Denkstil: die ENTERTAINER

Den gelben Denkstil bezeichnen wir als Entertainer. Gelb sein, ist ein bisschen wie „eine Show moderieren“. Botschaften, die aufregend, neu, anders und originell sind, aktivieren diesen Denkstil besonders.

Gelbe Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Hilft es mir Neues zu entdecken und ist es abwechslungsreich?“. Kreativität und Humor gehören zu den Kernmotiven des Entertainer-Denkstils. Was der Gelbe gar nicht mag, ist, persönlich benachteiligt zu werden.

Körpersprachlich sind Personen dieses Denkstils taktil, entspannt, nehmen freundlichen Blickkontakt auf und gestikulieren ausdrucksvoll. Sie kommen einem oft auch körperlich im Gespräch nahe. Ihre Stimme ist stark und wirkt engagiert.

Ihre Charakterzüge zeichnen sich durch Aufgeschlossenheit, Gesprächigkeit und Optimismus aus. Sie sind spontan, offen und sensibel. Sie können aber auch sehr impulsiv und ungeduldig sein.

Beim Umgang mit den Gelben ist eine freundliche Umgebung wichtig. Lächeln und Komplimente machen ist ein guter Ratgeber, denn Humor begleitet sie ständig. Achte darauf, dass du nicht eine zu strenge Agenda im Gespräch planst. Lass dein Gegenüber spüren, dass du dich für seine oder ihre Person interessierst.

#highfive
euer Jürgen Wieser

Denkstil: die UNTERSTÜTZER

Den grünen Denkstil bezeichnen wir als Unterstützer. Grün sein, ist ein bisschen wie „Autofahren mit zwei Gurten“. Botschaften, die Anziehung, Menschlichkeit und Harmonie versprechen, aktivieren diesen Denkstil besonders.

Grüne Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Bringt es mir soziale und harmonische Verbundenheit? Vertrauen und Freundschaft gehören zu den Kernmotiven des Unterstützer-Denkstils. Was der Grüne gar nicht mag, ist, ausgeschlossen zu werden, am Abend mit anderen nicht auf ein Bier mitgehen zu dürfen, ist schlimm für sie.

Ihre Körpersprache wirkt entspannt, sie kommen nahe heran, lehnen sich gerne zurück und zeigen freundlichen Blickkontakt. Sie bevorzugen eher kleinräumige Gesten. Ihre Stimme ist eher leise. Ihre Charakterzüge zeichnen sich durch Loyalität, Geduld und Liebenswürdigkeit aus. Sie sind freundlich, verlässlich und eher vorsichtig. Sie können aber träge sein, Veränderungen sind nicht ihr Ding.

Beim Umgang mit den Grünen solltest du darauf achten, dein Anliegen mit nicht zu viel Druck einzubringen. Gestehe deinem Gegenüber Phasen der Ruhe und Plauderzeiten ein. Der Grüne schätzt eine angenehme Gesprächsatmosphäre.

Aber achte darauf, dass er nicht das Ruder für Unwesentliches in die Hand nimmt, denn er übersieht oft auch die Zeit. Du solltest daher die Kontrolle über das Gespräch haben.

#highfive
euer Jürgen Wieser

Denkstil: die ANALYTIKER

Den blauen Denkstil bezeichnen wir als Analytiker. Blau sein, ist ein bisschen wie „Militärdienst“ leisten. Botschaften, die Einfachheit, Sicherheit, Verlässlichkeit versprechen, aktivieren diesen Denkstil besonders.

Blaue Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Macht es mein Leben sicherer, verlässlicher und vorhersehbarer? Kontrolle und Präzision gehören zu den Kernmotiven des Analytiker-Denkstils. Der Blaue hasst es, eigene Fehler zu machen.

Ihre Körpersprache kennzeichnet meist eine verschlossene Mimik und beim Sprechen zeigen sie wenige Gesten. Die Blauen halten andere beim Erstkontakt meist auf Distanz. Ihre Stimme ist oft verhalten und gedämpft. Ihre besonderen Eigenschaften zeichnen sich durch Logik, Struktur, aber auch Perfektionismus aus. Sie wirken auf andere häufig auch überprüfend und vorsichtig.

Beim Umgang mit dem blauen Denkstil solltest du auf die Zeit achten. Allerdings nicht im Sinne von Effizienz, sondern, dass du deinem Gegenüber Zeit gibst dich kennenzulernen. Sie brauchen eine Weile, bis sie Vertrauen haben. Sie sind langsame Entscheider, Marketingshow brauchen sie keine.

Beeindrucke den Analytiker mit Fakten und Checklisten, er liebt auch Produktdetails und Fragen in die Tiefe. Pünktlichkeit ist diesem Denkstil besonders wichtig. Höre aufmerksam zu, wenn der Blaue etwas zu sagen hat. Und sei in jedem Fall gut vorbereitet!

#highfive
euer Jürgen Wieser

Denkstil: die MANAGER

Den roten Denkstil bezeichnen wir als Manager. Rot sein ist ein bisschen wie „König der Löwen“ spielen. Botschaften, die Größe, Dominanz und Siege versprechen, aktivieren diesen Denkstil besonders. Rote Kunden in einem Verkaufsgespräch fragen sich permanent: „Macht es mich stärker, besser und erfolgreicher als andere?“. Macht und Status gehören zu den Kernmotiven des Manager-Denkstils. Was der Rote gar nicht mag ist Abhängigkeit, egal ob von anderen Menschen oder der Situation.

Achte bei der Körpersprache auf den kräftigen Händedruck des Managers. In der Regel halten sie Distanz zu anderen und benutzen mit direktem Blickkontakt oft kontrollierende Gesten. Ihre Stimme ist meist kräftig und sie sagen Dinge mit Rufzeichen. Ihre Charakterzüge zeichnen sich durch Antriebsstärke, Ehrgeiz und schnelles Entscheiden aus. Sie können aber auch sehr ungeduldig sein.

Beim Umgang mit den Roten solltest du darauf achten, dein Anliegen klar und zügig auf den Punkt zu bringen. Ein ausführliches Präsentieren mit vielen Details betrachtet der Rote schnell als „Herumeiern“. Small Talk und Höflichkeitsfloskeln kannst du weglassen.

Nimm es nicht persönlich, wenn Personen dieses Denkstils unterkühlt wirken und manchmal auch etwas laut werden können, das hat nichts mit dir zu tun, sondern mit deren Wesenszügen. Wenn du dich von einem Roten einschüchtern lässt, verlierst du etwas sehr Wichtiges, nämlich seinen Respekt.

#highfive
euer Jürgen Wieser

Werde Einflussfaktor deines Lebens

Eines vorweg: Dein Familienklima, dein Umfeld und kritische Lebensereignisse sind die am stärksten ausgeprägten Einflussfaktoren deines Lebens. Lass uns der Frage auf den Grund gehen, ob du dein Potenzial erkennen und nutzen kannst oder nicht.

Wie oft höchste Begabung im Verborgenen liegt.

Titus Plautus

Dein Talent (und ja, in jedem von uns schlummert etwas!) kann sich entfalten, wenn du mit den oben genannten Einflussfaktoren im Einklang bist. „Ist eh logisch“, wirst du dir jetzt möglicherweise denken. Vielleicht geht dir aber auch „Wenn ich nunmal was Schlimmes erlebt habe, kann ich auch nichts machen“ durch den Kopf.

Doch gerade darum geht es: Du bist Former deines Lebens, Kreateur deiner Erlebnisse, Lenker deiner Lebenswege, Autor deines Lebensbuches, Entscheidungskraft all deiner Beschlüsse, Schöpfer deiner Gedanken.

Natürlich hast du nicht auf alles, was von außen kommt, Einfluss. Aber einzig und allein du entscheidest, wie du auf äußere Einflüsse reagierst. Und es ist auch völlig legitim, nicht immer nach vorne schauen zu können. Wichtig ist nur, dass du dich von einem Durchhänger nicht unterkriegen lässt! Nicht, um es „allen zu beweisen“, sondern für dich selbst!

Gerade du bist der Einflussfaktor, wenn es um das Klima in deiner Familie, um das Umfeld, in dem du dich befindest, und auch um das, was du in deinem Leben erlebst, geht. Du entscheidest, ob du wertschätzend oder abfällig mit Familienmitgliedern umgehst. Du hast es in der Hand, mit wem du dich umgibst. Du entscheidest, worauf du dich einlässt. Wie gesagt: Nicht alles hängt von dir ab, aber du trägst deinen Teil dazu bei!

Und dieser Teil ist ein großer, denn im Film deines Lebens spielst du die Hauptrolle!

Dir sollte bewusst sein, dass du die Verantwortung deines Lebens übernehmen kannst. Wenn du verstanden hast, dass äußere Umstände zwar auf dich wirken, du diese aber beeinflussen kannst, dann weißt du bereits, wie sehr du dir selbst helfen kannst. Erst dann kannst du dein Potenzial erkennen und auch nutzen.

Werde dir deiner Rolle als “Einflussfaktor deines Lebens” bewusst und vieles wird sich ändern. Du wirst Situationen anders wahrnehmen, Prioritäten anders setzen und Entscheidungen anders treffen. Du wirst entdecken, was dir Spaß macht und worin du gut bist. Das lässt es nicht verhindern, dass du immer besser wirst.

Du wirst nicht stillstehen, sondern dich vollkommen entfalten. 

#highfive
dein RealTalk-Team

Und plötzlich ist alles anders

Eine Nachricht an mich selbst und vielleicht auch an dich: Dein Leben wird nicht immer so verlaufen, wie du es dir vorstellst oder wünscht. Im Grunde weißt du dies auch, doch wahrhaben oder es zu akzeptieren fällt einem dann doch nicht so leicht wie gedacht. Wir planen unsere Zukunft, stellen sie uns bildlich vor und freuen uns darauf. Und was, wenn es dann doch nicht so kommt wie erhofft? Wie kann ich mit Veränderungen umgehen?

Ich bin mir sicher, dass auch du andere Pläne für 2020 hattest, nicht wahr? Dieses Jahr hat uns bisher ganz schön auf die Probe gestellt. Veränderungen können positiv wie auch negativ, unerwartet, aber auch geplant sein, wenn du ihr mit negativen Gefühlen gegenüber stehst, dich von Wut und Trauer in den Bann ziehen lässt und dich ständig fragst: „Warum ich?“, dann wird es dir schwer fallen, mit Veränderungen umzugehen. 

Es ist okay, wenn du wütend, traurig oder auch genervt bist, denn es kann sehr schwer sein,  gewisse Veränderungen anzunehmen. In den letzten beiden Jahren hat es bei mir viele Veränderungen gegeben, von denen ich nicht wollte, dass sie überhaupt passieren. 

Eine Veränderung, die ich auch heute noch schwer akzeptieren kann: Mein geplatztes Auslandsjahr aufgrund von Corona.  

Am Anfang konnte ich die Situation akzeptieren. Doch dann kam die Wut und die Frage „Warum jetzt?“. Wie soll ich mit dieser Veränderung meines Plans umgehen, wenn es für mich doch (noch) keinen anderen Plan gibt? Ich persönlich glaube zwar daran, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert, doch manchmal frage ich mich: „Ernsthaft?”.

Wie soll ich denn reagieren? Mittlerweile habe ich gelernt mit einer Veränderung umzugehen und ich weiß, dass es auf mich und meine Reaktion ankommt. Lasse ich mich von den negativen Gefühlen leiten, oder versuche ich das Positive darin zu sehen? Ja, es gibt tatsächlich in jeder Veränderung etwas Positives, egal wie negativ sie auch erscheint. Du musst nur den Willen haben, diese sehen zu wollen! Und außerdem hat 2020 doch auch schon bewiesen, dass Veränderungen positiv sein können. 

Veränderung ist am Anfang hart, in der Mitte chaotisch und am Ende wunderbar.

Robin Sharma

Zudem können wir gewisse Dinge im Endeffekt nicht beeinflussen und müssen diese annehmen. So schwer es auch ist: Manchmal müssen wir einfach loslassen, akzeptieren und mit der Veränderung umgehen.

Lass dich nicht zu sehr von deinen Gedanken leiten und versuche mit positiven Affirmationen die Kontrolle zu übernehmen. Es ist ein Lernprozess, zugegebenermaßen auch kein leichter, doch wieso in negativen Gefühlen versinken und sich ständig schlecht fühlen, wenn du auch versuchen kannst, das Beste daraus zu machen?

Hier meine Tipps wie du mit Veränderungen besser umgehen kannst:  

  • Frage dich „Wie fühle ich mich?“ und lass deinen Gefühlen freien Lauf
  • Egal ob positive oder negative Gefühle – spüre und beschreibe sie
  • Schreib die positiven Dinge auf, die mit dieser Veränderung einhergehen
  • Schreib deine Gefühle auf oder sprich mit einer anderen Person darüber
  • Wenn du wütend oder traurig bist, geh an einen Platz, an dem dich niemand hört und schreie einfach mal drauf los – das befreit sowohl deine Seele als auch deinen Kopf
  • Formuliere eine positive Affirmation, die du dir selbst in schlechten Momenten sagst 
  • Bewegung – schüttle all die negativen Gefühle ab
  • Führe dir immer wieder vor Augen, dass du gewisse Situationen nicht beeinflussen kannst

Wie gehst du mit Veränderungen um? Lass uns an deinen Erfahrungen teilhaben – wir freuen uns! 

#highfive
euer RealTalk-Team

(Sinn)Krisenzeiten

Die ganze Welt steht uns offen. Eine Welt voller Möglichkeiten. Ob ein Studium, eine Weltreise, Haus und Kinder, die eigene Karriereleiter oder doch alles auf einmal. Noch nie zuvor war es so einfach für die Menschheit, alles haben zu können und gleichzeitig war es noch nie so schwierig, das persönliche Glück zu finden. Dieser Haufen an Möglichkeiten bringt nämlich nicht nur Glückseligkeit mit sich, sondern auch die ein oder andere Sinnkrise, welche es zu überwinden gilt. Eine unendliche Liste an Fragen tut sich in unserem Inneren auf, welche unseren Alltag negativ beeinflusst. 

Muss ich auf einer Uni studiert haben, um erfolgreich zu sein? Ich bin noch nie mit dem Rucksack durch Asien gereist. Bin ich deshalb weniger cool als jede dritte Person auf Instagram? Vermutlich sollte ich am besten in den nächsten Flieger Richtung Osten steigen.

Bald bin ich 30, bin alleinstehend und arbeite viel. Sollte ich mich nicht lieber auf eine Hochzeit und meine zukünftigen Kinder konzentrieren? Wo will ich überhaupt hin? Was kann ich eigentlich richtig gut und am allerwichtigsten: Will ich das alles überhaupt? 

Wie schaffe ich es, diese Sinnkrise zu überwinden? 

Die meisten Antworten können wir dir nicht geben, denn es ist deine Aufgabe, diese für dich zu definieren. Hier jedoch ein kraftvoller Tipp: Versuche es mit einer Umformulierung der Fragestellung und deiner Gedankengänge.Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere an uns zu genießen.

Hinke ich in meinem Job wirklich jemandem hinterher, weil diese Person im Gegensatz zu mir studiert hat, oder habe ich mich nur für die falsche Branche entschieden? Braucht es eine Fernreise, um glücklich zu sein, oder reicht mir der Tag, welchen ich mit meinen Kindern und meinem Partner in unserem Eigenheim verbringen darf? Will ich mich überhaupt binden und mich fortpflanzen oder möchte ich unabhängig bleiben und ein eigenes Unternehmen gründen? 

Nimm dir Zeit für dich selbst und lass dich nicht von der Flut an Möglichkeiten ertränken. Überlege dir, was DU brauchst, um glücklich zu sein. Gehe in dich und stell dir bewusst die Fragen, welche dich jeden Tag beschäftigen. Eine Sinnkrise zu überwinden ist mit Sicherheit kein Kinderspiel und ein ständiges Auf-und-Ab der Gefühle, aber so ist das mit Krisenzeiten – sie regen an, dir tiefgründige Gedanken zu machen, um deinen weiteren Lebensweg zu hinterfragen, zu verändern und schlussendlich: zu verbessern.

Denn nichts ist kraftvoller als das Gefühl, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, für das du dich bewusst entschieden hast.

#highfive
euer RealTalk-Team

Hoffnungsschimmer

Gut gemeinte Ratschläge können in schwierigen Zeiten jedermann zur Weißglut bringen. Doch sie können auch ein Hoffnungsschimmer, das Licht am Ende des Tunnels, sein. Wir hoffen, dir mit diesem Beitrag einen Hoffnungsschimmer zu schenken!

Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.

Friedrich Nietzsche

In Zeiten von Social-Media-Plattformen, die uns das perfekte Leben suggerieren, sehen wir harte Zeiten als “schlecht” an. Wir wollen uns immer gut fühlen. Zu Recht. Doch so sind die Spielregeln des Lebens nicht. Es gibt schöne Zeiten und es gibt schwierige Zeiten. So wie es Tag und Nacht gibt. Doch die schwierigen Zeiten können wir nur schwer akzeptieren. Wir wollen, dass sie ganz schnell vorbei sind. Doch was ist, wenn wir diese schwierigen Zeiten akzeptieren?  

Es darf uns mal schlecht gehen. Es darf mal nicht rund laufen. Es darf mal die Motivation fehlen. Es darf mal alles schei*e sein. Es darf mal genauso sein, wie es eben gerade ist.

Denn im Nachhinein, das wissen wir aus eigener Erfahrung, war jeder schwierige Zeitabschnitt notwendig für unsere Entwicklung, damit wir genau die Person werden konnten, die wir heute sind!

Wenn du gerade in schwierigen Zeiten bist, sei dir Gewiss, dass ein Hoffnungsschimmer am Ende des Tunnels wartet – kannst du ihn sehen?

#highfive
euer RealTalk-Team

Persönlicher Werkzeugkoffer

Eigenschaften gibt es viele. Gute, wie auch schlechte. Doch welche sind wirklich wichtig, um glücklich und erfolgreich zu sein? Welche Eigenschaften helfen im Umgang mit anderen Menschen? Wir möchten diesen Tools einen eigenen Raum geben – einen geistigen Werkzeugkoffer. Diesen solltest du immer bei dir tragen, um das passende Werkzeug zur rechten Zeit bei dir zu wissen. Dabei gilt, wie bei einem Heimwerker, zu akzeptieren: Nicht jedes Problem lässt sich mit einem Hammer lösen. Überlege dir, in welcher Situation du dich gerade befindest, denn wir neigen dazu, unsere wichtigsten Fähigkeiten zu vernachlässigen. Damit geht’s auch schon los: Holen wir die ersten Eigenschaften aus dem Werkzeugkoffer.

Beharrlichkeit

Kaum etwas ist so wichtig, wie die Fähigkeit, hartnäckig und ausdauernd zu sein. Sie trennt sprichwörtlich die Spreu vom Weizen. Ganz egal, was du erreichen willst, wie intelligent oder motiviert du bist – ohne Durchhaltevermögen und die gewisse Ich-bleib-dran-Mentalität wirst du wohl oder übel scheitern, bevor du die Ziellinie erreicht hast. Ziele fordern uns heraus – sie prüfen uns sozusagen, ob wir das, was wir uns vornehmen, auch wirklich erreichen wollen.

Auf diesem Weg wird es Hindernisse geben, die uns zurückwerfen und wir werden Fehler machen, die Zweifel in uns hervorrufen. Doch genau darin liegt der wahre Gewinn. Du gewinnst durch die schweren Zeiten an Sicherheit und du überzeugst dich davon, dass du auch die nächste Herausforderung meistern kannst und wirst. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, hätte das Erreichen von wirklich großen Dingen gar keinen Reiz, wenn sie für jedermann mühelos und ohne Not zu erreichen wären. Und falls du doch bemerkst, dass es bei einer Tätigkeit immer schwerer wird dran zu bleiben, egal wie sehr du dich bemühst, dann ist das möglicherweise ein Zeichen, dass du es vielleicht gar nicht wirklich willst. In diesem Fall bist du in die Falle getappt, Ziele von anderen Menschen zu übernehmen.

Denk’ also darüber nach, will ICH das wirklich? Ist die Antwort “Ja.” – bleib’ unbedingt dran und lege diese Fähigkeit nicht zurück in deinen Werkzeugkoffer!

Authentizität 

Das Wort an sich hört sich eher wie das Gegenteil von dem an, was es bedeutet. Echt sein, man selbst sein – naja, wie gesagt, klingt nicht gerade … ähm, wie war das Wort … authentisch. Nun aber im Ernst: Man selbst sein? Geht das wahrhaftig, oder ist das nur eine Floskel? 

Bereits am Eingang des sagenumwobenen griechischen Apollon-Tempels, den wir besser als Orakel von Delphi kennen, soll der Schriftzug ,,Erkenne dich selbst.‘‘ in Stein gemeißelt sein. Ein Leitsatz, der über die Jahrhunderte nichts von seiner Stärke eingebüßt hat. Für viele ist es fast schon zur Routine geworden, sich zu verstellen – oft auch unbewusst. Das geht so weit, dass manch einer gar nicht mehr zwischen seiner Rolle und der eigenen, wirklichen, Persönlichkeit unterscheiden kann. Der Grund ist einfach – Angst. Wir haben Angst, in unserem eigenen Wirken nicht anerkannt, oder noch schlimmer, belächelt, verspottet oder abgelehnt zu werden.

So banal ist es: Wir wollen evolutionsbedingt “dazu gehören”. Verschont bleibt niemand, denn jeder von uns ist irgendwo in irgendeiner Form fremd. Halte dir jedoch vor Augen, dass dieser Inhalt aus deinem Werkzeugkoffer dir hilft deine Stärken zu erkennen, zu ihnen zu stehen und sie dadurch auch erst einzusetzen. Außerdem: Warum willst du Menschen imponieren, die deine Ideale gar nicht teilen? Wenn du erkennst, was dir wichtig ist und das auch nach außen trägst, wirst du die Menschen um dich sammeln, die zu dir passen.

Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon.

Oscar Wilde

“Nein” sagen

Der Großteil von uns tut sich schwer damit, nein zu sagen, da wir meinen, dass  es unfreundlich oder geringschätzig wäre. Doch das Einzige was wir damit nicht schätzen ist unsere eigene Zeit und damit uns selbst. Nein zu sagen ist eine enorme Stärke. Wir haben nun mal nicht ewig und für alles Zeit. Jeder muss Prioritäten setzen und was ist hierbei wichtiger, als deine eigenen Ziele im Auge zu behalten. Das mag für viele im ersten Augenblick vermessen und arrogant klingen, aber wem hilfst du wirklich, wenn du viele leere Versprechungen und Zusagen tätigst, die du im nächsten Augenblick schon bereust? Du wirst dich am Abend mit folgenden Gedanken in dein Bett legen: “Uff, dies und das habe ich wieder nicht gemacht. Das Versprechen habe ich wieder nicht halten können. Dem Sepp’ habe ich bei seiner Baustelle nicht geholfen, wie vereinbart usw.” Das kannst du vermeiden.

Nein zu anderen zu sagen bedeutet auch, ja zu sich selbst zu sagen. Spare deine Ressourcen für die wirklich wichtigen Dinge und sage nur dann ja, wenn du es ehrlich meinst und zu 100 Prozent überzeugt davon bist. Wenn dein Wort Gewicht haben soll, solltest du das unbedingt beherzigen, denn niemand mag leere Versprechungen. Im Endeffekt belügst du auch dich selbst. Sage nein zu Dingen, die dich nicht interessieren, sage nein zu Menschen, die deine Gutmütigkeit nicht schätzen. Schwimme nicht mit der Menge und sage ja zu dir selbst!

Auf los geht´s los, packe deinen Werkzeugkoffer und erobere die Welt!

#highfive
euer RealTalk-Team

Buchempfehlungen I


Wir haben euch in den vergangenen Wochen mit kraftvollen Filmtipps versorgt und sind dadurch auf den Geschmack gekommen, euch auf diese Art zu inspirieren. Nun liefern wir euch  Buchempfehlungen für Persönlichkeitsentwicklung, in welchen auch Horizonterweiterung groß geschrieben wird!

Lesen stärkt die Seele.

Voltaire

#1 “The Secret” von Rhonda Byrne

Definitiv kein Buch, welches man liest, weglegt und sich ins Bett legt, ohne daran zu denken. Sehr praxisbezogen begleitet es dich von nun an auf deinem Lebensweg. Viele Learnings, wie beispielsweise das Gesetz der Anziehung, kannst du daraus ziehen und ab Sekunde Eins anwenden.

#2 “Das Café am Rande der Welt” von John Strelecky

Auch dieser Klassiker aus unseren Buchempfehlungen regt zum Nachdenken an. Der Leser wird, wie die Akteure im Buch, animiert, sich folgende Fragen zu stellen: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? Unsere Erkenntnisse: Wir verschwenden zu oft unsere wertvolle Energie. Jeder Mensch hat seine eigene Bestimmung, die er eigenständig formulieren und umsetzen kann. Angst ist der einzige Grund für ein unerfülltes Leben. Solltest du dieses Buch bereits gelesen haben, dann lies es erneut und klemme dich bewusst an die Umsetzung der Dinge, die im Buch verstärkt beschrieben werden. Möglichkeit Nummer Zwei: Recherchiere nach weiteren Büchern von John Strelecky – du wirst mit Sicherheit fündig!

#3 „Die vier Versprechen: Ein Weg zur Freiheit und Würde“ von Don Miguel Ruiz

Vier einfache Regeln für ein erfülltes Leben, ebenfalls ein Buch, welches man im Nu umsetzen kann. Es geht darum, zuallererst den Entschluss, sich für ein glückliches Leben zu entscheiden, zu fassen.

Jetzt bist du an der Reihe dich von unseren Buchempfehlungen für Persönlichkeitsentwicklung inspirieren und fesseln zu lassen. Sie werden dir bestimmt Impulse für deinen Alltag geben und dir bei deiner persönlichen Weiterentwicklung helfen, also nichts wie ran ans Lesen, have fun!

#highfive
euer RealTalk-Team