige ihnen, wie viel es dem Unternehmen unnötig kostet, wenn du sinnlos in Meetings sitzt.

3. Pufferzeiten einführen

Wie viel Pufferzeit musst du freihalten? Notiere über 10 Werktage, wie viel Zeit du für To-Dos aufbringst, die unvorhergesehen hereinkommen.

Diese 3 Parameter solltest du dabei festhalten:

1.  Wann kamen die Aufgaben herein?

2.  Wie viel Zeit hat die Erledigung beansprucht?

3.  Von wem kamen die To-Dos?

Aus diesen Daten kannst du die durchschnittliche Pufferzeit pro Tag ausrechnen, die du infolgedessen täglich freihalten solltest.

Vielleicht erkennst du auch bestimmte Muster. Von einer Person könnte der Großteil deiner unvorhersehbaren Aufgaben kommen. Oder Aufgaben kommen an bestimmten Werktagen besonders häufig vor. Welche Muster kannst du erkennen?

4. Plane deine To-Do-Liste pessimistischer

Nimm deine To-Dos zur Hand und schreibe auf, wie lange du jeweils für die Erledigung aufbringen musst. Berechne im folgenden Schritt, wie lange du für die gesamte Abarbeitung benötigen wirst. Wenn der erwartete Zeitaufwand 27 Stunden wäre, siehst du eindeutig, dass das Abarbeiten der To-Do-Liste weit mehr als einen Arbeitstag benötigen wird. Aufgaben müssen entsprechend neu geplant werden.

5. Gehe mit einem roten Faden durch den Tag

Überlege dir, wann die To-Dos am besten erledigt werden können. Welche Aufgabe passt in einen 30-minütigen Slot vor einer Besprechung? Welche To-Dos sind wichtig und sollten sofort erledigt werden?

Mein Tipp: Erledige zuerst die wichtigsten Aufgaben!

Fazit

Wenn du die Tipps umsetzt, wirst du regelmäßig das geniale Gefühl erleben, am Ende des Tages alle To-Dos abgehakt zu haben. Du kannst glücklicher und zufriedener in deinen Feierabend starten.

#highfive
euer Thomas Mangold

PS: Unser Blogbeitrag „Die Lösung für verzweifelte To-Do-List-Typen“ könnte die ebenfalls gefallen.

Mehr Leben, weniger Trash

Das Leben als Abenteuer betrachten, sich weiterentwickeln und ein „Geht nicht“ als Challenge neu definieren: Das wäre es doch! Wenn du dabei ganz nebenbei auch noch die Welt rettest, warum nicht. Zero Waste ist mehr als einfach nur Abfallvermeidung. Zero Waste steht für Null Verschwendung. Verschwende keine Ressourcen. Verschwende keine Chancen auf ein großartiges Morgen. Verschwende dein Leben nicht mit dem kleinen Glück aus Plastik, denn da draußen wartet mehr auf dich.

Die Freiheit zu entscheiden

Stell dir vor, du gehst in den Supermarkt, um Lebensmittel einzukaufen. Stell dir vor, du trägst sie nach Hause und unterziehst den Einkauf einer kritischen Analyse: Auf eine Seite gibst du die eigentlichen Produkte, auf die andere Seite nur die Verpackungen. Welche Seite dominiert? Spätestens jetzt drängt sich die Frage auf, ob du dich aus freien Stücken für beides entschieden hast, für die Lebensmittel und auch für die Unmengen an Plastikverpackung, Papiersackerl, Dosen und Gläser. 

Ich habe mich bereits vor Jahren bewusst dagegen entschieden, doch genützt hat es mir wenig. „Verpackung ist notwendig, da kann man nichts machen“, hieß es dann. Also habe ich versucht, mein Unbehagen bei jedem Einkauf zu ignorieren. Den Frust über Entscheidungen, hinter denen ich nicht stand, mir selbst gegenüber zu leugnen. 

300.000 Tonnen Verpackungsplastik

Diese Unmengen fallen jährlich in Österreich an, und auch ich habe aktiv dazu beigetragen, denn ich hatte keine Wahl. Was ist ein gutes Leben? Für mich ist es die Freiheit, selbst zu entscheiden. Die Freiheit, meine Werte zu leben. Die Freiheit, Zukunft positiv zu gestalten statt sehenden Auges in eine ökologische Katastrophe zu laufen.

Nur drei Schritte 

Erst nachdem ich jahrelang mehr schlecht als recht versucht habe, nachhaltig zu leben, bin ich durch Zufall auf den Begriff Zero Waste gestoßen. Z-e-r-o W-a-s-t-e. Komplett unrealistisch, übertrieben, verrückt, verheißungsvoll. Und ja, es funktioniert! Ich habe die Challenge angenommen und das Unmögliche einfach ausprobiert. Im Grunde sind es wenige Überlegungen, die es umzusetzen gilt:

Schritt 1: Refuse oder „Lass dich nicht zumüllen“: Sag nein zu billigen Goodies beim nächsten Event, zu einzeln verpackten Käsescheiben oder Kauf-zwei-zum-Preis-von-einem-Angeboten.

Schritt 2: Reduce oder „Lieblingsstück statt Massenware“: Gönn dir Mode, Elektrogeräte und andere Gebrauchsgegenstände in bester Qualität, um sie möglichst lange nutzen zu können.

Schritt 3: Reuse oder „Verwenden statt verschwenden“: Von der Mehrwegflasche über die unverwüstbare edle Rasierhobel bis zum wiederverwendbaren Edelstahl-Trinkhalm. Vom Online-Shopping auf deiner Lieblings-Second-Hand-Plattform bis zur Tauschparty oder den Reparatur-Tutorials auf www.ifixit.com

Deine Challenge – dein Tempo

Nein, es ist nicht der bequemste Weg, so viel steht fest. Warum solltest du Zero Waste dennoch eine Chance geben? Eines vorweg: Zero Waste ist kein Zustand, es ist ein Prozess. Keine Perfektion, sondern Entwicklung. Du selbst entscheidest, ob du einen rasanten Sprint hinlegst, ob du gemütlich läufst oder einfach nur spazierst. Hauptsache, du kommst voran. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Es sind die Erlebnisse und Erfahrungen, die das Leben ausmachen. Zero Waste bedeutet, dass du das Sein vor das Haben stellst, und dir damit mehr Leichtigkeit und Freiheit verschaffst. 
  • Du gönnst dir wenige, dafür aber hochwertige Dinge, die dir wirklich Freude bereiten.
  • Weniger Shopping lässt dir mehr Zeit für wichtige Menschen und die echten Prioritäten in deinem Leben.
  • Du entwickelst neue Fähigkeiten und Talente.
  • Du nimmst die Zukunft in die Hand, statt es anderen zu überlassen.

Begnüge dich nicht mit dem kleinen Glück in deiner Komfortzone , und stell dich der Challenge. Wir haben nur einen Planeten, und der braucht Leute wie dich, mit dem Mut und der Fähigkeit, das Leben out of the box zu denken. Zukunft ist, was du daraus machst.

#highfive
eure Evelyn Rath

Zero Waste Expertin und Rednerin

www.visionmuellfrei.at


Ich kann (nicht) sprechen?!

Hinter diesem Satz verbirgt sich eine Welle an Überwindungen, Komplikationen und Unsicherheiten.

Aber auch andere Eigenschaften bringt dieser Satz mit sich, wie z.B. Macht, Überzeugungskraft, Motivation und vor allem DEINE STIMME. Unsere Stimme ist das Kommunikationsmittel Nummer 1. Wir reden am Tag ca. 16.000 Worte, das sind 5.840.000 Wörter im Jahr. Diese Anzahl ist und war für mich immer unglaublich. Nur welche Gewichtung haben unsere Wörter? Welche Kraft geben wir ihnen? Welche Menschen erreichen wir damit und wie gut wählen wir unsere Wörter?

Fragen, die ich mir seit Beginn meines Lebens nicht stellen musste, da ich Stotterer war und bin. Richtig gehört, ich bin nach wie vor Stotterer. Mit knapp 30 Jahren, viel Bühnenerfahrung in Sprache und Gesang vor hunderten Menschen, in TV- und Radio-Interviews, als Mental- und Motivations-Speaker, als Unternehmer und Mensch. Die Frage, die sich viele Menschen, die mich kennen, stellen, ist: Wie konnte er das alles machen, ohne sich komplett zu blamieren? 

Wenn ich euch sage, dass mehr als 5% der gesamten Weltbevölkerung stottern, und Männer 5 mal öfter davon betroffen sind als Frauen, dann sind das Zahlen jenseits der 400-Millionen-Menschen-Marke. Viele Menschen kämpfen ein Leben lang mit diesem Problem, das dir dein ganzes Leben erschweren kann. Sei es beim Lesen im Unterricht vor der Klasse, beim Vortragen eines Referats, beim Sprechen vor anderen, bei Stresssituationen, bei deinem ersten Date usw. Die Aufzählungen sind schier grenzenlos. Bei den normalsten Dingen muss sich ein Stotterer überlegen, ob und wie er etwas sagt. Die Möglichkeiten, sich zu blamieren, ausgelacht und verspottet zu werden sind jeden Tag allgegenwärtig.

Ich kann NICHT sprechen!

Als ich 6 oder 7 Jahre alt war wurde ich von einer Therapeutin als Legastheniker eingestuft, da sie meinte, dass ich durch mein Stottern eine Lernschwäche habe und einen besonderen Unterricht benötigen würde. Ich wurde von meiner Mutter zu verschiedenen Therapeuten gebracht, welche ihr immer unterschiedliche Beurteilungen unterbreiteten. Vom Hören von klassischer Musik übers Malen bis hin zum Sprechunterricht war alles dabei. Nichts hat etwas bewirkt.

Jeder Stotterer, der diesen Text liest, wird verstehen, was es heißt, als Kind zu stottern. Die Ehrlichkeit von Kindern ist Fluch und Segen zugleich. Man wird ausgelacht und für „behindert“ gehalten. Es wird dir ständig gesagt, wie dumm du bist und es wird dir immer wieder spöttisch die Frage gestellt, warum du nicht mal einen geraden Satz sprechen kannst. Gemeinheiten, die unter die Haut gehen. 99% der Betroffenen ziehen sich dadurch noch mehr zurück.

Was habe ich nun anders gemacht? Als ich merkte, dass ich eine Begeisterung für Musik und das Singen verspürte, habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen, bin als 7-jähriger Junge auf einer Bühne vor ca. 100 Kindern und Eltern gestanden und habe gesungen. Alle, die zuschauten, wussten, dass ich extrem stotterte und warteten nur darauf, dass ich wieder zu stottern beginne. Doch nichts ist passiert, außer 3 Minuten stotterfrei und textsicher zu performen. Das war ein ausschlaggebender Moment und für die Zukunft richtungsweisend. 

Die Angst und die scheinbar größte Hürde eines Stotterers wurden zu meinem Kickstarter. Mut besiegt Angst.

Ich KANN sprechen?!

Die kommenden Jahre stand ich auf vielen Bühnen, aber das Stottern blieb. Mit über 20 Jahren hatte ich Momente, in denen es den Anschein machte, dass ich wieder in die alten Muster meiner Kindheit zurückfalle. Aber ich wollte und konnte diesen Rückschlag nicht akzeptieren.

Leider kann man nicht jedes Gespräch in einen Song verwandeln á la Disney, deshalb musste ich hart an mir arbeiten, um dort hinzukommen, wo ich jetzt bin. Vom Stotterer zum Speaker, das wohl unglaublichste Szenario traf tatsächlich ein. Die Stimmen, die mir mehr als 20 Jahre lang sagten, dass ich sprechbehindert und ein dummer Mensch bin oder mich einfach auslachten,  verstummten.

Ich habe junge Menschen jahrelang in Bereichen des Sprechens und der Bühnenpräsenz unterrichtet, habe Unternehmern Tipps für die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern gegeben und stand auf Bühnen, auf denen ich Menschen von meinem Lebensweg erzählte. Derselbe Mensch, der Jahre zuvor keinen Satz ohne zu Stottern sprechen konnte, der keinen Satz laut vor anderen lesen konnte, der ausgelacht und fertig gemacht wurde weil er NICHT sprechen konnte.

Ich spreche hier nicht nur die Stotterer an, sondern auch Menschen, die Angst davor haben, vor anderen zu sprechen, die auf die Bühne wollen, aber dann kein Wort rausbringen und für alle, die denken: „Ich kann NICHT sprechen“. Doch, das kannst du. Und das sogar sehr gut. Der Antrieb dahinter muss stimmen. Frag dich, was die Leute verpassen, wenn sie dich nicht sprechen hören, was Menschen von dir lernen können, wenn du sprichst und was du mit deiner Stimme erreichen kannst.

Du KANNST sprechen!

#highfive
euer Matthias Göth

Übrigens: Hör dir auch Matthias´RealTalk-Podcast-Folge an: Spotify | Apple Podcast | Google Podcast

Die Kompetenz von Achtsamkeit & mentaler Stärke

Dieser Gastbeitrag stammt aus der Feder eines sehr guten Kollegen aus der Branche: Thomas Toperczer – dem Gründer von Your Skills und dem Initiator des Grazer Flow-Markts. In seiner ganz persönlichen Story erklärt er, wie er es mit Achtsamkeit und der Entwicklung von mentaler Stärke durch sehr dunkle Zeiten seines Lebens geschafft hat und die gelernten Lösungsansätze heute in seinem Alltag umsetzt. 

„Thomas, bevor du Mentaltrainer geworden wärst, hätten Obama und Putin eine Ehe geführt!”

Das hat mir ein alter Bekannter gesagt als ich ihn nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder getroffen habe – und Recht hatte er damit! Ich würde von mir selbst nämlich nicht wirklich behaupten, dass ich mich von Grund auf zum Typ Mensch zähle, der sich „von sich aus“ mit mentalem Training, Achtsamkeit oder Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt hätte. Aber wie so oft im Leben kommt es A) anders und B) als man denkt!

Das Leben ist eine ständige Entwicklung.

Das einzig wirklich Beständige im Leben ist die Veränderung. Wir planen unser Leben, die Liebe, die Karriere, die Erfolge, das Glück, unsere Beziehungen oder die Erfüllung. Und doch kommt es dann oft ganz anders, als geplant. Vielleicht kommt es sogar wirklich exakt so, wie geplant, aber es fühlt sich dann in dem Moment doch nicht ganz so gut an, wie wir uns das in unserer Vision vorgestellt hatten. Unser Verstand versucht das zu verstehen und wir denken, wir haben die Erkenntnisse, was wie warum funktioniert – oder eben nicht funktioniert. Und dann stoßen wir plötzlich in Situationen an unsere Grenzen und stellen fest: „He, Moment mal, an der Stelle war ich doch schon einmal, das kenne ich doch irgendwoher, warum ist es wieder so gekommen? Ist das jetzt zufällig oder könnte es sein, dass ich mich im Kreis drehe? Liegt es an mir, den anderen oder an der Situation oder vielleicht doch nur an den äußeren Umständen? Aus-Schluss-Basta! Ab sofort mache ich alles anders! Heute ist der erste Tag meines neuen Lebens!“

Gedankengänge und Vorsätze wie diese kennt höchstwahrscheinlich jeder von uns und das ist auch gut so. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt darauf eingehen, was es damit auf sich hat. 

Spulen wir nochmal kurz zurück!

Vor nun fast 7 Jahren hatte ich leider und zum Glück einen folgenschweren Motorradunfall. Doch nicht dieses Ereignis alleine motivierte mich, mich mit den Themen Mentaltraining, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung auseinanderzusetzen, sondern insbesondere die darauffolgenden Jahre, welche von starken Schmerzen rund um die Uhr sowie großen Einschränkungen meiner Mobilität geprägt waren. Seit diesem Tag leide ich an chronischen Schmerzen. Das bedeutet in meinem Fall relativ starke Rückenschmerzen in Kombination mit sehr wenig Schlaf. Mit heutigem Datum sind es nun 2.462 Tage nonstop. 

Und plötzlich war alles anders.

Ab dem Zeitpunkt des Unfalls änderte sich nicht nur mein physischer Zustand, sondern auch meine psychische und mentale Verfassung erheblich. Die mit dem Unfall einhergegangenen Veränderungen weckten (vorerst noch unbewusst) mein Interesse, mich näher mit den Hintergründen des Schmerzempfindens sowie Methoden und Techniken zur Schmerzlinderung zu beschäftigen. 

Ich habe mich dann intuitiv und ohne es selbst wirklich zu merken auf die Suche nach Antworten gemacht und wurde in den breitgefächerten Methoden und Ansätzen von mentalem Training & Achtsamkeit fündig. Es war fast so, als wenn ich notgedrungen eine unscheinbare Türe öffne und dahinter verbirgt sich plötzlich eine unendlich große Welt! Eine Welt voller Erkenntnisse, Einsichten, teilweise auch vielen Eingeständnissen und Lektionen, aber vor allem mit vielen potentiellen Möglichkeiten!

Die Kehrtwende

Ich persönlich beschäftige mich seit jeher gefühlt jeden Tag mit diesen Themen und ich bin natürlich noch lange nicht am Ende angekommen. Ich werde auch nicht ankommen, denn Persönlichkeitsentwicklung ist eine Reise ohne konkretem Ende. Den Platz, an dem wir angekommen sind, den gibt es nämlich nicht! Für mich ist es viel mehr ein Weg, den ich gehe, weil ich die Reise an sich spannend finde, weil ich neugierig und abenteuerlustig bin und es für mich hier viel zu entdecken gibt und weil es mein Leben interessanter, sinnvoller und vor allem um einiges erfüllter macht. 

Der Weg der kleinen Schritte 

Eines sei noch ganz kurz erwähnt – Wer sich in diesem Artikel die 5 Tipps für den Weg zum Erfolg erhofft hat, wird leider enttäuscht werden, denn die gibt es meines Erachtens nicht. Es gibt keinen Universalschlüssel oder Ratschlag, der für absolut jeden gelten könnte. So wie sich die Erwartungen, Charaktereigenschaften und Handlungsmuster jedes einzelnen auf individuelle Art und Weise darstellen, so unterscheiden sich auch die Herangehensweisen und Erwartungen. Diese Individualität findet ihre Ursache auch in unseren subjektiven Motiven und einzigartigen Lebenserfahrungen. Aus diesem Grund ist es meiner Meinung nach schwierig bis nahezu unmöglich, allgemein gültige Erfolgsstrategien, Konzepte und Prinzipien zu bestimmen. 

„Kleine Schritte“ sind hier tatsächlich die Zauberwörter. Denn Wachstum, Fortschritt oder wie auch immer du es nennen willst, kann man nicht erzwingen – es passiert in seiner ganz eigenen Zeit. Deswegen erachte ich es von größtem Vorteil, möglichst entspannt und locker an die Sache heranzugehen und sich nicht zu viel vorzunehmen oder gar zu erwarten! 

Wissen versus Kompetenz 

Was ist da eigentlich der Unterschied? Wissen definiert das Aneignen und Verstehen von Informationen. Das Tolle dabei ist, dass wir ja bekanntlich im Informationszeitalter leben. Es war noch nie einfacher als heute, sich Wissen anzueignen! Zum Thema „Wissen“ gibt es allerdings einen wichtigen Keyfact, den ich dir an dieser Stelle noch eingehend verdeutlichen möchte: 

Stell dir mal vor, du liest alle Bücher auf dieser Welt, die sich dem Thema Klavierspielen widmen. Danach kennst du bestimmt die besten Herangehensweisen sowie Haltungstechniken deiner Finger für den optimalen Anschlag der Tasten. Du weißt dann auch genau, wo du deinen Blick während dem Spielen am besten hinrichtest, aus welchem Holz so ein Klavier geschnitzt ist und wahrscheinlich noch vieles mehr. Aber deswegen kannst du noch lange nicht spielen!

Das Sprichwort „Übung macht den Meister“ trifft es hier wohl am deutlichsten. Und an dieser Stelle grenzt sich der Begriff „Kompetenz“ ganz klar von Wissen ab. Generell gilt der Leitsatz, dass erst dann Kompetenzen manifest werden, wenn Wissen in konkrete Handlungen umgesetzt wird. Aus psychologischer Sicht betrachtet, beschreibt das Wort Kompetenz die Fähigkeit zum kreativen und selbstorganisiertem Handeln, auch in unüberschaubaren und komplexen Situationen. Erst, wenn du also dein vorhandenes Wissen in Handlungen umsetzt und dabei Erfahrungen sammelst, aus welchen du dich dann wiederum weiterentwickelst, spricht man von Kompetenz.

Wenn mir meine eigene persönliche Erfahrung und auch der Austausch mit vielen Gleichgesinnten einen gemeinsamen Nenner aufgezeigt hat, dann diesen, dass wir alle schon sehr viel Wissen besitzen aber oftmals vergessen, dieses Wissen in der Praxis – also in unserem Leben – anzuwenden. 

Als ich damals mit meiner bewussten, persönlichen Weiterentwicklung begonnen habe und das enorme Potential dieser Lehre bzw. Philosophie erkannte, hat mich die Motivation fast erschlagen! Innerhalb kürzester Zeit habe ich dann „gefühlt“ alle verfügbaren Information aufgesaugt. Ich hatte das Gefühl, alles verstanden zu haben und bin irrtümlicherweise davon ausgegangen, dass sich ab sofort alles in meinem Leben automatisch zum Positiven wenden wird.

Pustekuchen!

Der Dunning-Kruger-Effekt hatte mich mit seiner vollen Breitseite erwischt! Ich dachte, dass ich jetzt super-gescheit bin und mich das Wissen nun automatisch weiterbringt. Aber umso mehr ich mich im Laufe der Jahre mit Themen aus Psychologie, mentalem Training und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigte, umso mehr wurde mir bewusst, wieviel ich eigentlich noch nicht darüber weiß!

Deshalb habe ich es mir in meinem eigenen Handeln und mit meinem Unternehmen „Your Skills“ zum Ziel gemacht, nicht nur Wissen sondern viel mehr Kompetenzen zu vermitteln – also Menschen ins Tun zu bringen. Meine Philosophie ist es, den Weg in kleinen aber vielen Schritten zu gehen. Also quasi groß zu denken aber klein anzufangen. Die ersten kleinen Schritte gehen, Erfahrungen sammeln, diese dann reflektieren, eventuell die Richtung ein wenig korrigieren, um dann wieder die nächsten kleinen Schritte zu gehen. Ich mache auch nur noch Aktivitäten, die mich interessieren und mir Spaß und Freude bereiten. Fehler gehören in diesem Prinzip natürlich dazu und dienen mir als Wegweiser. Seit ich dieses Prinzip wirklich verstanden habe, kann ich mich zurücklehnen und die Reise endlich genießen! Das ist meine persönliche Wunderwaffe und diese erlaubt es mir, selbst die noch so negativen Ereignisse in meinem Leben aus einer gewissen emotionalen Distanz zu betrachten.

Diese Sichtweise bedeutet für mich mentale Stärke!

Auch wenn es zwischendurch immer wieder mal ruckelt, würde ich behaupten, dass mein Leben im „Flow“ ist. Außerdem passieren seither Dinge, die ich vorher nicht für möglich gehalten habe und die ich mir auch nicht so recht erklären kann – wie zum Beispiel, diesen Gastbeitrag für RealTalk aber vor allem für dich zu schreiben! Hättest du mir vor zehn Jahren erzählt, dass ich einmal so einen Text verfassen werde, hätte ich dich womöglich ausgelacht. Denn ohne meinen Unfall hättest du diesen Text hier bestimmt nicht gelesen. Es sind also nicht nur die Erfahrungen, welche uns in unserer Entwicklung voranbringen, sondern vor allem, wie wir diese bewerten und welche persönlichen Kompetenzen wir dadurch entwickeln können! 

Ich wünsche dir alles Gute und viele erlernte Kompetenzen auf deinem Weg! 

#highfive
euer Thomas 

PS: Wenn du dich in diesem Text wiedererkannt hast und du gerne mehr über mich oder meine Projekte, wie z.B. dem „Grazer Flow-Markt“, erfahren möchtest, dann darf ich dich ganz herzlich auf meine Onlinekanäle einladen!

www.yourskills.at 

www.facebook.com/ThomasToperczer

www.instagram.com/about_yourskills 

Klare Sprache und warum Piloten keinen Konjunktiv kennen!

Stellt Euch vor, Ihr sitzt im Flugzeug, hattet einen angenehmen Flug, alles ist in Ordnung. Ihr seht aus Eurem Fenster bereits das Land unter Euch und plötzlich hört Ihr den Piloten sagen: “Wir könnten jetzt eigentlich landen!”. Was denkt Ihr dann? 

Bekommt Ihr nicht auch dieses unbeschreibliche Gefühl von purer Unsicherheit? 

Nächster Gedanke: Jedes Mal, wenn wir unseren Computer einschalten, werden wir in diesen Zeiten immer häufiger gefragt: “Wollen Sie ein Update machen?”. Meistens rolle ich dann mit den Augen und denke mir: “Oh mein Gott, schon wieder ein Update!?”. Bei unserer eigenen Sprache tun wir das hingegen nicht!

Unsere eigene Sprache ist voller Müll und braucht dringend ein Update.

Wir fragen uns selten, ob das, was wir sagen, überhaupt unseren persönlichen, individuellen Gedanken entspricht. Ist das, was wir sagen, überhaupt interessant für den anderen oder ist das, was wir sagen, einfach nur eine Kopie der Kopie von anderen Leuten, die vor uns gesprochen haben? Ich beschäftige mich jeden Tag damit, ob das, was ich zu sagen habe, einen Wert darstellt, einen Wert für mich und damit auch für andere, und wenn’s richtig gut läuft, dann hat das, was ich sage, sogar einen Nutzen für andere. Der Nutzen besteht in Motivation, Orientierung und natürlich der berühmten Klarheit. Und was mache ich dann mit dieser Klarheit?

Die Klarheit gibt mir Sicherheit. Diese Sicherheit wiederum verkürzt meine Handlungen, das heißt ich brauche mich nicht länger zu hinterfragen! Ich brauche nicht erneut etwas abklären, ich kann mich schnell entscheiden: Will ich etwas tun oder lass ich’s lieber bleiben? Der Satz: “Wir könnten jetzt eigentlich landen” vermittelt mir nicht nur Unsicherheit, sondern ich frage mich: “Soll ich jetzt schnell aus dem Fenster springen?”, “Soll ich mir die Sauerstoffmaske vors Gesicht ziehen?” oder “Sollte ich vorher nochmal mit dem Piloten reden oder lieber noch die Flasche Champagner bestellen?”, weil mein Leben scheint ja gleich zu Ende zu sein. 

Klare Sprache wird in vielen Berufen an oberste Priorität gesetzt.

Überall da, wo es um schnelles Handeln geht, wo es darum geht, schnelle Entscheidungen zu treffen, brauchen wir eindeutige und klare Kommunikation. Das gleiche gilt für die Werbung: “Ihr sollt kaufen! Ihr sollt für ein Produkt schnell eine Kaufentscheidung treffen.” Jetzt stellt Euch vor, auf der Packung eures Lieblingsprodukts steht: “Naja, es wäre schon ganz schön, wenn Sie das hier kaufen würden, denn dann könnten Sie damit eventuell und möglicherweise auch gegebenenfalls etwas anfangen…, irgendwie…, quasi…, schau ma mal!” Anschließend schaut Ihr auf den Preis der Packung und seht 6,95€. So viel kostet Euch der Spaß der Unsicherheit! Viel zu teuer! Es wird definitiv nicht gekauft, weil ihr nicht den klaren Eindruck bekommt, dass dieses Produkt überhaupt irgendetwas kann.

Natürlich werdet ihr auf der Packung lesen “Ich bin ein gutes Produkt!” und nicht “Ich wünschte, ich wäre ein gutes Produkt!”. Ihr lest weiter “Hiermit geht der Fleck weg!”, nicht “Wenn Sie Glück haben, könnte das funktionieren!”. Ihr bekommt gleich den Eindruck: Wenn ich dieses Produkt kaufe, bin ich absolut sicher, es wird funktionieren! Klare Sprache gibt uns also nicht nur Sicherheit, sondern auch einen zu erwartenden Wert.

Wir haben den Eindruck, dass dieser Mensch mit Klarheit auf der Zunge auch etwas Wert ist. Dieser Mensch hat einen Nutzen für uns und wir werden uns dadurch leichter begeistern lassen. Natürlich sind alle in großer Erwartung, wenn ein Pilot sagt: “Wir landen in 10 Minuten.” Wir wissen was jetzt passiert und wir sind gedanklich vorne im Cockpit mit dabei. Die ganze Energie, die sich in diesem Moment im Flieger aufbaut, gilt demjenigen, der das jetzt für uns tut. Wir sind intensiv dabei, wenn die Aktion stattfindet. 

Meine Inspiration für Euch:

Je klarer jemand spricht, desto mehr kann er begeistern und auf sich aufmerksam machen. Das Teilen dieser erfahrenen Begeisterung sagt zusätzlich so viel mehr über uns als Persönlichkeit aus. Mir persönlich ist es zu wenig, wenn Menschen über einen anderen sagen “Er oder sie ist nett.” Da mache ich mir schon große Sorgen um diese Personen. Nett zu sein heißt nicht eine Qualität zu besitzen. Nett bedeutet auch nicht Charakter zu haben. Nett heißt nicht Charisma zu besitzen. All diese Eigenschaften sind viel mehr im Vordergrund, wenn wir unsere klare Sprache ausdrücken. Dazu braucht es Mut! Denn: Wer seine Sätze NICHT klar ausspricht, spricht natürlich auch so, wie der Rest der Masse.

Das ist für viele bequem und Gott sei Dank keine Herausforderung. Es gibt nur sehr wenige Menschen (außer Piloten und Anästhesisten ;-)), die sich trauen, anderen bestimmt gegenüberzutreten – und wer sich was traut, zeigt eben auch Selbstvertrauen. Selbstvertrauen heißt wiederum Mut zum Sichtbaren. Wer sichtbar ist, wird selbstverständlich auch schneller angegriffen. Man wird ungerechtfertigterweise abgestempelt: als dominant, arrogant, exzentrisch. (Übrigens auch alles Wörter, die eine lange Geschichte der Missinterpretation hinter sich haben!) Aber heimlich im letzten Hinterzimmer, da kommt die große Bewunderung zu Tage. Wenn man dann den Menschen mal fragt, was sie/er jetzt wirklich über denjenigen, der so klar gesprochen hat, denkt, kommt immer häufiger Bewunderung durch.

Ich bin der tiefen Überzeugung, dass diese Bewunderung uns allen zusteht.

Bewunderung ist etwas, was wir alle haben wollen. Wir alle wollen doch gesehen werden, wollen gehört werden, wollen gelobt werden. Wir wollen, dass jemand auf uns aufmerksam wird. Das geht weit über unsere Optik. Es hat nichts mit unserer Herkunft, unserem Geschlecht oder unserem Besitz zu tun. Aufmerksamkeit bedeutet, dass sich Menschen nicht nur für das Äußere interessieren, sondern eben auch dafür, was diese Persönlichkeit tut. Jeder von uns hat eine gute Idee, eine hervorragende Innovation oder eine interessante Meinung. All das kommt mehr und mehr in die Sichtbarkeit, nur Mut! Hier nochmal der Schnelldurchlauf fürs Televoting:

– Wer klar spricht, zeigt Mut!

– Mut macht sichtbar! 

– Sichtbarkeit erhöht die Aufmerksamkeit!

– Aufmerksamkeit fördert das Projekt, das Produkt, die Idee, die Begeisterung dafür!

– Traut Euch! Nehmt Euren ganzen Mut und verzichtet auf den Müll in unserer Sprache!

– Jedes “eigentlich”, jedes “quasi”, jedes “eventuell” macht uns klein! Es wird Zeit, dass wir in diesen fortgeschrittenen Zeiten, in denen wir darüber nachdenken, wie wir zum Mars fliegen, zumindest schon einmal für unsere eigene kleine Runde mehr Luft unter den Flügeln zu haben.

Probiert es gleich mal nächste Woche aus: Die 50 “EIGENTLICHS” auf 50% reduzieren – damit habt Ihr schon viel gewonnen! 

Ihr werdet merken: Menschen fragen weniger nach. Also: Kommt einfach schneller auf den Punkt! Szenario: Meetings sind noch VOR Zeitplan erfolgreich beendet! Da bleibt dann noch tatsächlich Zeit für einen Kaffee mit Keks! Ich stelle mir das Leben großartig vor, wenn wir wieder zu unserer Sprache zurückfinden, die alles hat, damit wir uns optimal miteinander verständigen, damit wir einander begeistern und miteinander besser arbeiten, um Projekte zu fördern. 

Solltet Ihr jemals im Flieger sitzen und der Pilot spricht im Konjunktiv, dann rennt sofort ins Cockpit, nehmt ihm das Mikro ab und sagt: “Wir landen jetzt und ich freue mich beim Aussteigen auf ein Leben ohne Konjunktive, weniger Müllrhetorik und endloses Blabla. Wir kommen ab sofort auf den Punkt!”

– Anschnallen und neue Freiheit genießen! Ach ja: Und jede Menge Spaß dabei haben! 

– PS: Wenn Ihr jemanden lobt, verzichtet auf den Satz: “Das hast du aber nicht schlecht gemacht!” Sagt ihr/ihm: “Du bist die/der BESTE!”

#highfive
eure Freya Schumann

www.freyaschumann.com

International tätige Bühnendarstellerin & Coach mit 26 Jahren Bühnenerfahrung und Erfolg. Intensive Zusammenarbeit mit namhaften Größen der internationalen Schauspiel- und Musikszene. Seit 2005 Leiterin der 1. Wiener Praxis für Sprech- und Sprachfertigkeit und vieles mehr – das alles ist Powerfrau Freya Schumann, die Gastautorin dieses Blogbeitrags!

Außerdem auch hier ihre RealTalk-Podcast-Folgen zum Nachhören:

Apple: https://apple.co/36ISDHr | Spotify: https://spoti.fi/3nmR086 | Google: https://bit.ly/2GV6eRa

Kühlen Kopf bewahren

Liebe RealTalker – dieser Blogbeitrag ist etwas ganz Besonderes. Er wurde von einem unserer Sprecher verfasst und zwar von niemand Geringerem als Christian Goller.

Dieser Mann hat es in den Profifußball geschafft, ist nun seit vielen Jahren selbstständiger Unternehmer, ist Fitness- und Personal-Trainer und trainiert Menschen in jeder Altersklasse mit jedem Bekanntheitsgrad. Lieber Christian – danke für diesen Beitrag – das Wort gehört dir:

Der heutige Beitrag behandelt das Thema Stress und zeigt Methoden, wie man damit umgehen kann. Dazu gliedert sich der Beitrag wie folgt:

  • Was ist Stress eigentlich?
  • Wie geht man am besten mit Stress um?
  • Der Umgang mit Ratschlägen in Stresssituationen.

Was ist Stress eigentlich?

Generell ist Stress ein natürliches Schutzsystem des Körpers, um uns vor Bedrohungen zu bewahren. Dabei können wir auf drei verschiedene Arten auf eine Bedrohung reagieren: Kampf, Flucht oder Erstarrung. Unterstützt wird der Körper dabei durch die Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol. Dabei löst im ersten Schritt das Noradrenalin die Ausschüttung von Adrenalin aus, was den nötigen psychologischen Zustand für Kampf, Flucht oder Erstarrung auslöst.

Wurde eine bedrohliche Situation nicht geklärt, sorgt das erhöhte Kortisol für Energienachschub. Doch auch im Alltag ist das Kortisol ständig aktiv und steigt bereits in der Früh nach dem Aufstehen an. Stress ist also im Grunde etwas Positives, was dazu da ist, uns vor bedrohlichen Situationen zu schützen.

Doch Achtung bei Dauerstress! Dieser belastet und schadet den Körper nachhaltig! Die erhöhte Konzentration von Kortisol sorgt sogar für Abbauprozesse im Gehirn.

Dabei kommt es nicht nur zu körperlichen Schwierigkeiten wie Magen-Darm-Problemen, steigende Entzündungswerte, Osteoporose, Diabetes, Vergesslichkeit oder sogar Demenz, sondern auch zu sozialen Problemen. Denn das Gehirn speichert alte Erfahrungen und Stresssituationen ab und löst bei Situationen, die an die Bedrohung erinnern, Stress aus. Ist man nun von Dauerstress betroffen, dann kann man unterschiedliche Situationen oftmals nicht mehr richtig einschätzen und reagiert über, da der Körper mit Stresshormonen überflutet wird. Das ist weder für dich noch für andere angenehm.

Doch keine Panik, man ist dem Stress nicht einfach ausgeliefert, es gibt verschiedene Möglichkeiten mit Stress umzugehen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Wie geht man am besten mit Stress um?

Ideal wäre es, sich erst gar nicht in eine Stresssituation zu begeben bzw. sich nicht so stressen zu lassen, bis die Emotionen hochgehen. Doch das ist oftmals leichter gesagt als getan, nicht wahr!? Doch ein paar Tricks gibt es, Stress, vor allem selbst verursachter Art, von vornherein zu vermeiden:

  • Sprich dir selbst positiv zu. Sprich mit dir, wie mit deinem besten Freund! „Du bist toll.“, „Das wird alles klappen.“, „Du kannst das.“ usw.
  • Definiere Tagesziele, Jahresziele und trage Visionen in deinem Herzen. Dann wird dein ganzes Handeln für dich selbst gleich sinnvoller erscheinen!
  • Versuche bewusst die positiven Dinge im Leben zu betrachten. „Scheiße, jetzt regnet es schon wieder!“ einfach durch „Toll, jetzt haben wir wieder eine bessere Luft!“ austauschen.
  • Sei dir darüber bewusst, dass deine Sichtweise nicht die einzig richtige ist. Es gibt viele verschiedene! Versuche mittels Kommunikation so viele Sichtweisen wie möglich herauszufinden.
  • Richte im Alltag die Aufmerksamkeit darauf, was dir guttut. Eine Kollegin, die du eigentlich gar nicht magst, möchte nach der Arbeit mit dir essen gehen? Lehne höflich ab und mache in deiner Freizeit etwas, was dir Spaß macht – zwinge dich nicht zu einem Treffen, nur weil du denkst, dass sich das so gehört.
  • Verschönere dir den Tag mit konstruktiven, positiven Gedanken über dich selbst und deiner Umwelt.

Was tun, wenn man sich trotz aller Vermeidungsstrategien doch in eine Stresssituation begibt?

Der erste Schritt ist die Situation so anzunehmen wie sie tatsächlich ist. Hierbei sind Sätze wie: „Jetzt ist alles aus.“, „Jetzt bin ich im Arsch.“, „Alles war umsonst.” oder „Das wars.“ nicht sonderlich hilfreich. Denn sie verstärken den Alarm in deinem Körper und zeigen die Situation als akut bedrohlich, obwohl sie das vielleicht in Wahrheit gar nicht ist!

#1 Nimm die Situation an, so wie sie ist. Du musst sie nicht so hinnehmen, aber es gibt selten Situationen, bei denen es tatsächlich um Leben oder Tod geht. Das Leben geht meistens trotzdem weiter. Also versuche dich nicht über Situationen aufzuregen, die nun unveränderbar sind und versuche aus allem etwas Positives zu ziehen.

#2 Lache lauthals darauf los. Klingt im ersten Moment komisch, aber es hilft tatsächlich! Das Lachen wirkt stresslösend und man fühlt sich gleich etwas besser. Auch wenn man vielleicht wie ein Irrer wirkt. Doch man sagt nicht umsonst, dass manche Situationen so krass sind, dass man nur noch darüber lachen kann. Setz das einfach mal in die Tat um und du wirst sehen, es wirkt Wunder!

#3 Balance is the key. Gleiche stressige Situationen stets mit Entspannung aus, um so deinen Kortisolspiegel wieder zu senken. Du hattest einen stressigen Arbeitstag? Dann zieh dir keinen brutalen Actionfilm rein, bei dem du durchgehend angespannt bist, sondern absolviere doch ein Workout! Das baut Stress ab und ist gesund! Solltest du keine Lust haben, noch wo hinzugehen, mache einfach ein Online-Workout von zuhause aus. Hier der Link zu meinen Online-Workouts auf YouTube: Online Workouts. Versuch es mal, es macht riesigen Spaß und hilft beim Stressabbau!

#4 Inhale and exhale. Gerade in Situationen, die zu eskalieren scheinen, ist es sehr hilfreich, einfach einmal die Augen zu schließen und ein paar Mal tief ein- und auszuatmen. Dabei sollte man sich im Kopf immer wieder sagen, dass man positive Energie einatmet und negative ausatmet. Du wirst sehen, man fühlt sich gleich leichter!

Was viele Menschen in einer stressigen Situation machen, ist Freunde um Rat zu fragen, beziehungsweise die Probleme den Freunden zu schildern. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, doch meistens erhält man dann eine Flut an Informationen und Ratschlägen, wodurch man am Ende dann nicht mehr weiß, welchen man am besten befolgen soll. Wie man mit solch einer Situation am besten umgeht, erfährst du im nächsten Punkt.

Der Umgang mit Ratschlägen in Stresssituationen.

Kurz: Sei nicht die Summe der Meinungen anderer! Ratschläge sind toll und können sehr hilfreich sein, doch sie sollten dich nicht gänzlich definieren!

Folgende Strategie könnte hierbei hilfreich sein:

Sauge die Informationen und Ratschläge auf und schreibe sie auf kleine Notizblätter. Jeden Vorschlag auf ein Blatt. Hole dir so viele Meinungen wie möglich ein, nicht nur jene, die du gerne hören möchtest.

Lege diese Blätter auf die Seite und schreibe dann deine Wünsche und Lösungsmöglichkeiten auf ein A4-Blatt. Auch deine Ängste und Bedenken, aber auch deine positiven Erwartungen können hier notiert werden.

Danach holst du die Notizblätter mit den Vorschlägen hervor und überprüfst sie daraufhin, wie kompatibel sie mit deinen Wünschen und Vorstellungen sind. Hast du bei manchen Blättern gar kein gutes Gefühl und passt das eigentlich gar nicht zu deinem Blatt, dann wirf sie weg. Die Blätter, die zwar nicht hundert Prozent passen aber auch nicht ausgeschlossen sind, behälst du und überdenkst sie nochmals, gemeinsam mit deinem Blatt.

Dann legst du die Blätter wieder für einen Tag weg und wiederholst das Ganze danach wieder. Das machst du so lange, bis du dich für eine Lösung entschieden hast [1].

Vergiss dabei nie, dass dein A4-Blatt die Basis ist und die kleinen Blätter nur als Inspiration dienen. Denn du weißt am besten, was dir guttut, du musst nur tief in dich hineinhören! Vertraue dir selbst, du wirst dich nicht enttäuschen. 😉

Gerne hilft dir das Team von High Level Fitness auch persönlich mit stressreduzierenden Workouts! Melde dich einfach bei uns, wir vereinbaren einen Termin und arbeiten gemeinsam gezielt an deinem Stressabbau und deiner Gesundheit. Klicke einfach hier und ruf uns ganz unverbindlich an. Das Team von High Level Fitness freut sich auf dich.

#highfive
euer Christian Goller

[1] QUELLE: Michaela Kundermann, 2018, Emotionale Stresskompetenz. Die Kunst der Selbstberuhigung.

Übrigens – unter den folgenden Links kannst du unsere Podcast-Folge mit Christian Goller anhören:

Apple: https://apple.co/36ISDHr | Spotify: https://spoti.fi/3nmR086 | Google: https://bit.ly/2GV6eRa


Denkstil: die ENTERTAINER

Den gelben Denkstil bezeichnen wir als Entertainer. Gelb sein, ist ein bisschen wie „eine Show moderieren“. Botschaften, die aufregend, neu, anders und originell sind, aktivieren diesen Denkstil besonders.

Gelbe Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Hilft es mir Neues zu entdecken und ist es abwechslungsreich?“. Kreativität und Humor gehören zu den Kernmotiven des Entertainer-Denkstils. Was der Gelbe gar nicht mag, ist, persönlich benachteiligt zu werden.

Körpersprachlich sind Personen dieses Denkstils taktil, entspannt, nehmen freundlichen Blickkontakt auf und gestikulieren ausdrucksvoll. Sie kommen einem oft auch körperlich im Gespräch nahe. Ihre Stimme ist stark und wirkt engagiert.

Ihre Charakterzüge zeichnen sich durch Aufgeschlossenheit, Gesprächigkeit und Optimismus aus. Sie sind spontan, offen und sensibel. Sie können aber auch sehr impulsiv und ungeduldig sein.

Beim Umgang mit den Gelben ist eine freundliche Umgebung wichtig. Lächeln und Komplimente machen ist ein guter Ratgeber, denn Humor begleitet sie ständig. Achte darauf, dass du nicht eine zu strenge Agenda im Gespräch planst. Lass dein Gegenüber spüren, dass du dich für seine oder ihre Person interessierst.

#highfive
euer Jürgen Wieser

Denkstil: die UNTERSTÜTZER

Den grünen Denkstil bezeichnen wir als Unterstützer. Grün sein, ist ein bisschen wie „Autofahren mit zwei Gurten“. Botschaften, die Anziehung, Menschlichkeit und Harmonie versprechen, aktivieren diesen Denkstil besonders.

Grüne Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Bringt es mir soziale und harmonische Verbundenheit? Vertrauen und Freundschaft gehören zu den Kernmotiven des Unterstützer-Denkstils. Was der Grüne gar nicht mag, ist, ausgeschlossen zu werden, am Abend mit anderen nicht auf ein Bier mitgehen zu dürfen, ist schlimm für sie.

Ihre Körpersprache wirkt entspannt, sie kommen nahe heran, lehnen sich gerne zurück und zeigen freundlichen Blickkontakt. Sie bevorzugen eher kleinräumige Gesten. Ihre Stimme ist eher leise. Ihre Charakterzüge zeichnen sich durch Loyalität, Geduld und Liebenswürdigkeit aus. Sie sind freundlich, verlässlich und eher vorsichtig. Sie können aber träge sein, Veränderungen sind nicht ihr Ding.

Beim Umgang mit den Grünen solltest du darauf achten, dein Anliegen mit nicht zu viel Druck einzubringen. Gestehe deinem Gegenüber Phasen der Ruhe und Plauderzeiten ein. Der Grüne schätzt eine angenehme Gesprächsatmosphäre.

Aber achte darauf, dass er nicht das Ruder für Unwesentliches in die Hand nimmt, denn er übersieht oft auch die Zeit. Du solltest daher die Kontrolle über das Gespräch haben.

#highfive
euer Jürgen Wieser

Denkstil: die ANALYTIKER

Den blauen Denkstil bezeichnen wir als Analytiker. Blau sein, ist ein bisschen wie „Militärdienst“ leisten. Botschaften, die Einfachheit, Sicherheit, Verlässlichkeit versprechen, aktivieren diesen Denkstil besonders.

Blaue Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Macht es mein Leben sicherer, verlässlicher und vorhersehbarer? Kontrolle und Präzision gehören zu den Kernmotiven des Analytiker-Denkstils. Der Blaue hasst es, eigene Fehler zu machen.

Ihre Körpersprache kennzeichnet meist eine verschlossene Mimik und beim Sprechen zeigen sie wenige Gesten. Die Blauen halten andere beim Erstkontakt meist auf Distanz. Ihre Stimme ist oft verhalten und gedämpft. Ihre besonderen Eigenschaften zeichnen sich durch Logik, Struktur, aber auch Perfektionismus aus. Sie wirken auf andere häufig auch überprüfend und vorsichtig.

Beim Umgang mit dem blauen Denkstil solltest du auf die Zeit achten. Allerdings nicht im Sinne von Effizienz, sondern, dass du deinem Gegenüber Zeit gibst dich kennenzulernen. Sie brauchen eine Weile, bis sie Vertrauen haben. Sie sind langsame Entscheider, Marketingshow brauchen sie keine.

Beeindrucke den Analytiker mit Fakten und Checklisten, er liebt auch Produktdetails und Fragen in die Tiefe. Pünktlichkeit ist diesem Denkstil besonders wichtig. Höre aufmerksam zu, wenn der Blaue etwas zu sagen hat. Und sei in jedem Fall gut vorbereitet!

#highfive
euer Jürgen Wieser

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