Ich habe Zweifel!

“Folge deiner Leidenschaft! Finde dein Warum! Lebe deinen Traum! Geh deinen Weg! Mach dein Ding!” Danke für den tollen Ratschlag. Das dachte ich mir vor etwa acht Jahren, auf meinem Sofa sitzend, am Tiefpunkt meiner “Sinnkrise”. In meinem Kopf, klang das dann ungefähr so:

>> Die haben ja alle keine Ahnung. Wenn das nur so einfach wäre. Offenbar bin ich der einzige Idiot, dem das nicht gelingt. Gerade habe ich mich von meinem Job verabschiedet, ohne Plan was als Nächstes folgen soll. Fast so als hätte ich mich die letzten Jahre verirrt. War das wirklich der richtige Weg für mich? Und vor allem: Wohin soll er mich jetzt führen? Rundherum gründen alle ihre fancy Startups, machen ihre perfekten Karrieren, leben ihre durchgestylten Leben. Nur ich hab keine Ahnung, was mein “Ding“ ist, mein “Warum“ oder meine „Leidenschaft“. Und das mit fast 30. Noch Fragen? Man kann ja in diesem Alter nicht einfach „irgendetwas“ machen – oder noch schlimmer: Nichts tun. Es muss schon Sinn machen. Den Weg bereiten dafür, wo man eigentlich hin will.  Das Problem war nur: Ich hab keine Ahnung, wo ich hin will. Was werden meine Freunde sagen, wenn mein nächster Schritt sowas von keinen Sinn macht? All die Leute, die bisher dachten, ich wäre eigentlich ganz erfolgreich unterwegs – was werden sie sagen? Was, wenn ich falsch abbiege? Kann ich das jemals wieder aufholen oder ist mein Leben dann ruiniert und ich werde niemals erleben, wie es ist, Erfolg und Erfüllung im eigenen Tun zu erfahren – sein „Warum“ zu finden, sein „Ding“ zu machen, seine „Leidenschaft“ zu leben? <<

Heute bin ich einen Schritt weiter und weiß:

Jeder von uns hat Zweifel. Ich auch! Jeden Tag, immer wieder. Geht sich das aus? Kann ich das? Schaffen wir das? Werde ich meine Ziele erreichen? Werde ich das gut machen? Soll ich diesen Schritt wirklich wagen? Wie finde ich Sicherheit, wo (gerade) keine ist?

Mach also nicht den Fehler, zu glauben, erfolgreiche Menschen würden nicht zweifeln. Sie zweifeln an sich genauso, wie du an dir. Sie kämpfen mit sich, genauso, wie du mit dir. Aber: Sie kommen einfach wieder schneller aus dieser Sackgasse heraus.

Erfolg hängt nicht davon ab, ob zu zweifelst!

Zweifel sind nur eine Form von Angst. Die Angst etwas zu verlieren. Und die eigentliche Wurzel dieser Angst ist dein Ego. Du nimmst an, wie die Dinge sein müssen. Du malst dir eine (angeblich) perfekte Welt aus – dein Idealbild der Zukunft. Aber die Wahrheit ist: Keiner von uns kann in die Zukunft schauen. Wir können ja nicht einmal das Wetter von morgen vorhersagen! 

Wie aber kannst du Sicherheit schaffen, wenn die Zukunft ungewiss ist? 

Sicherheit entsteht in dir

Es gibt diese innere Stimme, die weiß, was zu tun ist. Nur du hörst sie nicht, weil die Lautstärke im Außen so hoch ist – Social Media, Freunde, Familie. Alle wissen, was du tun solltest, oder? Dabei ist eines gewiss: Dein Leben hat vor dir noch niemand gelebt und wird auch nach dir niemand leben. Wer soll es also besser wissen als du. Die Aufgabe: In dich hinein hören!

Sicherheit entsteht durch Tun

Eines der größten Missverständnisse der Menschengeschichte lautet: Erst brauche ich Sicherheit, dann kann ich tun. Falsch! Ursache und Wirkung schauen völlig anders aus! Sicherheit entsteht im Tun. Nur wer den ersten Schritt setzt, bekommt Gewissheit. Die Aufgabe: Anfangen!

Sicherheit entsteht durch absolute Klarheit 

Welche Entscheidung hast du innerlich bereits getroffen, traust dich aber noch nicht, sie auszusprechen? Nichts, aber rein gar nichts, wird sich ändern, wenn du diese unausgesprochenen Wahrheiten negierst und mit dem Kopf gegen sie arbeitest. Die Aufgabe: Aussprechen!

Alles wird gut.

Philipp Maderthaner

Jetzt liegt es an dir. Willst du ZWEIFELN oder TUN? 

Ich habe meine Erfolgsmethode im Umgang mit Zweifel für dich ein kostenloses Framework gepackt, mit dem du deine Zweifel Schritt für Schritt beseitigen kannst – oder besser gesagt: du lernst, wie man mit ihnen umgeht. 

Hol dir mein kostenloses Rezept gegen Zweifel:

https://secure.philippmaderthaner.com/alleswirdgut-zweifel-framework-philipp-maderthaner

#highfive

euer Philipp Maderthaner

Inspirierende TED-Talks II

Samstag-Abend-Programm

Inspiration gefällig? Dann bist du hier genau richtig, denn wir haben die zweite Auflistung der Lieblings-TED-Talks unseres Teams erstellt. Großartige Inhalte, um ein wenig über den Tellerrand hinauszublicken. Lade Freunde ein, schaut euch die Videos gemeinsam an & tauscht im Anschluss eure Meinungen darüber aus – ein Samstagabend der anderen Art!

How boredom can lead to your most brilliant ideas | Manoush Zomorodi

Wenn dir langweilig ist, fallen dir die kreativsten Ideen ein. Wenn dir langweilig ist, bearbeitet dein Gehirn Dinge, die es im Smartphone-Modus nicht tun kann. Multitasking kostet (eine Menge) Energie. Wenn du gelangweilt bist, bist du im produktivsten und kreativsten Zustand. Stimmt’s?

von unserem Georg

The skill of confidence | Dr. Ivan Joseph

Der ehemalige Trainer analysiert die Fähigkeiten seiner Spieler. Als Hauptfähigkeit (er betitelt es bewusst als Fähigkeit) nennt er Selbstvertrauen. Selbstvertrauen folgt auf häufiges Training. Je mehr man trainiert, desto sicherer wird man sich in seinen Fähigkeiten. Üben, üben, üben, üben. Logisch, oder?

von unserem Philipp

Why the majority is always wrong | Paul Rulkens

Dieser Mann stellt das Massen-Mindset in Frage. Er erklärt in seinem phänomenalen TED-Talk,
warum die Mehrheit falsch liegt und wie es dir gelingt, großartige Ergebnisse zu erreichen. “Thinking outside the box‘‘ ist das Motto. Wer auch genug davon hat, mit der Mehrheit zu schwimmen, sollte sich dieses Video nicht entgehen lassen.

von unserem Stefan

Why you should define your fears instead of your goals | Tim Ferris

Diese Strategie bietet dir eine neue Möglichkeit, deine Ängste zu definieren, damit umzugehen und daraus zu lernen.

von unserer Nathalie

The secret of becoming mentally strong | Amy Morin

Manche Lebenssituationen verlangen einem alles ab und leider können wir diese oft nicht vermeiden oder beeinflussen. Aber: Wir können unsere Einstellung dazu trainieren. Niemand wird mit einer “nichts-haut-mich-um”-Persönlichkeit geboren, aber jeder von uns kann sie entwickeln. Natürlich ist es verlockend & komfortabel, alten Mustern treu zu bleiben… Learning aus dem Ted-Talk: Man kann sich eben nur selbst helfen.

von unserer Andrea

The paradox of choice | Barry Schwartz

Ich stehe ja immer schon 20 Minuten im Supermarkt vor dem Schokoladenregal und kaufe dann immer was, womit ich nicht zufrieden bin. Aber mit meinen 4 T-Shirts, die ich immer trage bin ich zufrieden. Jetzt weiß ich wenigstens wieso!

von unserem Chris

Auf die Plätze – Horizont erweitern – LOS! 😊

#highfive
euer RealTalk-Team 

RealTalk Online-Event II

Was für ein Abend!

Wir haben die letzten Wochen genutzt, um uns auf das zweite Online-Event vorzubereiten. Am 20.06.2020 ging es in die zweite Runde und die Stimmung war unglaublich! „Wie könnt ihr das wissen, wo das Event doch online war?“ Berechtigte Frage. Dank der unzähligen Live-Kommentare während des Events, wie auch aufgrund der vielen Feedbacknachrichten konnten wir die RealTalk Energie förmlich spüren! An dieser Stelle ein großes Dankeschön allen RealTalkern im Publikum, ihr wart großartig! Wieder einmal haben es drei unglaubliche Sprecher geschafft, andere Menschen mit ihren Herzensthemen zu inspirieren, auf Fragen gezielt einzugehen und eine fantastische Stimmung zu schaffen.

Sprecher #1 – Matthias Strolz

Matthias Strolz hat den Abend mit seinem inspirierenden Talk eröffnet. Er sprach über die „High-Five der persönlichen Entfaltung“ und hat uns eine wichtige Frage gestellt: Bist du Passagier oder Pilot deines Lebens? Wie würdest du diese Frage beantworten? Matthias hat durch seine Worte klargestellt, wie wichtig es ist, sich mit sich selbst zu beschäftigen und sich zu fragen: „Was will ich mit meinem Leben anfangen?“, „Was kann ich gut?“ Je mehr solcher Fragen du dir stellst, desto näher kommst du deinem Glück. Nun ein kurzer Einblick in die „High-Five der persönlichen Entfaltung“:

1. Bewusst werden
Lass’ dich aktiv darauf ein, deine Zukunft mitzugestalten. Lass’ zu, dass du etwas beiträgst. Es ist wichtig, dass du dir selbst, in einem geschützen Raum, die Zeit gibst, um dich selbst zu spüren und dir zuzuhören. Was spüre ich? Was höre ich?

2. Loslassen
Das Wahrnehmen vom ersten Punkt ist wichtig, damit du dich auf das Loslassen einlassen kannst.

Nur eine leere Hand kann empfangen.

Ja, es tut weh loszulassen. ABER: Sieh’ es positiv, denn anschließend hast du eine Hand frei, um Neues zu empfangen. Was kannst du loslassen? Wo kannst du am Besten beginnen? Lass‘ alte Glaubenssätze, die dich heute noch negativ beeinflussen, los. Trenne dich von Beziehungen, die dir nicht guttun. Lass‘ Macken und Hobbies los. Es ist normal, dass du Angst vorm Loslassen hast. Diese Angst ist ein Teil von uns Menschen, du kannst sie nicht vernichten. Doch du kannst sie positiv sehen. Sieh‘ diese Angst nicht als Reisebegleiter, sondern als Teammitglied an!

Lass‘ alles los, was dich aufhält, Pilot deines Lebens zu sein!

3. Verbindung mit meiner Berufung
In deinem Inneren liegt deine Berufung. Mach‘ dich auf den Weg und erkunde diesen inneren Ort. Finde heraus, was du gut kannst. Jeder Einzelne von uns kann etwas gut, zweifle nicht an dir! Hör‘ auf die Stimme deines Herzens – spüre sie, hör‘ ihr zu und erlange dadurch Klarheit. Die Energie der Klarheit fließt in innere Energie über und gibt dem Ganzen Form.

4. Form geben
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Sieh‘ dir deine Idee an und bring‘ sie in Form. Du kannst die Zeit nutzen und an diesen Prototypen arbeiten. Schau dabei genau hin! Wenn du selbst nicht daran glaubst, dann wird es auch kein anderer tun!

5. Verkörpern
Verkörpere deine Idee! Du kannst dich und deine Idee immer neu erfinden. Das Neue findest du in allen Schattierungen. Du kannst dich in allen Spaten neu erfinden – sei es beim Joggen, oder am Arbeitsplatz. Lebe mit Bauch, Kopf und Herz. Höre genau hin, spüre nach und frage dich selbst „Wohin darf ich mich entfalten?“

Sprecher #2 – Cathy Zimmermann

Unsere zweite Sprecherin, Cathy Zimmermann, ist eine richtige Powerfrau. Sie hat mit ihrem Thema definitiv nicht nur Frauen, sondern auch Männer inspiriert. Bei ihrem Talk ging es vor allem darum, dass sich Frauen in der Regel weniger zutrauen, als Männer. Sie hat uns vier wichtige Tipps verraten, um den eigenen Selbstwert zu erkennen.

Der erste Schritt, um die Selbstfindung zu starten: „Lerne dich selbst kennen.“ Welche Werte sind mir wichtig? Was sind meine Stärken? Was sind meine Schwächen? Welche Visionen habe ich? Was mache ich gern und was nicht? Nimm dir so viel Zeit wie du brauchst und beschäftige dich mit dir selbst. Dich selbst kennenzulernen ist eine spannende, aufregende, emotionale und wertvolle Entdeckungsreise. Mach’ dich selbst auf den Weg und lerne dich kennen. Doch wo soll ich anfangen?

Nutze diese Übung als Einstieg: „Schreibe 10 Dinge auf, die du gut kannst.“ Oftmals scheitern wir daran, 10 Dinge zu finden, die wir selbst gut können. Es ist auch kein leichter Prozess, doch er lohnt sich. Cathy weiß, wie schwer es ist, die Dinge, die man selbst gut kann, wertzuschätzen. Egal was es ist, merke dir: Es ist wertvoll! Nutze ein Tagebuch, um deine Gedanken über dich selbst aufzuschreiben. Meditation ist ein weiteres Tool, welches Cathy wärmstens empfiehlt.

In der Stille spricht, die Seele am Lautesten.

Ein weiterer Punkt, den sie angesprochen hat: „Trenne dich von Energievampiren!“ Vielleicht gibt es ja auch in deinem Umfeld Menschen, die dich durch ihre negative Einstellung runterziehen. Trenne dich von ihnen. Meist sind es Menschen, die einem sehr nahestehen. Das macht es schwieriger. Doch es ist möglich. Nimm‘ Abstand von ihnen und umgib‘ dich mit Menschen, die dich erfolgreich sehen wollen. Frage dich selbst: Wer will mich wachsen sehen? Umgib‘ dich mit Menschen, die dich stärken und loben. Lob ist wichtig, denn dadurch siehst du positive Erfolge und triffst andere Entscheidungen. Du triffst Entscheidungen, die dich weiterbringen.

Verkaufe dich selbst nicht unter deinem Wert! Achte vor allem darauf, wenn du selbstständig bist! Du hast dir dein Wissen und dein Können hart erarbeitet, lass‘ dies andere auch wissen. Geh‘ weg vom Stundenlohn und fokussiere dich auf deinen Wert und deine Erfahrungen. Besser wenige Kunden, die dein Können schätzen, als viele Kunden, die es nicht tun. Geh‘ aus deiner Komfortzone! Trau dich und hab keine Angst!

Ein wertvoller Tipp um deinen Selbstwert zu stärken: „Investiere in deinen mentalen Zustand.“ Cathy hat uns erklärt, dass es kein besseres Investment gibt, als jenes in sich selbst. Nutz’ zum Beispiel verschiedene Tools, wie Meditation und Affirmationen – dies beeinflusst deinen Geist und deinen Körper im positiven Sinn. Lerne sie kennen und lerne diese zu nutzen. Hör‘ dir die Theorie an, doch setze diese auch in der Praxis um!

Es geht um die kleinen, feinen Dinge im Alltag.

Sprecher #3 – Philipp Maderthaner

Unser dritter Sprecher, Philipp Maderthaner, hat bei diesem Event begeistert. Mit seinem ehrlichem RealTalk hat er das Publikum mitgerissen. Er hat sich nicht gescheut die Dinge so anzusprechen, wie sie sind und sein Anliegen ungefiltert unserem Publikum mitgeteilt. Es erfordert Mut, sich seine Träume und Wünsche einzugestehen. Denn was passiert meistens, sobald wir uns diese eingestehen? Zweifel und diese innere, kritische Stimme tauchen auf. Sie verfolgen dich. Damit bist du eindeutig nicht alleine! Philipp hat mit vielen erfolgreichen Menschen zusammengearbeitet und dabei festgestellt, dass sie alle diese kritische Stimme nur allzu gut kennen. Doch was machen sie anders? Sie haben Methoden, wie sie schneller aus dieser Sackgasse herauskommen. Dennoch zweifeln sie auch an sich selbst – es ist menschlich! Frage dich daher: Wie komme ich aus dieser Sackgasse? Was kann ich tun?

Es passiert schnell, dass wir uns von der trügerischen Welt, in der alles perfekt und jeder erfolgreich scheint, beeinflussen lassen. Wir zweifeln dadurch noch mehr an uns selbst. Diese „erfolgreichen“ Menschen, zum Beispiel auf Instagram, oder Facebook, wollen einem klarmachen, dass Erfolg schnell erreicht sein muss. Doch das ist ein klarer Irrtum. Es ist ein Fehler, wenn du glaubst, dass es schnell gehen muss. Vergiss‘ nicht: Es ist eine Scheinwelt! Wie schon erwähnt, hat Philipp mit vielen erfolgreichen Menschen gearbeitet und keiner von ihnen hat gesagt, dass es einfach ist!

Hör auf zu glauben, dass du zu spät dran bist. Du musst nicht im Alter von 23 erfolgreich sein – du hast Zeit!

Mach‘ es für dich selbst, gib‘ dir Zeit und versuche nicht, andere zu beeindrucken, denn erst dann wirst du wirklich erfolgreich sein!

So, und das geht jetzt an dich: Höre auf zu glauben, dass du perfekt sein musst! Manche Menschen wollen 200 Prozent geben und setzen sich dadurch selbst unter Druck. Diese ständigen Gedanken „Müsste ich, sollte ich“ rauben dir Energie. Löse dich von diesem Glaubenssatz, denn im Endeffekt wirst du sowieso nicht fertig. „Ich werde sowieso nicht fertig“ – dieser Satz hat Philipp eine Menge Druck genommen. Probiere es selbst aus und versuche dich immer wieder daran zu erinnern!

Löse dich von dem Glauben, dass es eine objektive Antwort da draußen im Universum gibt. Die wirst du nicht finden, da sie nicht existiert. Du kannst noch so viel über eine Idee, oder eine Vision nachdenken, doch im Endeffekt kannst du nicht in die Zukunft schauen.

Wir können ja nicht einmal das Wetter vorhersagen, wie also soll einer von uns in die Zukunft schauen können?“

Es gibt nur eine Art von falschen Entscheidungen: Das ist jene, die du nicht triffst. Denke nicht zu viel nach, denn damit wirst du nicht an dein Ziel kommen. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass du Sicherheit brauchst, um etwas tun zu können.

Im Universum gibt es keine objektiv, richtige Antwort, denn diese findest du nur in dir selbst!

Ein weiterer, fantastischer Abend geht in die RealTalk-Geschichte ein. Danke für eure Treue, danke für eure Loyalität, danke für euren Hunger nach Inspirationen. DANKE FÜR EUCH !

#highfive

euer RealTalk-Team

Umgang mit Energievampiren

Mit einem breiten Grinsen, ja, sogar mit Tränen in den Augen, blicken wir heute auf nahezu 800 Tage RealTalk zurück. Viele Menschen sind dadurch in unsere Leben getreten. Viele Persönlichkeiten durften wir kennenlernen und eine eindrucksvoll-große Zahl von euch hegt Träume und Ziele in sich, dank deren Umsetzung unsere Welt zu einer besseren wird. Dieser Artikel geht an euch!

Ein ganz besonderer Nährboden

Bei jedem einzelnen Event erschafft sich eine Atmosphäre, die einem fruchtbaren Nährboden gleicht. Ein Nährboden, der einem das Gefühl gibt, alles anpflanzen zu dürfen, was einem lieb und wichtig ist. Einige Selbstvertrauen-Kräuter, die verschiedensten Mut-Früchte, ein paar Liebenswürdigkeits-Beeren und auch die Scheinbar-unmöglich-ich-machs-trotzdem-Pflanze. Die Menschen vor Ort unterstützen sich gegenseitig, hören einander zu, glauben aneinander und jeder möchte das Beste für sein jeweiliges Gegenüber.

Über getarnte Ratschläge

Doch, vielleicht schon zu Hause, am nächsten Arbeitstag, beim Training oder in der Schule sieht es total anders aus. Neid, Missgunst, die Ellbogen-Technik, getarnte Weisheiten und „Ich-meins-doch-nur-gut-mit-dir“-Ratschläge prägen unseren Alltag offensichtlich konträr.

Und dann kommen sie, die Energievampire. Vampire, die nicht auf unser Blut aus sind, sondern auf andere lebenswichtige Substanzen. Energie, Kraft, Antrieb und Motivation. Auch Hochstimmung und Begeisterung werden genussvoll verzehrt. Oft sind Energievampire schwer zu erkennen, doch es gibt einen Parameter, der dir hilft, sie zu identifizieren: Dein Gefühl nach Gesprächen mit ihnen. Danach fühlst du dich häufig ausgelaugt, niedergeschlagen, antriebslos, oder gar traurig. Richtig ausgesaugt.

Hier ein Leitsatz nebenbei: Meide solche Beziehungen, so gut es dir möglich ist.
UND: Sei selbst kein Energievampir.

Diese Menschen fühlen sich häufig hoch-intellektuell und sind in nahezu jeder Hinsicht überlegen. Das Faszinierende und gleichzeitig auf-der-Hand-liegende daran ist, dass rein gar nichts überwältigend, beeindruckend, oder kunstvoll daran ist, zu wissen, wie es nicht geht.

Das darfst du nicht zulassen! Auf keinen Fall und niemals!

Oft handelt es sich in diesem Hinblick um Personen im engen, persönlichen Umkreis. Leute, die nur das Beste für dich wollen und sich um dich sorgen. Und das ist auch die Wahrheit. Aus ihrem Blickwinkel schützen sie dich & bemerken keineswegs die Baustelle und das Chaos, das sie in dir hervorrufen.

Bitte lasse dich an dieser Stelle nicht entmutigen.

Die Relation zwischen unterstützenden Menschen und Energievampiren ist, unserer Ansicht nach, definitiv zu Gunsten der zuerst genannten Fraktion. Außerdem tragen auch unsere Wahrnehmung, unsere Interpretation und die persönliche Gewichtung (wie ernst nehme ich diese Sichtweise?) entscheidend bei. Dennoch sollten unsere Alarmglocken schrillen, wenn wir es mit Energievampiren zu tun haben.

Lass dir dein Strahlen nicht nehmen, nur weil es andere blendet.

Unbekannt

Wie kann ich Energie-Saugern und ihrem Pessimismus entgegenwirken?

Sei ihnen ein Freund. Sage ihnen höflich und dennoch bestimmt, dass sich eure Sichtweisen nicht decken. Einigt euch am Besten darauf, konstruktiv und lösungsorientiert darüber zu diskutieren (hier liegen wertvolle Schätze begraben!), oder entscheidet, dieses Thema zu beenden, da es ohnehin nirgendwo hinführt.

Manchmal sind klare Worte gefragt, um sich selbst zu schützen und den Frieden zu wahren.

Vielleicht denkst du daran, einfach charmant das Thema zu wechseln. Hierbei entgeht dir jedoch leider das erhebende Gefühl, zu dir zu stehen & für deine Träume gekämpft zu haben. Bitte achte auch auf die Wichtigkeit dieses Faktors. Immerhin ist es eine Möglichkeit, deinen Willen zu stärken und deinem gegenüber (und vor allem dir selbst) zu beweisen, wie sehr du hinter deinem Vorhaben stehst.

Welche Möglichkeiten habe ich, mich dafür zu wappnen?

Behalte deine Träume (vorerst) für dich. Vor allem dann, wenn du selbst noch nicht entschieden (genug) bist. „Entscheidung“ bedeutet auch, dass du dich von den Alternativen „ent-scheidest“. Davor kannst du dich schützen, indem du dir Zeit gibst, dir deiner Gedanken bewusst wirst & deine Entscheidung sorgsam und kraftvoll triffst.

Liefere Resultate. Für dich und für andere. Zum einen, um dir selbst zu verdeutlichen, dass du definitiv Erfolge erzielst, wenn du deine Ziele verfolgst. Und zum anderen, um zu beweisen, dass du trotz Widerständen handelst & somit die ersten Ergebnisse sichtbar machst. So ändert sich das Spiel und dein theoretisches Vorhaben bekommt, bildlich gesprochen, Medaillen umgehängt.

Verbinde dich mit unterstützenden Leuten. Egal, wie verrückt deine Idee auch klingen mag. Es gibt Menschen, die an dich und dein Vorhaben glauben. Menschen, die sich für einen ähnlichen Weg entschieden haben. Wir bei RealTalk pflegen gerne „anderer Weg, selbe Mission“ zu sagen. Zwar ist es oft nicht möglich, inhaltlich Gemeinsamkeiten zu entdecken, oder verschiedene Projekte zu vergleichen, aber Erfahrungen, Widerstände, Erfolge oder andere Kniffe sind oft ident. „Gleich und gleich gesellt sich gern“. Du wirst feststellen, dass das Feuer, das in dir brennt, auch in ganz vielen anderen Menschen auf dieser Welt lodert.

“Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden, ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.”

Buddha

Naivität als Tugend

Wenn es um unsere Träume geht, müssen wir naiv sein. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass klassische Pro-und-Kontra-Listen gefürchtete Gegner von Flow und Begeisterung sind. Wenn es um die Anpack- und die Umsetzungs-Phase geht, ist es früh genug, mögliche Hindernisse anzusehen und abzuwiegen. Aber nicht in der Träume-Phase. Hier nicht! Hier ist alles möglich, hier darf alles geschehen und hier kannst du es dir ausmalen, wie du es dir wünschst!

Christoph Kolumbus hätte den atlantischen Ozean niemals überquert, wenn er darauf gehört hätte, dass es unmöglich sei. Er hat es einfach gemacht. Und plötzlich war es nicht mehr unmöglich. Dadurch hat er die Welt verändert.

#highfive
euer RealTalk-Team

Du bist ok.

Eine Geschichte über einen schei* Affen und dein Leben.

Du bist ok. Du bist ok, so wie du bist. Diesen Satz haben wir wohl schon des Öfteren gehört. Klingt irgendwie wie eine indianische Weisheit, die auf einer öffentlichen Toilette steht. Doch genau diese banale Weisheit, die vermutlich auf jeder zweiten öffentlichen Toilette steht, wurde zu einem Lebensmotto. Oder wie es Dieter Lange bezeichnen würde “Der Titel meines Buches”.

Manchmal wären wir gern anders, doch das hat niemals einen Zweck. Jeder ist auf seine Weise gut genug und auch perfekt.

Julia Engelmann

Doch nicht alle finden dich ok, so wie du bist. Wir kennen diese Energieräuber. Menschen, die uns Energie entziehen. Sei es der eigene Boss, die Stiefeltern oder die Ex-Freunde und Ex-Freundinnen. Doch von jenen ist hier nicht die Rede. Den größten Energieräuber übersehen wir allzu leicht. Uns selbst. Pardon – Worte sind sehr kraftvoll, deshalb muss ich es besser formulieren: Ich spreche von einem kleinen, verrückten, elenden und mit-seinem-Leben-unzufrieden Affenkönig, der tief in deinem Gehirn sitzt und über dein Leben und dich urteilt. Er ist jener Affe, der dich (ohne zu fragen) belästigt. Mit Worten, die wahrhaft weh tun: „Du bist ein Nichtsnutz. Sieh mal was deine Freunde / Freundinnen schon alles geschafft haben. Aja, und du siehst heute wieder mal verdammt hässlich aus.“ Du spürst es, nicht wahr? Er findet unsere Schwachstellen, benutzt die Worte, die uns am Meisten schmerzen und greift uns mit persönlichen Informationen messerscharf an.

Aber jetzt ist Schluss. Stopp. Sense. Wir schneiden ihm die Rübe ab. Der Thron wird neu besetzt. Mit duftenden Blumen, glitzernden Einhörnern, oder was dir sonst noch so gefällt. 6 Tipps um den Affenkönig vom Thron zu stürzen:


1.) Meditation

Du magst Meditation nicht? Dann wirf das Wort weg und ersetze es durch ein anderes Wort. Nenn’ es Affengehege säubern, Gedankenbeobachtung, Kopfhygiene oder BlaBla-Methode. Das Säubern des Affengeheges ist wohl eine der stärksten Methoden, um diesem Energievampir da oben nicht alles zu glauben. Affe gestürzt.

2.) Drück dich aus

Teile dich mit. Sprich deine Gefühle aus. Rede. Lache. Tanze. Zeichne. In dem Moment, in dem wir etwas von diesem Affenkönig preisgeben, erscheinen seine Gedanken, egal in welcher Form, bildlich vor uns. Das können Worte, Zeichen, Melodien oder Geräusche sein. Ein weiterer Vorteil des Mitteilens ist Folgendes: „Dein Gegenüber wirkt wie ein Spiegel und kann dem liebenden Tu-nicht-gut eine ordentliche Ohrfeige drüberziehen.“

3.) Lies’ ein Buch von Eckhart Tolle

Der Meister im Kampf gegen den elenden, volljammernden Affenkönig? Affenkönigbändiger Eckhart Tolle! Vorsicht: Beim ersten Mal kann sich der Affenkönig sehr erschrecken und macht die ersten Anzeichen von totaler Verrücktheit (ähnlich wie Homer von den Simpsons).

4.) Ein Satz

Du bist ok. Du bist ok. Du bist ok. Wiederhole es wie ein Mantra. Du bist ok. Du bist ok. Du bist ok.


5.) Tu’ Dinge, die dem Affenkönig nicht gefallen

Schwäche ihn durch Handlungen. möchte alles perfekt haben? Perfekt – dann spielen wir die Imperfektion aus. Besuche eine Disco und tanze so verrückt, wie es nur geht. Male ein Bild, so hässlich, wie es dir möglich ist. Bastle etwas zusammen, dass nie halten wird. Zeig’ ihm, dass du nicht auf die Welt gekommen bist, um ihm zu dienen, sondern um dein Leben so zu führen, wie du es möchtest.

6.) Diene anderen

Viele Gedanken, die der Affenkönig produziert, drehen sich um uns und nicht um andere. Hier eine mathematische Formel: wenn x, dann y, dann xy. Heißt auf Deutsch: Wenn ich mir viele Gedanken über mich selbst mache, dann finde ich auch viele Probleme über mich selbst. Wenn wir uns hingegen für andere einsetzen und Gutes tun, dann geht es um deren Probleme. Du beschäftigst dich mit jemand anderen. Nicht der Affenkönig steht im Mittelpunkt, sondern ein anderer Mensch.

Wir hoffen, wir konnten dir bei deiner ganz persönlichen Rebellion helfen. Der Affenkönig ist ein starker und flinker, dennoch nicht unbesiegbarer, Gegner. Schreib’ uns eine Nachricht, wenn der Affenkönig übermächtig erscheint. Wir schreiben dir Mut, Hoffnung und Zuversicht zurück. Du bist nicht allein. Und der wichtigste Satz nochmals am Schluss:

Du bist ok!

#highfive

euer RealTalk-Team

Filmempfehlungen III

Und weil wir eine diebische Freude daran haben, euch zu inspirieren, gibts heute wieder neue Film-Tipps für euch. Wir sind davon überzeugt, dass die vorgestellten Filme für unendlich-große Inspiration sorgen!

#1 „Sieben Leben“

Ben verändert das Leben von sieben fremden Menschen, die sich in einer komplizierten, oder gar scheinbar ausweglosen Situation befinden. Seine eigene Weltanschauung wird völlig verändert, als er auf die überwältigend-positive Emily trifft. Doch was kann Positivität schon bewirken? Der Film zeigt uns auf eindrucksvolle Art und Weise: Alles, einfach ALLES! – und es ist großartig, vor Augen geführt zu bekommen, dass wir selbst für unsere Gedanken, unser Handeln und unsere Glaubenssätze, an die wir glauben, verantwortlich sind.

#2 „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“

Während diesem Film geht einem das Herz auf. Hachiko, ein Hund, beweist seine unendliche Treue. Doch was macht Treue so außergewöhnlich? Können wir nicht alle heute und jetzt damit beginnen, uns ehrlich, bedacht und liebevoll zu verhalten und treu, fürsorglich und gefühlvoll zu leben? Hachiko ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie zufrieden, vollkommen und glücklich Menschen miteinander leben können, wenn sie auf Neid, Egoismus und Böswilligkeit verzichten und sich genau gegensätzlich verhalten, auf sich Acht geben und sich füreinander Zeit nehmen. Die Geschichte eines Hundes, als Beispiel für Menschlichkeit – ein außergewöhnlicher und rührend-schöner Film.

#3 „Boyhood“

Der Aufbau von tiefgründigen und ehrlichen Beziehungen ist kein einfaches Unterfangen. Doch wenn du dessen Wert erkennst und solche Beziehungen anstrebst, musst du dich deiner Angst stellen, deine Gefühle zeigen und zu ihnen stehen. Bei diesem Film lässt du deine persönliche Entwicklung Revue passieren. Boyhood sorgt für ein unverwechselbares „what doesn’t kill you makes you stronger’-Feeling.

#4 „Das Beste kommt zum Schluss“

Prädikat: Großartig! Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, teilen das selbe Schicksal. Sie schreiben eine „Bucket-List“ und führen diese gemeinsam durch. Sie erleben wundervolle Dinge gemeinsam. Der Film ist bewegend, mitreißend und einzigartig. Die glasklare Botschaft dieses Filmes: „Sei dankbar für jeden Tag.“

#highfive

euer RealTalk-Team

Wie oft lüge ich?

Wie oft lüge ich? Eine spannende Frage, nicht wahr? Mir war es gar nicht bewusst, wie oft ich eine kleine Lüge ausspreche. Erstmals dachte ich: “Ich lüge gar nicht”, bis ich eines Tages für schlappe zwei Stunden mitzählte. Die Zahl war erschreckend groß. Vor allem für welche Dinge ich gelogen habe, regte mich zum Nachdenken an.

Lügen mögen den Sprint gewinnen, aber Wahrheit gewinnt den Marathon.

Michael Jackson


Doch warum lügen wir?

Ich kann es nur für mich persönlich erklären, aber vielleicht fühlt sich auch jemand anderes im Lügennetz ertappt. Vielleicht du, liebe Leserin, lieber Leser? Ich lüge, um es mir leichter zu machen. Ich lüge, um andere aber vor allem mich selbst vor Verletzungen zu schützen. Ich lüge, um Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Anstelle von: „Ich habe keine Lust darauf, mich mit dir zu treffen“, sage ich oft: „Ich habe leider keine Zeit“. Doch tief in mir spüre ich, dass daran etwas falsch ist.


Der wahrhaftige und ehrliche Mensch.

Bei RealTalk glauben wir nicht an den „perfekten“ Menschen. Wir glauben an einen Menschen, der an sich arbeitet und sein Bestes gibt. So sollten wir das auch mit dem Lügen sehen. Wir werden nicht von heute auf morgen mit jeder Notlüge aufhören, doch wir können unser Bestes geben, diese Lügen zu entdecken und dann zu entscheiden, ob wir das wollen. Schon eine einzige ausgesprochene Wahrheit anstelle einer Lüge ist ein großartiger Gewinn. Deshalb haben wir für dich 4 Tipps vorbereitet, die dir helfen, die Wahrheit öfter als die Lüge auszusprechen:


1.) Tracke deine Lügen für zwei Stunden.
Um etwas zu verändern, muss uns zuerst bewusst werden, was wir verändern möchten. Den Meisten ist gar nicht bewusst, wie häufig sie lügen.

2.) Fange klein an.
Es ist nicht ratsam, zuallererst die großen Lügen durch die Wahrheit zu ersetzen. Starte bei den kleinsten Lügen. Wie zum Beispiel bei den Antworten zu diesen Fragen: Wie geht es dir? Hat dir das Essen geschmeckt? Hast du Lust, etwas zu unternehmen?

3.) Erzähle deinen engsten Mitmenschen davon.
Erzähle ihnen, dass du nicht mehr lügen möchtest und auf manche Dinge anders antworten wirst, wie üblicherweise. Sprich’ mit ihnen, dass sie sich nicht verletzt fühlen sollen. Du möchtest ein ehrlicher Mensch sein. Die Wahrheit tut oft weh, doch niemals so weh, wie die Lüge, die irgendwann ans Tageslicht tritt – und das wird sie. Hier eine zusätzliche Idee für dich: gestalte mit deinen Freunden eine eigene Lügen-Challenge. Im Team arbeitet es sich immer leichter.

4.) Belohne dich.
Belohne dich für die Wahrheit. Dein Gehirn wird darauf trainiert, dass du belohnt wirst, wenn du die Wahrheit sprichst. Erstelle dein eigenes System – das könnte so aussehen: Wenn ich eine Woche lang jeden Tag anstelle von drei Lügen dreimal die Wahrheit ausspreche, dann gönne ich mir … – you decide 😉

#highfive

euer-RealTalk-Team

Weiterentwicklung

Stillstand ist manchmal bequem: nichts ändert sich, niemand macht große Sprünge. Es werden harmlose Dinge gemacht wie Fernsehen oder Internetsurfing. Stundenlang wird sich etwas angesehen, was einen nicht weiterbringt. Nicht der Weiterentwicklung dient. Unseren Kopf, unseren Geist nicht nährt. Uns kurz gesagt nichts bringt. Da es aber simpel und bequem ist, zwingt es uns regelrecht zu Stillstand. Aber Stillstand sollte keine Option sein!

Wissbegierige und zielgesteuerte Menschen können sich von der Masse abheben, indem sie genau das Gegenteil ins Visier nehmen. Wenn man sich in die Welt der Weiterentwicklung begibt, öffnet sich ein riesiges Spektrum. Egal mit welcher erfolgreichen Person man spricht, man hat das Gefühl „die müssen alle vernetzt sein“, und „jeder redet über dasselbe“. Die Reise zu unseren Träumen und Zielen kann losgehen, wenn wir dies in unserem Kopf zulassen. Weiterentwicklung zieht sehr viele interessante und gleichzeitig schwierige Aufgaben mit sich. Wenn man sich stark verändert, gehen wir davon aus ins Positive, wird man garantiert Freunde nicht mehr haben, welche man früher hatte. „Freunde verlieren“ würde man denken – ist aber nicht die richtige Annahme, da es sich um keinen Verlust handelt. Viele Coaches raten ja dazu, so zu sagen „auszumisten“. Das ist ein sehr heikler Punkt, welcher vielen schwerfällt.

Ich würde es von einem anderen Blickwinkel betrachten. Ich würde nicht ausmisten, sondern überlegen, was man mit diesem/dieser FreundIn gerne unternimmt. Man kann sich beispielsweise kaum noch gut und gewinnbringend unterhalten und wächst in dieser Hinsicht nicht mehr – bleibt also solange das Treffen andauert stehen, da euer Mindset ganz unterschiedlich ist. Jedoch seid ihr aber beide z.B. gute LäuferInnen – ja, dann nichts wie los. Beim Laufen habt ihr etwas gemeinsam, deshalb kann auch ein gutes Gespräch entstehen. Wenn nicht, lauft schneller, so schnell, dass ihr keinen Atem mehr habt um zu reden. Weiterentwicklung kann auf Dauer nur durchgezogen werden, wenn man Ziele und Visionen hat. Ziele und Visionen können aber auch Druck ausüben, welcher sich nicht immer positiv auf unseren Fortschritt auswirkt.

Wir denken, dass große Ziele auch große Schritte benötigen. Dem ist aber nicht so – kleine, konstante Schritte führen zum Ziel.

Es gibt kaum Personen, die ihrem Ziel gleichmäßig nähergekommen sind. Ist es also nicht viel intelligenter, kleine und teilweise sogar einfache Schritte zu machen, die aber dafür konstant und für einen langen Zeitraum? Stetig würde man sich weiterentwickeln und wachsen, bis dieses Wachstum zur Gewohnheit wird. Ständig große Schritte zu machen halten wir nicht durch und am Ende geht es ums Durchhalten. Wir können nur scheitern, wenn wir aufgeben – ist das nicht beruhigend?

Wenn wir ein/e WeiterentwicklerIn werden möchten, brauchen wir eine starke Haut. Ein Beispiel: man geht alleine zu einer Veranstaltung wie RealTalk. Daraufhin kommt man motiviert nachhause und sieht Vieles von einem anderen Blickwinkel. Man wirkt auf sein Umfeld bedrohlich. Es entstehen Spannungen, Meinungsverschiedenheiten und man möchte einen wieder auf den Boden der Realität herunterholen. Genau das ist wiederum eine Gefahr in Richtung Stillstand, denn wenn man schwach wird und das glaubt, ändert man wieder nichts.

Falls mich jemand sucht, ich befinde mich im Wandel.

Unbekannt

Wir von RealTalk glauben, dass die Karten in so einer Zeit wie jetzt neu gemischt werden. Wir haben mehr Zeit für uns. Weiterentwicklung sollte eine wichtige Rolle spielen, da Stillstand keine Option sein sollte. Wir hoffen, dir mit diesem Beitrag einen Anstoß gegeben zu haben.

#highfive

euer RealTalk-Team

Fokus – Eine Entscheidung

Du hattest bestimmt schon einmal ein Ziel vor Augen, das du unbedingt erreichen wolltest, stimmts? Was hast du dann gemacht? Akribisch geplant und hart dafür gearbeitet? Oder einfach abgewartet, bis es sich von selbst erfüllt hat? Die Antwort liegt auf der Hand, aber ist es uns wirklich immer so glasklar? Wenn du auch ein großes Ziel vor Augen hast oder eines suchst, und dich nebenbei fragst, was die Antwort mit einem bekannten Kinderbuch zu tun hat, dann behalte den Fokus und bleibe dran – es zahlt sich aus.

Nähern wir uns dem Ganzen langsam an. Nicht umsonst stammt das Wort Fokus ursprünglich von der ,,Feuerstätte‘‘ ab. Diese bildete über Jahrtausende den Mittelpunkt, um den sich die Menschen versammelten. Auch heute ist der Fokus noch die eine Sache, die in der Mitte, im Zentrum, steht. Im Zentrum deiner Aufmerksamkeit – das sollte sie zumindest.

Wir leben jedoch in einer Zeit, in der es enorm herausfordernd ist, seinen Fokus zu bewahren. Vielleicht wird es gerade deshalb immer wichtiger? Tagein, tagaus werden wir mit neuen und noch wichtigeren Informationen getriggert, die wir keinesfalls verpassen dürfen. Stell dir vor, du würdest einen Tag lang nicht mitbekommen, was deine Freunde auf Instagram posten – ich weiß, allein die Vorstellung ist schrecklich. Aber im ernst, wir haben ständig die Angst, etwas zu verpassen, sodass wir schlussendlich das vernachlässigen, was uns wirklich voranbringt.

Das Spannende daran ist, dass jeder von uns täglich die selben 24 Stunden an Zeit geschenkt bekommt und doch sind unsere Ergebnisse so verschieden. Woran liegt das? Ist es Talent, Glück oder doch der Fokus auf eine Sache? Seine Talente zu entdecken ist enorm wichtig, aber nicht ausreichend, um dauerhaft motiviert zu bleiben und auch schwierige Zeiten erfolgreich zu meistern. Glück? Das können wir sowieso nicht beeinflussen, unsere Welt ist in Wirklichkeit viel zu komplex, um sie tatsächlich zu verstehen. Also bleibt uns noch der Fokus, dessen Bedeutung ich dir mit diesem Zitat verdeutlichen möchte: ,,Wenn die Leute wüssten, wie hart ich arbeiten musste, um meine Meisterschaft zu erlangen, würde es gar nicht so wunderbar erscheinen.‘‘.

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht richtig nutzen.

Alice im Wunderland

Von wem dieser Satz stammt? – Michelangelo, der durch seine unnachahmlichen Kunst- und Bauwerke bis heute große Bewunderung erlangt. Wir sehen also, was es benötigt, um “plötzlich” erfolgreich zu werden – jahrelangen Fokus und akribische, zielstrebige Arbeit bis ins Detail.

Nun können sich deine Gedanken wie folgt anhören: Alles recht und gut, aber wenn ich nicht weiß, worauf ich mich fokussieren soll, wie soll ich dann richtig durchstarten? Nun gut, das stimmt natürlich. In diesem Fall solltest du dich fragen, was du wirklich erreichen willst, welchen Traum du hast oder (und vor allem), was dir wahre Freude bereitet. Oft ist es eine Tätigkeit, bei der du dir leicht tust, euphorisch wirst und für einen Moment die Zeit vergisst (= in “Flow” gerätst). Ein kleiner Tipp – versuche die Lösung nicht zu erzwingen, sondern durch das Ausprobieren verschiedenster Tätigkeiten zu erleben und zu fühlen. Nicht umsonst sagte der französische Schriftsteller Nicolas Chamfort: ,,Durch die Leidenschaft lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er nur.‘‘.

Where focus goes, energy flows.

Tony Robbins

Pure Spiritualität? Nein, da muss ich dich enttäuschen. Mein Tipp wie auch das Zitat begründen sich auf Erkenntnisse der Hirnforschung – das wäre dann wohl ein Thema für einen eigenen Artikel, daher Fokus bewahren und weiter geht’s!

Gut: Du hast nun deinen Fokus gesetzt und weißt genau, was zu tun ist, um ihn zu finden. Doch damit deine Fokussierung langfristig Früchte trägt, muss diese Tätigkeit zur Gewohnheit werden, denn wir alle kennen die Tücken des Alltags und seine kleinen Herausforderungen, die einen, schneller als gedacht, wieder aus dem Konzept bringen. Einmal nicht aufgepasst und schon starten wir wieder bei – Fokus, quo vadis? Daher möchte ich dir mit den folgenden fünf Tipps einen Leitfaden auf deinem Weg mitgeben, damit du es schaffst, deinen Fokus langfristig zu bewahren.

1. Die erste Stunde des Tages gehört dir.

Versuche erst gar nicht, nach dem Smartphone zu greifen oder sonstige Medien zu konsumieren. Konzentriere dich ganz auf dich, strukturiere deinen Tag und visualisiere deine heutigen Ziele. Das kannst du natürlich während einer Tasse Kaffee und einem kräftigenden Frühstück machen.

2. Eat the frog first

Du weißt genau, was du unbedingt erledigen musst und doch zögerst du es bis zuletzt hinaus, wenn dir die Tätigkeit Überwindung kostet, oder überaus anstrengend ist. Daher der Ratschlag, diese Sache als Erstes zu erledigen. Denn am Morgen ist dein Energiehaushalt prall gefüllt und im Nachhinein wirst du meist erkennen, dass dies gar nicht so viel Zeit in Anspruch genommen hat, wie befürchtet. Andernfalls hast du es ständig im Hinterkopf, was wiederum deinen Fokus schwächen wird.

3. Think big and go small

Es ist wichtig, dass du deinen Fokus auf ein großes Ziel setzt. Eines, das kaum erreichbar scheint. Nur so wirst du herausfinden, was für dich persönlich wirklich möglich ist und nur so kannst du dein Potenzial ausschöpfen. Dabei ist es jedoch von großer Bedeutung, kleine Schritte zu setzen! Warum? Du nimmst bei einer Treppe ja auch nicht alle Stufen auf einmal, sondern setzt einen Schritt nach dem anderen auf die Stufen. Genauso funktioniert es mit einem großen Ziel – täglich besser werden und wachsen, bis du zu der Person gereift bist, die die Fähigkeiten besitzt, das übergeordnete Ziel zu erreichen.

4. Blocke dir die Zeit

Das Ziel oder die Sache, auf das du deinen Fokus setzt muss fest in deinem Alltag integriert sein. Sehe es wie einen Termin mit einer Person an, den du dir in deinen Kalender einträgst. So wirst du konstant besser werden und deine Vorhaben zu einer Gewohnheit formen. Falls du dich nun fragst, wie lange du dir dafür Zeit nehmen sollst: Ganz einfach – so viel wie möglich, denn so wirst du dich von anderen abheben! Eines ist jedoch noch wichtiger – fange endlich an, der beste Moment ist immer “jetzt”!

5. Bringe deine Vision auf Papier

Vorstellung und positive Gedanken sind wichtig, aber wenn du dein gewünschtes Resultat und deine Meilensteine nicht schriftlich festhälst, wirst du sie nicht erreichen. Wie auch? Ich kann keinen Kompass setzen, wenn mir die Zielkoordinaten unbekannt sind. Halte fest, wohin du willst und lege einen Zeitpunkt fest, bis wann du dein Ziel erreicht haben möchtest. Am besten in Form eines Vision-Boards, hier genießen deine Fantasie und deine Kreativität alle Freiheiten.

Puuh, ganz schön viel Inhalt für nur ein einziges Wort. Damit du dir noch leichter tust, deinen Fokus zu setzen, breche ich es jetzt auf das Wesentliche herunter.

  • Was kann ich dieses Jahr tun, um mein Ziel zu erreichen?
  • Was kann ich diesen Monat tun, um mein Ziel zu erreichen?
  • Was kann ich diese Woche tun, um mein Ziel zu erreichen?
  • Was kann ich heute tun, um mein Ziel zu erreichen?
  • Was kann ich JETZT tun?

Gar nicht mehr so schwierig, oder?

Zum Abschluss möchte ich dir endlich mitteilen, was das Ganze mit einem Kinderbuch zu tun hat. Denn ein kurzer Ausschnitt dieser Erzählung bringt die Quintessenz verstärkt auf den Punkt.

Kannst du mir sagen, welchen Weg ich gehen soll? Das hängt davon ab, wohin du willst. Das ist mir eigentlich egal. Dann ist es auch egal, welchen Weg du gehst.

Ganz richtig, ich spreche von Alice im Wunderland und einer Entscheidung. Eine Wahl, vor der wir alle stehen. Welchen Weg schlagen wir ein? Ohne diese bewusste Entscheidung können wir keinen Fokus setzen, der uns die Möglichkeit verschafft, durch konsequentes Handeln Großartiges zu erschaffen. Auch wenn wir uns hierbei niemals sicher sein können, dass wir die beste Wahl getroffen haben, kann ich dir sagen, dass es in diesem Moment sicherlich die richtige Entscheidung war. Hör auf dein Gefühl.

#highfive
euer RealTalk-Team

Filmempfehlungen II

Hier folgt der zweite Teil unserer Filmempfehlungen. Es handelt sich wieder um drei beeindruckende Filme, die sich um unser Herzens-Thema „Persönlichkeitsentwicklung“ drehen. Viel Spß beim inspirieren lassen!

#1 „Forrest Gump“

Der Mensch, der aus dem Herzen handelt und seinem Herzen folgt, kann alles erreichen, was er sich wünscht. Die Message ist klar: Mache das, was du gerne machst, so wirst du erfolgreich und glücklich. Das Leben liebt dich und wird dich belohnen, wenn du aus reinem Herzen handelst und der Welt deinen persönlichen Mehrwert schenkst.

#2 „Good Will Hunting“

Will ist ein Genie. Doch er wurde vom Leben lange geprügelt, was Spuren hinterließ. Der Film beweist, dass in jedem von uns etwas Geniales steckt – also auch in dir! In dir steckt etwas, was dich einzigartig macht. Bei Will ist es insbesondere seine Intelligenz. Dank seiner Intelligenz könnte er aus seinem unglücklichen, unerfüllenden Leben problemlos ausbrechen – doch er zögert. Er zögert aus Angst. Angst, seine eigene Komfortzone zu verlassen. Und wie passend, dass einige unserer Sprecher schon sagten: Ohne Angst kannst du nicht mutig sein. Wird Will seinen Mut unter Beweis stellen? Schau’ dir den Film an und tauche in das Leben von Good Will Hunting ein.

#3 „Into the Wild“

Christopher schlägt einen anderen, einen unüblichen Weg ein. Er reist nach Alaska und stellt sich all seinen Herausforderungen. So trifft er auf viele interessante Menschen, die ihn auf verschiedene Weisen prägen. Christopher ist in seiner Rolle ein regelrechtes Vorbild und eine Inspiration, da er nicht auf andere hört und das macht, was ihm sein Inneres sagt. „Wenn du etwas im Leben willst, dann nimm’ es dir!“ als Leitsatz beschreibt den Film perfekt – überzeuge dich selbst!

Viel Spaß beim Ansehen!

#highfive
euer RealTalk-Team